Krippenspiele 2018

Gesau

Am 24.12.2018 wird es in unserer Kirche Gesau wieder einen Weihnachtsgottesdienst mit Krippenspiel geben. Wer hat Freude daran, mitzumachen?

Zur Vorbereitung darauf treffen wir uns am 03.11.18 um 10:00 Uhr im Gemeindezentrum. Für Fragen und Rückmeldungen bin Ich unter der Nummer zu erreichen.

Bis dahin Eure
Manuela Tronick

Dennheritz und Niederschindmaas

Es ist nun schon zu einer schönen Tradition geworden, dass bei unserem Krippenspiel Kinder und Erwachsene gemeinsam spielen. Daran möchte ich anknüpfen und freue mich auf alle „kleinen“ und „großen“ Mitspieler.

Wer Lust hat mitzumachen, egal, ob mit einer großen oder ganz kleinen Rolle, ist herzlich willkommen. Also habt Mut und meldet euch!

Um alles besser koordinieren zu können, wäre es mir eine große Hilfe, wenn sich alle, die Interesse am Mitspielen haben, bis zum 1.11.2018 bei mir melden. Das geht ganz einfach. Steckt mir entweder einen Zettel in den Briefkasten oder meldet euch unter ! Natürlich könnt ihr mich auch persönlich ansprechen.

Das erste Treffen für die Größeren und Erwachsenen wird am Freitag, den 9.11.2018 um 19.30 Uhr im Gemeinderaum in Dennheritz sein. Dort werden wir das Stück vorstellen und die Rollen verteilen. Mit den Kindern bis zur Klasse 4 treffe ich mich dann am Samstag, den 10.11.2018 um 10.00 Uhr ebenfalls im Gemeinderaum.

Ich freue mich schon auf unsere gemeinsamen Proben.
Ute Michel

Grünes Licht für Innenausbau der Kirche Niederschindmaas

Innenansicht Kirche Niederschindmaas

Innenansicht Kirche Niederschindmaas

Für die Innensanierung der Kirche Niederschindmaas wurde Ende August die Genehmigung erteilt.

Vorgesehen sind die Sanierung der Decke, Erneuerung des Fußbodens, Erneuerung der Heizung, Renovierung des Altarraumes und des Kirchenschiffes. Des Weiteren sollen die Fenster repariert bzw. erneuert werden. Zum Schluss soll die Kirche von außen eine neue Farbgebung erhalten. Begonnen werden soll mit der Erneuerung bzw. Reparatur der Fenster. Am Ende haben wir eine schöne von außen und innen sanierte Kirche.

Trotz Finanzierung von Kirche und Land sind wir auf Ihre Spenden angewiesen. Dafür wären wir sehr dankbar. Spenden können bei Frau Müller im Pfarrbüro oder über die Bankverbindung eingezahlt werden.

GOTT DANKEN

Jedes Jahr in dieser Zeit im Kirchenjahr ist Zeit, um Gott zu danken für die Ernte, die er uns geschenkt hat. Dieses Jahr hat besonders den Landwirten zu schaffen gemacht. Es gab kaum Regen, die Wiesen und Felder waren trocken, die Ernte ist kärglicher ausgefallen als sonst. Man fragte sich, was die Tiere fressen sollten und wie man sie gut über den Winter bekommt.

Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird. 1. Timotheus 4, 4

Es wird deutlich, es ist nicht selbstverständlich, dass alles wächst und gedeiht. Und uns wird bewusst, dass wir vieles nicht in der Hand haben.

Es ist allerdings unsere Entscheidung, auf was wir blicken wollen. Auf das, was schwierig war oder was nicht gelungen ist, oder auf das, was geschenkt wurde. Manchmal, wenn uns die Sorgen des Alltages bedrücken und belasten wollen, hilft ein Wechsel unserer Blickrichtung. Wir können auf das sehen, wofür wir dankbar sind. Wir werden im Bibelvers erinnert, dankbar zu sein. Wenn wir uns innerlich klar werden, was alles gut ist in unserem Leben, wieviel wir geschenkt bekommen haben, wie viele schöne Momente es gab, geht es uns besser. Ein dankbares Herz, ein Dank, an Gott gerichtet für etwas, was uns erfüllt hat, hilft uns, dass wir auch in diesen Zeiten ruhig und leichter durchs Leben gehen können. Manchmal sind es schon ganz kleine Dinge, für die wir dankbar sein können. Oder auch manches, worüber wir uns auf den ersten Blick normalerweise nicht freuen. Mit dem Wechsel der Blickrichtung kann sich manches in unserem Leben verändern:

