Erntedankfest

Erntedankfest 2018

Erntedankfest 2018

Unser Erntedank-Gottesdienst in Gesau mit Taufgedächtnis für Getaufte im 3. Quartal findet am 22.09.19 um 10:30 Uhr statt.

Die Erntegaben können in der Kirche wie folgt abgegeben werden:

  • Donnerstag, den 19.09. von 15-17 Uhr
  • Samstag, 21.09. von 9-11 Uhr

Wer Zeit hat, ist am Samstag gern gesehen, um beim Schmücken und Vorbereiten in der Kirche mit zu helfen. Die Gaben dieses Dankgottesdienstes gehen an die Tafel in Glauchau.

Jesus nachfolgen

Liebe Gemeinde,

den Monatsspruch für September (Matthäus 16,26) versteht man erst im Zusammenhang von Vers 24 bis 27.

„Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird’s verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s finden. Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, womit er seine Seele auslöse? Denn es wird geschehen, dass der Menschensohn kommt in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln, und dann wird er einem jeden vergelten nach seinem Tun. Wahrlich, ich sage euch: Es sind etliche unter denen, die hier stehen, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie den Menschensohn kommen sehen in seinem Reich.“ Matthäus 16, 24-27

Wer zu mir gehören will, darf nicht mehr sich selbst in den Mittelpunkt stellen, sondern muss sein Kreuz auf sich nehmen und mir nachfolgen. Denn wer sich an sein Leben klammert, der wird es verlieren. Wer aber sein Leben für mich aufgibt, der wird es für immer gewinnen. Was hat ein Mensch davon, wenn ihm die ganze Welt zufällt, er selbst dabei seine Seele verliert? Er kann sie ja nicht wieder zurückkaufen! Denn der Menschensohn wird mit seinen Engeln in der Herrlichkeit seines Vaters kommen und jedem das geben, was er für seine Taten verdient.

Hier sagt uns Jesus deutlich, was er von uns erwartet. Wir müssen unser altes Leben aufgeben und so leben, wie er es uns vorgemacht hat. Jesus legt großen Wert darauf, dass wir uns vor den Menschen zu ihm bekennen. An unserem Verhalten sollen die Menschen merken, dass wir zu ihm gehören. Manchmal heißt das nein sagen zu den Verlockungen der Welt. Gutes tun wird zur Pflicht. Wenn man das allein schaffen will, verliert man irgendwann die Lust. Man wird träge und geht dem Ärger aus dem Weg.

Mir ging das auch so. Ein Gottesdienst alle 2 Wochen reicht, keine Veranstaltungen in der Woche und in der Bibel wird nicht mehr gelesen. Da hörte ich in einer der letzten Predigten von Matthias Franke:

„Es ist ganz wichtig, dass ihr den Heiligen Geist bekommt. Ihr müsst nur darum beten. Das war mir neu, dass man den Heiligen Geist auch durch beten bekommt. Ihr findet das in Lukas 3, 21+22 und Lukas 11, 13: ‚Wieviel mehr wird der Vater im Himmel denen den Heiligen Geist schenken, die ihn darum bitten.‘ „

Warum ich das erst 2 Jahre später getan habe, weiß ich selbst nicht. Wir können beten: Gott ich bitte Dich im Namen Jesu schenk mir Deinen Heiligen Geist und verändere mich.

Ihr könnt das auch beten, wenn ihr den Heiligen Geist schon habt. Wenn der Heilige Geist kommt, merkt man das an der Hormonumstellung wie bei einer Schwangerschaft. Man bekommt Freude, Mut und Begeisterung. Wir bekommen gute Ideen und die richtigen Worte. Zusammen mit dem Heiligen Geist können wir unser altes Ich besiegen.

Wenn wir jetzt die Evangelien lesen, verstehen wir, was Jesus gesagt hat. Um die Geistesgaben können wir beten. Der Heilige Geist treibt uns an und gibt und Aufträge. Jetzt macht es Freude Jesus nachzufolgen. Ein Gespräch mit unserer Pfarrerin Ulrike Lange hat mir sehr geholfen.

Herzliche Grüße
Frithjof Dittrich

Unsere Gemeindeausfahrten

Kirchgemeinden Jerisau / Remse / Weidensdorf

Am 14.06 ging es bei herrlichem blauen Himmel und Sonnenschein mit dem bis auf den letzten Platz gefüllten Bus in Richtung Thüringen. Wir besichtigten die landschaftlich sehr reizvoll gelegene Leuchtenburg. Wir erfuhren etwas über die wechselvolle Geschichte der Burg. Wer wollte, konnte sogar in den dunklen Kerker auf einer engen Treppe hinabsteigen, oder auch den Ausblick über die Umgebung auf dem Bergfried erleben.

Danach konnten wir uns im Landgasthof Magersdorf mit einem Mittagessen mit selbstgemachten Thüringer Klößen stärken. Nach dieser Mittagspause ging es weiter zum „Lehmhof Lindig“. Wir wurden mit Kaffee und Kuchen bewirtet und erfuhren etwas über die spannende Geschichte dieses Hofes. