Klezmer-Konzert im Pfarrhof Jerisau

Hervorgehoben

Am Freitag, dem 23.6. um 19:30 Uhr haben wir ein Konzert von der Gruppe AUFWIND im Pfarrhof Jerisau zu Gast. Der Eintritt wird im Vorverkauf 8,00 Euro, an der Abendkasse 10,00 Euro kosten. Karten gibt es unter anderem im Pfarramt Remse. Rund um das Konzert werden Speisen und Getränke angeboten.

Die Gruppe AUFWIND gibt es seit 1984. In der Dreierbesetzung Claudia Koch, Hardy Reich und Andreas Rohde entstanden mehrere Programme mit jiddischen Liedern. Es folgten Reisen zu den Stätten ostjüdischen Geisteslebens in Polen, Rumänien, Ungarn und eine eingehende Beschäftigung mit der jiddischen Sprache, Geschichte und Kultur. Im November 1987 wurde die Gruppe Preisträger bei den 9.Tagen des Chansons in Frankfurt/Oder. 1988 kamen der Klarinettist Jan Hermerschmidt und ein Bassist zur Gruppe. Von da an wandte sich AUFWIND verstärkt der Klesmer-Musik zu.

1989 lernte die Gruppe den Klarinettisten Giora Feidmann kennen und wurde im Folgejahr als erste ausländische Gruppe zum renommierten Klezmerfestival nach Safed (Israel) eingeladen, wo mehrere gemeinsame Konzerte mit Feidmann stattfanden.

1988 bis 90 arbeitete AUFWIND mehrmals mit dem Schauspieler Gerry Wolff zusammen. Dabei entstanden zwei Fernsehproduktionen und eine Theaterinszenierung am Berliner „Theater im Palast“. Von 1992 bis 95 wirkte die Gruppe bei der erfolgreichen Inszenierung von „Ghetto“ und 1994/95 bei „Schneider und Schuster“ (beide von Joshua Sobol) am Berliner „Maxim-Gorki Theater“ mit. Seitdem gab es zahlreiche weitere Theatermitwirkungen von Musikern der Gruppe.

AUFWIND konzertierte auf vielen nationalen und internationalen Festivals z.B. in Toronto auf dem größten Klesmer-Festival der Welt, unlängst auch in Südamerika, Lissabon, Istanbul und Brüssel und wurde in einem ausverkauften Konzert am New Yorker Broadway gefeiert. Das englische Magazin Classic CD führte die 1996er CD „Awek di junge jorn“ unter den Top 12 Klezmer CDs, mehrere CD Produktionen der Gruppe wurden zum Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Neben zahlreichen Konzerten im Inland gastierte die Gruppe in folgenden Ländern: Israel, USA, Kanada, Polen, Frankreich, Portugal, Argentinien, Chile, der Türkei, Österreich, Belgien, Italien, der Slowakei, der Schweiz und den Niederlanden.

Besetzung:
Claudia Koch – Gesang, Violine, Viola
Hardy Reich – Gesang, Mandoline, Gitarre, Banjo
Andreas Rohde – Gesang, Bandonion, Perkussion, Gitarre
Jan Hermerschmidt – Klarinetten, Flöte, Gesang
Janek Skirecki – Baß

Sylvia Schramm

Kasualvertretungen

Ansprechpartner bei Hochzeiten, Taufen, Todesfällen, …:

  • 1. bis 23. Juni: Pfarrer Pohle, Wernsdorf, 03763/400057
  • 26. Juni bis 2. Juli: Pfarrer Schubert, Langenchursdorf, 0173- 5723287
  • 3. bis 23. Juli: Pfarrer Freyer, Meerane, 03764 / 795345
  • 24. bis 31. Juli: Pfarrer Pohle, Wernsdorf, 03763/400057

Abstand vom Alltag

„Geh aus mein Herz und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben!“

Dieser Aufforderung folgen sicher viele von uns in den vor uns liegenden Tagen und Wochen. Der Sommer ist gekommen, wir wollen hinaus in die schöne weite Welt, wir wollen die Kraft der leuchtenden Sonne tief in uns aufsaugen und Freude und Erholung in der Ferne finden. Ferien, Urlaub – endlich.

