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Willkommen in unserer Kirche!

Jahreslosung 2016
„Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“
Jesaja 66,13

Wir freuen uns über Ihren Besuch. Schauen Sie, stöbern Sie, entdecken Sie, was es in unserer Gemeinde alles gibt — sicherlich finden Sie etwas Interessantes für sich!

 

 

Gottes Liebe unter die Menschen tragen

Woran merkt man, dass man geliebt ist? Da gibt es sicher eine Menge Möglichkeiten. So wie es unterschiedliche Sprachen für die Kommunikation gibt, so gibt es auch unterschiedliche Sprachen der Liebe. Leider sprechen und verstehen viele nur ihre eigene. Deshalb kommt die Liebe oft nicht an!

Hier nur einige dieser Sprachen:

  • Wertschätzung
  • den Anderen ansehen und vor allem das Gute bei ihm sehen
  • den Anderen kennenlernen, erkennen, nie mit ihm fertig sein
  • beim Anderen Gaben sehen und fördern
  • den Anderen nie klein, sondern groß machen
  • den Anderen nicht festlegen auf das, was war
  • Zeit haben füreinander
  • verzeihen und neu anfangen
  • den Anderen beschenken mit Geschenken, die von Herzen kommen
  • Zweisamkeit – nichts und niemand ist mir jetzt wichtiger als Du
  • Zärtlichkeit
  • Hilfsbereitschaft
  • man will den geliebten Menschen in seiner Nähe haben.

Nun sagt Gott in seinem Wort an sehr vielen Stellen, dass er seine Menschen liebt, ja dass Gott die Liebe ist. Der Monatsspruch für September bringt dies zum Ausdruck:

„Gott spricht: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.“ (Jeremia 31,3)

Gott liegt an jedem Menschen, aber er lässt ihm die Freiheit, seine Liebe anzunehmen oder abzulehnen. Liebe ohne Freiheit ist keine Liebe. Kein Mensch spricht alle Sprachen und niemand alle Sprachen der Liebe. Nur Gott spricht sie alle. Nirgendwo werden diese Sprachen so umgesetzt wie bei seinem Sohn Jesus. Seit Pfingsten ist es Gottes Strategie, dass seine Jünger, seine Gemeinde, seine Liebe unter die Leute bringen. Wie nahe eine Gemeinde an Gott und seinem Wort ist, zeigt sich unter anderem daran, dass sie ein Ort der erfahrbaren Liebe Gottes ist. Leider sind Christen oft ihrer Umwelt diese Liebe schuldig geblieben. Aber so wie Gott die Welt, die seine Liebe nicht will, nie aufgegeben hat, so hat er auch seinen Wunsch nicht aufgegeben, die Menschen durch seine Gemeinde mit seiner Liebe zu erreichen.

Wenn wir in Gesau den 275. Jahrestag unserer St. Andreas Kirche feiern, dann ist da ganz viel Grund zur Dankbarkeit, dass Gott unsere Gemeinde so lange erhalten hat. Aber da ist auch die zukünftige Herausforderung an uns Christen, dass Gott jeden von uns gebrauchen möchte, dass seine Liebe zu den Menschen kommt. Gott möchte jeden von uns gerne zu sich ziehen, weil er uns liebt, und Gott möchte durch jeden von uns gerne auch die Anderen zu sich ziehen, weil er auch die Anderen liebt.

Seien Sie herzlich eingeladen zu den Festveranstaltungen, aber auch zu den regulären Gruppen, Kreisen und Gottesdiensten – und tragen Sie mit dazu bei, dass Gottes Liebe zu uns und unter die Leute kommt.

Matthias Franke

Pfarrer Frankes Abschied Ende 2016

Franke

Pfarrer Matthias Franke

Liebe Gemeinden,

im Buch „Prediger“ steht im 3.Kapitel eine Erfahrung, die für alle Menschen gut ist, zu berücksichtigen. Da heißt es: „Alles hat seine Zeit und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde“. Dann wird aufgezählt: Aufbauen und abreißen, säen und pflanzen, geboren werden und sterben, klagen und tanzen, behalten und wegwerfen – alles hat seine Zeit.

So hat das Ankommen und Bleiben, aber auch das Abbrechen und Weiterziehen seine Zeit. Als meine Frau und ich vor 7 1/2 Jahren nach Dennheritz gezogen sind, da erschienen uns 8 Jahre bis zum Ruhestand relativ lang. Nun sind wir bereits 7 1/2 Jahre Pfarrersleute in Gesau, Dennheritz und Niederschindmaas. Es kamen noch Remse, Weidensdorf und Jerisau dazu, und in der Rückschau erscheint es uns wesentlich kürzer. Nun sind wir auf der Zielgeraden angekommen und unsere Zeit in den o.g. Gemeinden ist nun sehr überschaubar geworden. Wir haben eine Bleibe für die Zeit unseres aktiven Ruhestandes gefunden. Wir rechnen damit, dass wir bis Ende des Jahres noch in Dennheritz wohnen werden und zu Beginn des neuen Jahres in unser neues (vermutlich unser letztes) Zuhause ziehen werden. Das gehört zum Pfarrerberuf dazu, dass wir erst am Ende des Berufslebens ankommen und auch dies wird zeitlich begrenzt sein.

Aber noch haben wir – wenn der Gemeindebote Sie erreicht – 7 Monate miteinander. Und wir wollen diese Zeit nutzen. Wenn Sie mich in die Kreise einladen möchten, dann komme ich gerne, aber wenn die Einladung nur einen Tag vorher kommt, dann werde ich sie in den seltensten Fällen wahrnehmen können.

Es wird nach der Ferienpause vielleicht noch das eine oder andere Angebot für das Überstehen der Vakanzzeit geben. Zum Glück hängt „Gemeinde“ nicht von einem Pfarrer ab. Vakanzzeiten sind immer auch Zeiten, in denen Menschen ihr speziellen Berufungen entdecken. Aber noch sind wir da und wir wollen diese Zeit bewusst nutzen.

  1. Gotteslob tut unserer Seele gut
  2. Konzert der Chöre „One World Singers“ aus Denver und des „Georgius-Agricola-Chors Glauchau e.V.“ in der St. Andreas Kirche Gesau
  3. Gemeindebote Juni/Juli 2016
  4. Bücherbox in Gesau
  5. Sanierung der Kirche Niederschindmaas läuft – Zimmerleute reparieren Kirchendach
  6. Festliche Orgelweihe am 28. August
  7. Gemeindebote April/Mai 2016