Ich bin dankbar:

  • Für die Hose, die ein bisschen zu eng sitzt, weil das bedeutet: ich habe genug zu essen. …
  • Für die Steuern, die ich zahlen muss, weil das bedeutet: ich habe ein Einkommen.
  • Für das Durcheinander nach einer Feier und das Aufräumen, weil das bedeutet: ich war von lieben Menschen umgeben.
  • Für den Rasen, der gemäht und die Fenster, die geputzt werden müssen, weil das bedeutet: ich habe ein Zuhause.
  • Für die Parklücke ganz hinten in der Ecke des Parkhauses, weil das bedeutet: ich kann mir ein Auto leisten.
  • Für die Frau in der Gemeinde, die hinter mir sitzt und falsch singt, weil das bedeutet: ich kann noch gut hören.
  • Für die Wäsche und den Bügelberg, weil das bedeutet:
    ich habe genug anzuziehen.
  • Für die Müdigkeit und die schmerzenden Muskeln am Ende des Tages, weil das bedeutet: ich bin noch fähig, hart zu arbeiten.
  • Für den Wecker, der morgens klingelt, weil das bedeutet: mir wird ein neuer Tag geschenkt.

(geänderter Auszug aus Joyce, vom AGLOW-Brief Jan. 2014)

Ein dankbares Herz wünscht
Pfarrerin Ulrike Lange

Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit

Liebe Gemeinde,

gerade ist wieder Reisezeit. Manch einen zieht es ans Meer, um die Wellen und den Strand zu genießen. Andere wiederum wandern gern in den herrlichen Bergen der Alpen und bewundern die Aussicht vom Gipfelkreuz aus über schneebedeckte Berge und klare Bergseen. Und manch einer findet es im eigenen Garten und Terrasse ohne Stau und Kofferpacken am Allerschönsten.

Aber uns alle miteinander verbindet, dass sich jeder an der Natur, den herrlichen Landschaften, den blühenden Blumen oder der Tierwelt freut.

Wir Christen können darin etwas von der Kreativität und Schöpferkraft Gottes sehen. Wir können die Schönheit auf das Wirken einer Macht und Intelligenz, die hinter allem steht, zurückführen. Uns Menschen ist ein Stück Ewigkeit in unser Herz gelegt. Verschiedene Wünsche und Sehnsüchte, die wir als Menschen haben, können wir als die letztendliche Sehnsucht, die der Mensch nach seinem Schöpfer hat, verstehen.

Aber der Umgang damit ist unterschiedlich. Nicht jeder gelangt zwangsläufig zu diesem Schluss. Als Christen müssen wir akzeptieren, dass es unterschiedliche Deutungen und Wertmaßstäbe gibt und geben wird. Jeder greift auch auf andere Erfahrungen und prägende Ereignisse zurück. Eine kleine Geschichte macht das deutlich.

Es war einmal eine große Mäusefamilie. Die lebte in einem herrlichen Klavier. Ihre kleine Welt war oft erfüllt von wunderbarer Musik. Die Mäuse genossen die Musik und machten sich ihre Gedanken darüber, von wem die schönen Klänge wohl stammten. Sie dachten an einen Klavierspieler, den sie zwar nicht sehen konnten, der ihnen jedoch hörbar nahe war.

Eines Tages wagte sich eine Maus weiter nach oben in das Klavier. Und da entdeckte sie das Geheimnis der Musik. Metalldrähte von unterschiedlicher Länge zitterten, und durch ihre Schwingungen entstanden die Töne. So mussten die Mäuse ihren alten Glauben an den Klavierspieler aufgeben. Metalldrähte erzeugten die schöne Musik, die wunderbaren Klänge.

Später brachte eine andere Maus auch noch andere neuere Erkenntnisse mit. Kleine Filzhämmerchen sprangen und tanzten auf den Drähten und erzeugten die Schwingungen und damit die Musik. Nun war der alte Glaube überholt, und die Mäuse wohnten in einer aufgeklärten, wissenschaftlich durchschaubaren Welt.

Aber der Klavierspieler machte auch weiterhin seine wunderbare Musik.
(Aus: Axel Kühner, Überlebensgeschichten für jeden Tag)

Ich wünsche uns, dass wir hinter den schönen Klängen der Musik den Klavierspieler nicht vergessen!