Jeder von uns verbindet mit diesem Wort etwas anderes. Der eine denkt an ferne Reisen, der andere an Bildungsurlaub, wieder andere wüschen sich nichts mehr als Ruhe, vielleicht am Meeresstrand oder in den Bergen beim Wandern oder einfach nur Zeit zu Hause auf Balkonien oder im Garten.

So vielfältig die Urlaubsträume sind, so verbindet sie doch eines: Wir möchten Abstand gewinnen von unserem Alltag, von dem, was unser tägliches Brot ist. Wenn wir diesen Abstand gefunden haben, dann können wir neue Energie tanken und von dort mit neuen Kräften wieder zurückkehren.

Auch Paul Gerhardt muss das immer wieder erlebt haben, denn sonst hätte er kaum ein solches Sommerlied dichten können, wie wir es in unserem Gesangbuch unter der Nr. 503 finden und in dieser Jahreszeit so oft singen. Wenn ich dieses Lied singe, dann fühle ich dabei jedes Mal, wie mein Herz geradezu mit jeder Strophe weiter hinausgeht in Gottes wunderbare Welt. Wenn die Bäume voller Laub stehen, wenn sich die Lerchen in die Lüfte schwingen, der Weizen immer weiter wächst, dann finde ich mich wieder inmitten der wunderbaren Schöpfung Gottes. Dann kann ich häufig nicht anders als mit einstimmen in den Jubel, vom dem auch Paul Gerhardt schreibt:

„Ich singe mit, wenn alles singt, und lasse, was dem Höchsten klingt, aus meinem Herzen rinnen.“

Für kurze Zeit habe ich dann Abstand gewonnen von dem, was mich jeden Tag umgibt und was mir die Augen und Ohren für unsere schöne Welt verschließt. Für ein paar Momente habe ich dann Urlaub gemacht. Dabei brauche ich nicht viele Kilometer zurückzulegen, sondern wichtig ist der zurückgelegte Abstand vom Alltäglichen.

„Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben!“ Machen Sie sich in diesen Sommertagen auf die Suche nach dieser Freude, legen sie einen Abstand zwischen dem, was sie täglich umgibt und kehren sie von dort behütet und erfüllt wieder in ihr zu Hause zurück!

Ihr Pfarrer
Matthias Große

Alpha – Der Kurs für Sinnsucher.

Hervorgehoben

AlphaJeder Mensch hat Fragen. Und jeder Mensch sollte die Möglichkeit bekommen diese Fragen zu stellen, seine Meinung zu sagen und den Glauben zu entdecken. Also sein persönliches Abenteuer zu erleben.

Alpha ist eine Reihe von Treffen, bei denen der christliche Glaube in entspannter Atmosphäre entdeckt werden kann. Bei jedem Treffen werden Fragen rund um das Leben und den christlichen Glauben thematisiert. Die Impulse sind so gestaltet, dass im Anschluss spannende Gespräche entstehen. Alpha gibt es auf der ganzen Welt und wird in Cafés, Kirchen, Universitäten, Gefängnissen, Jugendclubs, zu Hause – überall wo Menschen sind – veranstaltet. Alle sind willkommen!

Jeder Alpha Kurs startet mit einem festlichen Infoabend, dann folgen zehn Kursabende mit spannenden Themen. Der Höhepunkt ist ein gemeinsames Wochenende mit allen Teilnehmern. Folgende drei Elemente gehören immer zu Alpha:

  1. Gestartet wird mit einem guten Essen – Jedes Treffen beginnt mit einem gemeinsamen Essen. Die beste Art miteinander zu starten und sich gegenseitig kennen zu lernen.
  2. Dann ein Impuls – In den Impulsen geht es um die großen Fragen des Lebens und des christlichen Glaubens. Themen sind z.B.: Warum bin ich hier? Hat das Leben mehr zu bieten? Wer ist Jesus? Wie kann ich Glauben? Gibt es Gott und wie führt ervmich? Wo gehe ich hin? War das schon alles?
  3. Gefolgt von Kleingruppen – Wahrscheinlich der wichtigste Teil bei Alpha. Hier ist der Ort um deine eigenen Gedanken und Fragen zum Thema in einer kleinen Gruppe zu diskutieren und Meinungen auszutauschen. Dabei ist keiner gezwungen, etwas zu sagen und es gibt (wirklich!) nichts, was du nicht sagen oder fragen darfst! Es ist die Chance, von anderen zu hören und mit deiner eigenen Perspektive in einer ehrlichen, freundlichen und offenen Atmosphäre zum Gespräch beizutragen.

