Denk mal Danke

Wie schnell doch ein Kirchenjahr vergeht.
Wir feiern Erntedankgottesdienste in unseren Kirchen.
Wem verdanken wir unsere Ernte? Wofür können wir Danke sagen?
Sind es nur Kartoffeln, Körner, Äpfel oder auch gute Nachbarschaft, sauberes Wasser, Frieden, Schutz und Segen im Alltag?
Hinter Vielem stecken viele un-bekannte Hände, die uns dienten.
Und eine Hand über Allem, in der Alles ruht.

Für die vielen Stunden ehrenamtlicher Gemeindearbeit in den vergangenen Monaten sagen wir DANKE. Ohne Sie gäbe es die Gesauer St.Andreas-Gemeinde so nicht mehr. Gemeinsames verbindet.

Darum laden wir alle Gemeindeglieder zum Gottesdienst am Sonntag, 10.12.2017, dem 2. Advent, um 10:30 Uhr mit Pfarrerin Feige und anschließendem Mittagessen ein. Monika Jähne wird für uns kochen.

Für die Planung erbitten wir die Anmeldung bis zum 5.12.2017 unter der Rufnummer oder in den ausliegenden Listen.

Es grüßt Sie ganz herzlich

Ihr Kirchenvorstand und
Pfarrer Große (Vakanzvertreter)

Bibelwoche 2017

Auch in diesem Jahr findet wieder eine Bibelwoche statt, zu der wir Sie herzlich einladen. Diesmal steht sie unter dem Motto:

Bist du es? Oder: Wir haben seinen Stern gesehen.

Feb
26
So
PGD Eröffnung der Bibelwoche – Thema: Unter einem guten Stern oder: Nichts passierte zufällig (Matthäus 2,1-12) Niederschindmaas @ Kirchschule Niederschindmaas
Feb 26 um 9:00 – 10:00

Gottesdienst Estomihi

PGD Thema: Unter einem guten Stern oder: Nichts passierte zufällig (Matthäus 2,1-12) Gesau @ Gemeindezentrum Gesau
Feb 26 um 10:30 – 11:30

Gottesdienst Estomihi

Feb
28
Di
Bibelwoche – Thema: Überraschend glücklich oder: Wie wir leben wollen (Matthäus 5,1-12) Gesau @ Gemeindezentrum Gesau
Feb 28 um 19:30 – 20:30

Gottesdienst Dientag

Mrz
2
Do
Bibelwoche – Thema: Das Ende des Wartens oder: Was bisher geschah (Mt 11,2-15.15-30) @ Pfarrhaus Jerisau
Mrz 2 um 19:00 – 20:00
Mrz
5
So
BGD – Bibelwochen Thema: Im Zweifel gehalten oder: Jesus\n ist stärker als die Angst (Matthäus 14, 22-32) Gesau @ Kirche St. Andreas
Mrz 5 um 14:00 – 15:00

Gottesdienst Invocavit

Mrz
6
Mo
Bibelwoche – Thema: Großzügig beschenkt oder: Wie wir in der Gemeinde miteinander umgehen sollten (Matthäus 18,21-35) Niederschindmaas @ Kirchschule Niederschindmaas
Mrz 6 um 19:30 – 20:30

Gottesdienst Montag

Mrz
9
Do
Bibelwoche – Thema: Großzügig beschenkt oder: Wie wir in der Gemeinde miteinander umgehen sollten (Matthäus 18,21-35) Dennheritz @ Jugendheim Dennheritz
Mrz 9 um 19:30 – 20:30

Gottesdienst Donnerstag

Mrz
12
So
Predigtgottesdienst Dennheritz @ Jugendheim Dennheritz
Mrz 12 um 9:00 – 10:00

Gottesdienst Reminiscere

PGD Abschluss der Bibelwoche – Thema: Hoffnung, die trägt oder: die Geschichte Jesu geht mit uns weiter (Matthäus 27,45-54 und 28,1-10) Gesau @ Gemeindezentrum Gesau
Mrz 12 um 10:30 – 11:30

Gottesdienst Reminiscere

Nacht über Bethlehem — Ein Weihnachtsspiel

Von wegen „Stille Nacht“!

Während an der Krippe noch gestaunt und geschwiegen wird, bricht, ungesehen von den Menschen, ein übernatürlicher Streit los.

Was braucht der Mensch zu Weihnachten?
Licht und Liebe?
Oder Ruhe und Schlaf?

Sie sind herzlich eingeladen, es herauszufinden – und für sich mitzuentscheiden.

Am 26.12.2016 um 19:30Uhr in der St. Andreas Kirche Glauchau Gesau. Der Eintritt ist frei.

Verabschiedung Pfarrer Franke

Wie bereits angekündigt wird Pfarrer Franke seinen Dienst in den Schwesternkirchen Anfang des Jahres beenden.

Der Verabschiedungsgottesdienst wird am 8.Januar 2017 um 14:00 Uhr in der Gesauer Kirche sein. Im Anschluss sind Sie noch ins Gemeindezentrum in Gesau eingeladen.

Das letzte mal wird Pfarrer Franke im Allianzabschlussgottesdienst am 15.Januar um 10:00 Uhr in der St.Georgenkirche predigen.

Pfarrer Große von der Georgengemeinde wird die Hauptvertretung übernehmen und von Pf.Pohle und anderen Kollegen aus dem Konventsbereich unterstützt werden.