Pfarrerin Ulrike Lange

Braucht Gemeinde Visionen und Ziele?

Ist es wichtig, Visionen und Ziele zu haben? Brauchen wir so etwas? Was wollen wir als Gemeinde erreichen? Was hat Gott mit uns vor? Haben wir einen Auftrag?

Diese und weitere Fragen bewegen uns im Kirchenvorstand schon eine ganze Weile. Und beginnend im letzten Jahr haben wir Mut gefasst und uns diesen Fragen gestellt. Einige Treffen und intensive Diskussionen später haben wir einen Leitsatz formuliert, in welchem unsere Gedanken, Wünsche und Anforderungen zusammenkommen. Wir wollen, dass:

  • Menschen durch Jesus Christus Gott kennen und lieben lernen;
  • Menschen in der Liebe Christi miteinander echte Gemeinschaft leben;
  • Menschen durch die Kraft des Heiligen Geistes im Glauben wachsen und Frucht bringen;
  • Menschen Mitarbeiter im Reich Gottes werden und sich entsprechend ihrer Gaben und ihrer Berufung einbringen.

Eine Kurzfassung zum Merken lautet:

  • Gott finden
  • in Gemeinschaft leben
  • im Glauben wachsen
  • Mitarbeiter werden

Nun klingt das Ganze noch gar nicht so aufregend. Und doch steckt da schon sehr viel dahinter. Nachdem wir formulieren konnten, was uns wichtig wurde, haben wir unsere Strukturen in Gesau beleuchtet und uns gefragt: was läuft schon, was sollte anders werden, was müsste neu entstehen und was sollte man weglassen, um Kräfte zu bündeln.

Denn es geht nicht darum, viele bzw. Massenveranstaltungen zu organisieren, sondern am Wort Gottes angebundene Gemeinde zu sein, die sich daran orientiert, was Jesus tun würde: WWJD? Was würde Jesus tun?

Wir wollen eine Gemeinde sein, in der man sich wohlfühlt. In der man sich angenommen weiß. In der man ehrlich und offen miteinander umgeht. Wo man sich an den Geboten orientiert. Wo man sich um Kranke und Sterbende kümmert. Wo diese Informationen weitergegeben werden, damit sich jemand kümmern kann. Wo junge Menschen im Glauben wachsen können und später hingebungsvolle Christen sind. Wo GEBET groß geschrieben wird, Musik und Anbetung stattfinden. Kurz, wir wollen Licht sein für die Menschen um uns, oder wie es die Bibel weiter beschreibt: Salz für Gesau, ein Wohlgeruch in Glauchau, ein Brief von Seiner Hand.

Nun, unsere Überlegungen stehen noch am Anfang. Doch wir möchten mit Euch ins Gespräch kommen. Was bewegt Euch in der Gemeinde? Was wünscht Ihr Euch? Wo habt Ihr Kummer? Wo herrscht dringender Gesprächsbedarf? Was sollte anders laufen? Wo könnt Ihr Euch einbringen?

Sprecht uns bitte an, oder schreibt uns. Wir wünschen uns eine gute Kommunikation mit Euch allen, Ideen und Gedanken sind gefragt. Denn nur gemeinsam ist es möglich, diese Ziele und Visionen zu erreichen. Das Reich Gottes ist schon mitten unter uns, wir müssen nur noch zugreifen und es zulassen, dass es tief in unseren Herzen Wurzeln schlägt. Und mit Gottes Hilfe schaffen wir das – alle zusammen!

Im Auftrag des Kirchenvorstandes
Katrin Rödenbeck

Frauenfrühstück

Zum Frauenfrühstück am 14. April war die Tafel reich gedeckt. Die Köstlichkeiten wurden wieder liebevoll von Gesauer Frauen zubereitet.

Auch diesmal ist die Veranstaltung, die Frau Mechthild Melzer moderierte, sehr gut angenommen worden. Viele Frauen jeden Alters sind gekommen, um die Geselligkeit beim Frühstück zu genießen und danach Frau Melzers Vortrag

Bei DIR bin ich in guten Händen

anzuhören. Währenddessen sind die mitgekommenen Kinder in einem anderen Raum bestens betreut worden, so dass die Muttis in Ruhe ihre Aufmerksamkeit dem Vortrag widmen konnten.

Am Schluss ist Frau Melzer und den fleißigen Helferinnen herzlich gedankt worden. Es war wieder eine gelungene Veranstaltung, auf die wir uns im Herbst erneut freuen können.

