Der Glaubenskurs im Gemeindezentrum ist mit einem festlichen Abend zu Ende gegangen

15 gemeinsame Donnerstage haben uns im Kopf und im Herzen vorangebracht und uns untereinander vertraut gemacht. Nach gemeinsamen Essen und Singen gab es verschiedene Themen, die uns immer näher an Gott, Jesus und den heiligen Geist gebracht haben. Kernfragen des Glaubens wurden beantwortet, heiß diskutiert, Fragen geäußert, Zeugnis gegeben.

Doch es ging nicht nur darum, Wissen anzuhäufen, sondern dieses Wissen in tiefen Glauben zu verwandeln und diesen Glauben ins Herz rutschen zu lassen. Dafür haben wir gebetet, miteinander und füreinander. Haben gesegnet, uns von unseren Erlebnissen mit Gott berichtet und uns auch ganz praktisch darin geübt, wie man jemandem von seinem Glauben berichten kann – der Test dazu bestand in der Aufgabe, während eines brennenden Streichholzes seinen Glauben zu beschreiben Resumee der vergangenen Wochen: es war un-GLAUB-lich, LIEBE-voll, GEIST-reich, HERR-lich, be-GNADE-t, WUNDER-voll, ER-füllt.

Wir danken ganz herzlich allen Mitwirkenden, Ausgestaltern, Essensbereitern, Einräumern, Aufräumern, Zeugnisgebern, Fragenstellern, Technikaufbauern, Gebetssprechern, Zuhörern und Euch allen, die Ihr uns umbetet habt.

Katrin Rödenbeck

Gemeinden Dennheritz & Schlunzig fusionieren

Die Kirchengemeinden Dennheritz-Niederschindmaas und Schlunzig fusionieren zum 1. Januar 2019. Das haben beide Kirchenvorstände in ihrer Sitzung am 29. August einstimmig beschlossen. Laut Vereinigungsvertrag wird die neu entstehende Gemeinde den Namen „Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Dennheritz“ tragen und ihren Verwaltungssitz in Dennheritz haben.

Die bisherigen Kirchenvorsteher beider Gemeinden bleiben bis zur nächsten regulären Wahl im Amt und bilden künftig ein gemeinsames Gremium. Lediglich der Vorsitz muss neu bestimmt werden. Die neue Gemeinde mit knapp 600 Mitgliedern und drei Kirchen tritt in alle Rechte und Pflichten der beiden früheren Gemeinden ein.

Am bisherigen Schwesterkirchenverhältnis mit Gesau sowie Remse-Jerisau-Weidensdorf wird sich vorerst nichts ändern. Allerdings gibt es angesichts des Ringens um neue Gemeindestrukturen in der Landeskirche Sachsens das Bestreben, einen neuen Schwesterverbund in der Region Glauchau zu bilden. Ein entsprechender Beschluss zugunsten dieses neuen Verbundes wurde ebenfalls einstimmig gefasst. Ziel der Fusion von Dennheritz-Niederschindmaas und Schlunzig ist es, in der neuen Region Glauchau eine starke Stimme für kirchliches Leben im ländlichen Raum zu sein, wie in den Gesprächen immer wieder betont wurde.

Andreas Hummel

Einsatz auf dem Gesauer Friedhof

Am Samstag, dem 17.November findet wieder ein Friedhofseinsatz in Gesau von 9:00 bis 11:00 Uhr statt.

Viele fleißige Hände sind sehr willkommen, damit der Friedhof ordentlich hergerichtet und vom Laub befreit werden kann. Wenn möglich, bitte Arbeitsmittel (Rechen, Laubkörbe usw.) mitbringen.

Erika Schröter

Krippenspiele 2018

Gesau

Am 24.12.2018 wird es in unserer Kirche Gesau wieder einen Weihnachtsgottesdienst mit Krippenspiel geben. Wer hat Freude daran, mitzumachen?

Zur Vorbereitung darauf treffen wir uns am 03.11.18 um 10:00 Uhr im Gemeindezentrum. Für Fragen und Rückmeldungen bin Ich unter der Nummer zu erreichen.