Festprogramm zum Jubiläum – 275 Jahre St. Andreas Kirche Glauchau

In Gesau steht ein großes Ereignis ins Haus: die 275-Jahr-Feier unserer Kirche St. Andreas. Das Gotteshaus wurde im September 1739 begonnen zu bauen und im November 1741 fertiggestellt und geweiht. Bei dem Bau handelt es sich um einen Erneuerungsbau als Nachbildung der Mutterkirche St. Georgen zu Glauchau.

Festprogramm 275 Jahre St. Andreas Kirche Gesau

Festprogramm 275 Jahre St. Andreas Kirche Gesau

In alten Unterlagen geblättert

Der Kirchenbau kostete laut genau geführter Rechnung 2669 Taler, 11 Groschen und 11 Pfennige. In den alten Kirchennachrichten stand zu dieser Zeit folgendes:

Unser Gotteshaus ist im Jahre 1740 und 1741 auf der Stelle des veralteten von Grund aus ganz neu erbaut. Die hierzu erforderlich gewesenen Steine sind bei strenger Winterkälte 1739 und 1740 auf dem damals stark zugefrorenen Muldenflusse größtenteils aus den bei Zwickau liegenden Steinbrüchen herbeigeschafft worden, wobei die ganze Kirchfahrt Gesau, Höckendorf und Schönbörnchen die dazu nötigen Frohnfuhren und Handarbeiten willig leistet. Unverkennbar zeigte sich schon damals beim Bau der Kirche ein frommer und reger Sinn in der Gemeinde, was aus dem hier beifolgenden Verzeichnisse derjenigen Wohlthäter zu ersehen ist, welche zu jener Zeit teils mit Geld und anderen wertvollen Andenken die Kirche beschenkten: Georg Engel, Christoph Eger, Georg Reichenbach, Matthäus Dreisel, Georg Keller, Thomas Eger, Georg Weber, Christoph Hecht, Friedrich Flehmig, Michael Reichenbach, Georg Prüstel, Georg Schwarzenberg, Jacob Weber und Maria Rosine verw. Rabe – sämmtlich Gemeindeglieder – schenkten der Kirche 22 Thlr. 12 Gr., die Frau von Weisbach auf Thurm den mehrfach erwähnten Taufengel. Einige christliche Personen schenkten dem geheiligten Gebäude ein Evangelienbuch nebst Agende, Neumeisters Sabbaths-Arbeiten und dessen Predigtbuch über die Episteln, ein Crucifix, ein blaues Tuch mit gelben Borten über das Pult, ein paar Leuchter mit Wachskerzen auf den Altar, letztere zum ersten Mal ersetzt 1833 durch 2 neue Altarleuchter, gestiftet von dem hiesigen Pferdebauer und Gerichtsschöppen Johann Samuel Schwarzenberg, wozu der Pferdebauer und Gerichtsschöppe Johann Adam Gottlieb Schwarzenberg in Höckendorf und der Pferdebauer Johann Gottlieb Engelmann daselbst ein Paar Wachskerzen stifteten, zum zweiten Male aber ersetzt a. 1885 durch zwei neue stilvolle Altarleuchter zum Preise von 100 Mark, gestiftet aus Anlaß der Geburt eines gesunden Töchterchens von Herrn Gutsbesitzer und Kirchenvorsteher Hermann Engelmann in Höckendorf. Endlich schenkte der Herr Graf Otto Ernst von Schönburg das Schloß an der großen Kirchenthür. Zugleich ward in diesem Jahre ein neues Kreuz beschafft, „denen Leichen vorzutragen“ für 1 Thlr. 12 Gr.

Es wird weiter berichtet, dass im Jahre 1788 die Orgel angeschafft wurde. 1794 erhält die Kirche eine neue Kanzeluhr, zum Preise von 8 Thlr., wozu die Gemeinde die Hälfte beiträgt, gekauft von Johann Christoph Fels in Glauchau. „Die Uhr ging 1 Stunde und schlug die Viertelstunden zur Erinnerung für den Prediger, damit er es nicht zu lange mache.“

Der kleine Ort Gesau besaß schon vor der Reformation eine Kirche, das bezeugt die Beschriftung der Glocken mit den Jahreszahlen 1478 und 1508. Auf einem alten Taufstein war die Jahreszahl 1299 zu erkennen.

Einladung

Es gab und gibt in Gesau eine kleine aber feine Kirche. Und nun wird der Neubau 275 Jahre jung. Darüber freuen wir uns und wollen feiern. Im Zeitraum vom 1. bis 4. September findet in und um die Kirche St. Andreas ein Gemeindefest statt, zu dem wir Sie alle herzlich einladen. Das Festprogramm dazu finden Sie in diesem Gemeindebote. Bringen Sie gern Ihre Bekannten und Freunde mit. Zeigen wir auch heute unseren regen und frommen Sinn. Die Vorbereitungen auf dieses Fest laufen auf Hochtouren. Wie immer benötigen wir auch hier fleißige Hände, die beim Auf- und Abbau oder Kuchenbacken helfen. Bitte melden Sie sich in der Kanzlei .

„Manches gottgefällige Opfer war geleistet worden nicht nur an Geld, sondern auch an Zeit und ungesehener Mühe und Arbeit (freiwillige Gänge, Fuhren, Lieferung von Material, Beaufsichtigung der Arbeiten ..)“, hieß es schon in der alten Ausgabe der Kirchennachrichten und weiter: „… möge unsre Gemeinde immerdar zunehmen an dem Werk des Herrn, und möge es ihr nie fehlen an Gliedern, die Glauben halten und Treue bewahren dem Herrn und seiner Kirche!“

Katrin Rödenbeck