Noch Fragen? Dann gehe auf Tuchfühlung mit dem christlichen Glauben und dem Sinn, der darin steckt. Deine Entdeckungsreise kann jetzt beginnen! Du kannst zuhören und deine Fragen und Gedanken mit anderen teilen. Du setzt dich mit den Inhalten auseinander und fühlst nach – ganz wie es dir gefällt. Melde dich einfach unter an.

Start?31.08.2017
Wann?19:00U hr
Wo?Gemeindezentrum Gesau

Triumph! Das ist Ostern

Liebe Gemeindeglieder,

von einem Dorfpfarrer wird folgendes erzählt: „Wirtshausfreuden, vor allem das Kartenspielen, das waren seine großen Leidenschaften. Und so kam es wieder einmal: der Pfarrer hatte beim abendlichen Kartenspiel verloren. Doch er weigerte sich, wie sonst immer üblich, die Getränkekosten seiner Mitspieler zu übernehmen. Da war guter Rat teuer. Die Mitspieler schlugen dem Pfarrer einen Handel vor: Wenn Du bei der Osterpredigt in der nächsten Woche dreimal das Wort „Trumpf“ aussprichst, dann musst Du nicht bezahlen! Der Pfarrer überlegte. Und nach einer kurzen Pause sagte er: Okay, aber unter einer Bedingung: Niemand soll etwas von der Abmachung erfahren. Dem stimmten alle zu.

Die Woche verstrich, die im Geheimen abgesprochene Wette sprach sich natürlich herum. Die Kirche am Ostersonntag war bis auf den letzten Platz gefüllt. Das ganze Dorf war gekommen, nur um zu sehen und zu hören, wie der Pfarrer die Abmachung gewinnen könnte. Als der Pfarrer auf die Kanzel steigt, kehrt gespannte Ruhe ein. Siegesgewiss lächelt der Pfarrer in die Gesichter seiner Gemeinde. Er liest den Predigttext. Und dann beginnt er die Predigt mit donnernder Stimme: ‚Trumpf – Trumpf – Trumpf! So schallt es nachts dumpf aus finsteren Wirtshaushöhlen. Doch an Ostern heißt es nicht Trumpf. Denn die Stimme des Auferstandenen übertönt das dumpfe Grölen. Laut ruft der Auferstandene in die Finsternis der Nacht hinein: Triumph!‘

Die Minen der Gemeindeglieder erstarren. Damit hatte niemand gerechnet. Der Pfarrer hatte es tatsächlich geschafft. Er hatte die Zeche bereits mit den ersten Sätzen der Predigt vom Halse. Freudig setzte er seine Predigt fort.“ Soweit diese Geschichte.

Ostern steht vor der Tür – das wichtigste Fest der Christenheit, das Grunddatum unseres Glaubens: Triumph! Der Tod hat ein Ende. Das Leben hat gesiegt.

Nicht umsonst haben unsere Väter und Mütter im Glauben den Ostertermin in das zeitige Frühjahr gelegt. So wie die Natur aus dem Winterschlaf erwacht und sich das Leben in den Pflanzen und Tieren wieder Bahn bricht, so hat sich mit der Auferstehung Jesu Christi das Leben in der Finsternis des Todes Bahn gebrochen. Und wir dürfen daran Anteil haben.