Bis dahin Eure
Manuela Tronick

Dennheritz und Niederschindmaas

Es ist nun schon zu einer schönen Tradition geworden, dass bei unserem Krippenspiel Kinder und Erwachsene gemeinsam spielen. Daran möchte ich anknüpfen und freue mich auf alle „kleinen“ und „großen“ Mitspieler.

Wer Lust hat mitzumachen, egal, ob mit einer großen oder ganz kleinen Rolle, ist herzlich willkommen. Also habt Mut und meldet euch!

Um alles besser koordinieren zu können, wäre es mir eine große Hilfe, wenn sich alle, die Interesse am Mitspielen haben, bis zum 1.11.2018 bei mir melden. Das geht ganz einfach. Steckt mir entweder einen Zettel in den Briefkasten oder meldet euch unter ! Natürlich könnt ihr mich auch persönlich ansprechen.

Das erste Treffen für die Größeren und Erwachsenen wird am Freitag, den 9.11.2018 um 19.30 Uhr im Gemeinderaum in Dennheritz sein. Dort werden wir das Stück vorstellen und die Rollen verteilen. Mit den Kindern bis zur Klasse 4 treffe ich mich dann am Samstag, den 10.11.2018 um 10.00 Uhr ebenfalls im Gemeinderaum.

Ich freue mich schon auf unsere gemeinsamen Proben.
Ute Michel

Grünes Licht für Innenausbau der Kirche Niederschindmaas

Innenansicht Kirche Niederschindmaas

Innenansicht Kirche Niederschindmaas

Für die Innensanierung der Kirche Niederschindmaas wurde Ende August die Genehmigung erteilt.

Vorgesehen sind die Sanierung der Decke, Erneuerung des Fußbodens, Erneuerung der Heizung, Renovierung des Altarraumes und des Kirchenschiffes. Des Weiteren sollen die Fenster repariert bzw. erneuert werden. Zum Schluss soll die Kirche von außen eine neue Farbgebung erhalten. Begonnen werden soll mit der Erneuerung bzw. Reparatur der Fenster. Am Ende haben wir eine schöne von außen und innen sanierte Kirche.

Trotz Finanzierung von Kirche und Land sind wir auf Ihre Spenden angewiesen. Dafür wären wir sehr dankbar. Spenden können bei Frau Müller im Pfarrbüro oder über die Bankverbindung eingezahlt werden.

GOTT DANKEN

Jedes Jahr in dieser Zeit im Kirchenjahr ist Zeit, um Gott zu danken für die Ernte, die er uns geschenkt hat. Dieses Jahr hat besonders den Landwirten zu schaffen gemacht. Es gab kaum Regen, die Wiesen und Felder waren trocken, die Ernte ist kärglicher ausgefallen als sonst. Man fragte sich, was die Tiere fressen sollten und wie man sie gut über den Winter bekommt.

Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird. 1. Timotheus 4, 4

Es wird deutlich, es ist nicht selbstverständlich, dass alles wächst und gedeiht. Und uns wird bewusst, dass wir vieles nicht in der Hand haben.

Es ist allerdings unsere Entscheidung, auf was wir blicken wollen. Auf das, was schwierig war oder was nicht gelungen ist, oder auf das, was geschenkt wurde. Manchmal, wenn uns die Sorgen des Alltages bedrücken und belasten wollen, hilft ein Wechsel unserer Blickrichtung. Wir können auf das sehen, wofür wir dankbar sind. Wir werden im Bibelvers erinnert, dankbar zu sein. Wenn wir uns innerlich klar werden, was alles gut ist in unserem Leben, wieviel wir geschenkt bekommen haben, wie viele schöne Momente es gab, geht es uns besser. Ein dankbares Herz, ein Dank, an Gott gerichtet für etwas, was uns erfüllt hat, hilft uns, dass wir auch in diesen Zeiten ruhig und leichter durchs Leben gehen können. Manchmal sind es schon ganz kleine Dinge, für die wir dankbar sein können. Oder auch manches, worüber wir uns auf den ersten Blick normalerweise nicht freuen. Mit dem Wechsel der Blickrichtung kann sich manches in unserem Leben verändern:

Ich bin dankbar:

  • Für die Hose, die ein bisschen zu eng sitzt, weil das bedeutet: ich habe genug zu essen. …
  • Für die Steuern, die ich zahlen muss, weil das bedeutet: ich habe ein Einkommen.
  • Für das Durcheinander nach einer Feier und das Aufräumen, weil das bedeutet: ich war von lieben Menschen umgeben.
  • Für den Rasen, der gemäht und die Fenster, die geputzt werden müssen, weil das bedeutet: ich habe ein Zuhause.
  • Für die Parklücke ganz hinten in der Ecke des Parkhauses, weil das bedeutet: ich kann mir ein Auto leisten.
  • Für die Frau in der Gemeinde, die hinter mir sitzt und falsch singt, weil das bedeutet: ich kann noch gut hören.
  • Für die Wäsche und den Bügelberg, weil das bedeutet:
    ich habe genug anzuziehen.
  • Für die Müdigkeit und die schmerzenden Muskeln am Ende des Tages, weil das bedeutet: ich bin noch fähig, hart zu arbeiten.
  • Für den Wecker, der morgens klingelt, weil das bedeutet: mir wird ein neuer Tag geschenkt.

(geänderter Auszug aus Joyce, vom AGLOW-Brief Jan. 2014)

Ein dankbares Herz wünscht
Pfarrerin Ulrike Lange

Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit

Liebe Gemeinde,

gerade ist wieder Reisezeit. Manch einen zieht es ans Meer, um die Wellen und den Strand zu genießen. Andere wiederum wandern gern in den herrlichen Bergen der Alpen und bewundern die Aussicht vom Gipfelkreuz aus über schneebedeckte Berge und klare Bergseen. Und manch einer findet es im eigenen Garten und Terrasse ohne Stau und Kofferpacken am Allerschönsten.

Aber uns alle miteinander verbindet, dass sich jeder an der Natur, den herrlichen Landschaften, den blühenden Blumen oder der Tierwelt freut.

Wir Christen können darin etwas von der Kreativität und Schöpferkraft Gottes sehen. Wir können die Schönheit auf das Wirken einer Macht und Intelligenz, die hinter allem steht, zurückführen. Uns Menschen ist ein Stück Ewigkeit in unser Herz gelegt. Verschiedene Wünsche und Sehnsüchte, die wir als Menschen haben, können wir als die letztendliche Sehnsucht, die der Mensch nach seinem Schöpfer hat, verstehen.

Aber der Umgang damit ist unterschiedlich. Nicht jeder gelangt zwangsläufig zu diesem Schluss. Als Christen müssen wir akzeptieren, dass es unterschiedliche Deutungen und Wertmaßstäbe gibt und geben wird. Jeder greift auch auf andere Erfahrungen und prägende Ereignisse zurück. Eine kleine Geschichte macht das deutlich.

Es war einmal eine große Mäusefamilie. Die lebte in einem herrlichen Klavier. Ihre kleine Welt war oft erfüllt von wunderbarer Musik. Die Mäuse genossen die Musik und machten sich ihre Gedanken darüber, von wem die schönen Klänge wohl stammten. Sie dachten an einen Klavierspieler, den sie zwar nicht sehen konnten, der ihnen jedoch hörbar nahe war.

Eines Tages wagte sich eine Maus weiter nach oben in das Klavier. Und da entdeckte sie das Geheimnis der Musik. Metalldrähte von unterschiedlicher Länge zitterten, und durch ihre Schwingungen entstanden die Töne. So mussten die Mäuse ihren alten Glauben an den Klavierspieler aufgeben. Metalldrähte erzeugten die schöne Musik, die wunderbaren Klänge.

Später brachte eine andere Maus auch noch andere neuere Erkenntnisse mit. Kleine Filzhämmerchen sprangen und tanzten auf den Drähten und erzeugten die Schwingungen und damit die Musik. Nun war der alte Glaube überholt, und die Mäuse wohnten in einer aufgeklärten, wissenschaftlich durchschaubaren Welt.

Aber der Klavierspieler machte auch weiterhin seine wunderbare Musik.
(Aus: Axel Kühner, Überlebensgeschichten für jeden Tag)

Ich wünsche uns, dass wir hinter den schönen Klängen der Musik den Klavierspieler nicht vergessen!

Pfarrerin Ulrike Lange