Brunhilde Rödenbeck

Wenn jemand an der Tür klopft

Wenn es an unserer Tür klopft und jemand unsere Hilfe braucht, denken wir wahrscheinlich in den seltensten Fällen, dass derjenige ein Engel sein könnte. Woher kommt diese Vorstellung im Bibelvers?

Der Schreiber des Hebräerbriefes nimmt im gesamten Brief sehr oft Bezug auf alttestamentliche Stellen. Von daher ist es gut denkbar, dass er sich beim Schreiben auf den Bibeltext im 1. Buch Mose 18 bezieht. Abraham sitzt vor der Tür seines Zeltes, als drei Männer vor seiner Tür standen. Er bewirtet sie, lässt ein zartes Kalb schlachten und seine Frau Sara bäckt Kuchen. Als die Männer im Zelt essen, prophezeit einer der Männer, dass Sara übers Jahr einen Sohn haben wird. Sara lacht darüber, denn sie ist hochbetagt. Aber es geschieht so. Sara wird schwanger und bringt Isaak zur Welt. Abraham und Sara erkennen, dass sie keine Menschen beherbergt haben, sondern der Herr selbst bei Ihnen eingekehrt war.

Diese Geschichte hat Juden und Christen geprägt und Gastfreundschaft gehört seit jeher zu den christlichen Aufgaben.

Wie können wir diesen Text übertragen in unsere heutige Zeit? Auch in unserer Zeit gibt es sicher ab und an Menschen, die unsere Hilfe benötigen, unseren Rat oder vielleicht sogar materielle Hilfe.

An der Tür des Pfarrhauses klingeln manchmal Leute, die auf den ersten Blick nicht so ganz vertrauenserweckend aussehen. Wie sollen wir ihnen begegnen? Sollen wir sie schroff fortschicken und sie vor die Tür weisen? Oder in naiver Vertraulichkeit unsere Wohnung öffnen, um dann evtl. festzustellen, dass diese Personen doch keine Engel waren und einige Wertgegenstände fehlen?

Ich denke, es ist im Sinne des Bibeltextes und auch der christlichen Gastfreundschaft, die Menschen mit dem Blick der Liebe Gottes zu sehen. Auch Menschen, die auf den ersten Blick nicht so anziehend erscheinen, sind von Gott geliebt, haben ihre eigene Geschichte und sind wertvoll in Gottes Augen. Das bedeutet aber kein blindes Vertrauen. Vielleicht kann die folgende Geschichte zur Verdeutlichung helfen:

Von Viktoria, der Königin von England, erzählt man, dass sie während eines Aufenthalts in ihrer Sommerresidenz Balmoral gern in einfachen Kleidern durch den Wald wanderte und sich freute, wenn sie unerkannt blieb. Eines Tages geriet sie während eines solchen Spaziergangs in ein heftiges Unwetter. Als sie eine Hütte sah, eilte sie darauf zu. Eine alte Bäuerin, die ihr Haus nur selten verließ, lebte hier ganz allein. Die Königin grüßte sie und fragte, ob sie ihr einen Regenschirm leihen könne; sie werde dafür sorgen, dass er schnell zurückgebracht werde.

Die alte Frau ahnte nicht, wer sich mit einer solchen Bitte an sie gewandt hatte. „Nun“, antwortete sie mürrisch, „ich habe zwei Schirme. Der eine ist fast neu. Den alten können Sie bekommen, den neuen verleihe ich keinem.“ Mit diesen Worten gab sie der Königin den abgetragenen alten Schirm, dessen Stangen nach allen Seiten herausspießten. Die Königin dachte, bei diesem Wetter sei ein schlechter Schirm immer noch besser als gar keiner. – Sie dankte der Frau und ging mit einem freundlichen Lächeln hinaus.

Doch wie groß war der Schrecken der armen alten Frau, als am nächsten Morgen ein Diener in königlicher Livree eintrat und ihr im Namen der Königin Viktoria den alten Schirm zurückbrachte. Sie lasse danken und versichere, dass er ihrer Majestät gute Dienste geleistet habe, sagte der Überbringer.

Wie bedauerte die Frau es nun, dass sie der Königin nicht das Allerbeste, das sie besaß, angeboten hatte. Immer wieder klagte sie: „Wenn ich es doch nur gewusst hätte!“

Eine gesegnete Urlaubs- und Sommerzeit wünscht Pfarrerin Ulrike Lange