Das gibt uns schon heute und hier Kraft und Zuversicht, um unseren Lebensweg getröstet und mit Freude zu gehen. Am Schluss steht nicht das Ende, sondern der Beginn des Lebens bei Gott. Triumph! Triumph! Triumph! Das ist Ostern. Die Zeche ist bezahlt. Wir dürfen und können befreit leben, weil wir eine Zukunft haben, die über unsere Welt hinausreicht. Gott sei Dank!
Ich wünsche Ihnen, auch im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Kirchenvorstände, ein gesegnetes Osterfest,

Ihr Pfarrer
Matthias Große

Zurück auf Los !

Bild von openPetition DeutschlandStrukturreform der Sächsischen Kirchenleitung stoppen – Neu Anfangen

Im Herbst 2016 hat die Kirchenleitung der Sächsischen Landeskirche mit dem Papier „Kirche mit Hoffnung in Sachsen“ verfügt, daß sich alle sächsischen Kirchgemeinden zu „Struktureinheiten“ mit mindestens 4000 Gemeindegliedern zusammenschließen müssen. Durch die Vereinigung von Gemeinden und die Bildung von Kirchspielen wird die rechtliche Selbständigkeit der Einzelgemeinden beendet.

Die Landessynode muß ihre Verantwortung wahrnehmen und diese Strukturreform stoppen: „ZURÜCK AUF LOS!“

„NEU ANFANGEN“ wollen wir als Kirchgemeinden zusammen mit der Landessynode und in einem mehrjährigen fairen Entscheidungsprozeß über die zukünftigen Strukturen entscheiden.

Dabei sollen tragfähige Lösungen und Selbstfinanzierung vor Ort ermöglicht werden.

Hier zur Petition und zum Petitionstext

Bibelwoche 2017

Auch in diesem Jahr findet wieder eine Bibelwoche statt, zu der wir Sie herzlich einladen. Diesmal steht sie unter dem Motto:

Bist du es? Oder: Wir haben seinen Stern gesehen.

Feb
26
So
PGD Eröffnung der Bibelwoche – Thema: Unter einem guten Stern oder: Nichts passierte zufällig (Matthäus 2,1-12) @ Kirchschule Niederschindmaas
Feb 26 um 9:00 – 10:00

Gottesdienst Estomihi

PGD Thema: Unter einem guten Stern oder: Nichts passierte zufällig (Matthäus 2,1-12) @ Gemeindezentrum Gesau
Feb 26 um 10:30 – 11:30

Gottesdienst Estomihi

Feb
28
Di
Bibelwoche – Thema: Überraschend glücklich oder: Wie wir leben wollen (Matthäus 5,1-12) @ Gemeindezentrum Gesau
Feb 28 um 19:30 – 20:30

Gottesdienst Dientag

Mrz
2
Do
Bibelwoche – Thema: Das Ende des Wartens oder: Was bisher geschah (Mt 11,2-15.15-30) @ Pfarrhaus Jerisau
Mrz 2 um 19:00 – 20:00
Mrz
5
So
BGD – Bibelwochen Thema: Im Zweifel gehalten oder: Jesus\n ist stärker als die Angst (Matthäus 14, 22-32) @ Kirche St. Andreas in Gesau
Mrz 5 um 14:00 – 15:00

Gottesdienst Invocavit

Mrz
6
Mo
Bibelwoche – Thema: Großzügig beschenkt oder: Wie wir in der Gemeinde miteinander umgehen sollten (Matthäus 18,21-35) @ Kirchschule Niederschindmaas
Mrz 6 um 19:30 – 20:30

Gottesdienst Montag

Mrz
9
Do
Bibelwoche – Thema: Großzügig beschenkt oder: Wie wir in der Gemeinde miteinander umgehen sollten (Matthäus 18,21-35) @ Jugendheim Dennheritz
Mrz 9 um 19:30 – 20:30

Gottesdienst Donnerstag

Mrz
12
So
Predigtgottesdienst @ Jugendheim Dennheritz
Mrz 12 um 9:00 – 10:00

Gottesdienst Reminiscere

PGD Abschluss der Bibelwoche – Thema: Hoffnung, die trägt oder: die Geschichte Jesu geht mit uns weiter (Matthäus 27,45-54 und 28,1-10) @ Gemeindezentrum Gesau
Mrz 12 um 10:30 – 11:30

Gottesdienst Reminiscere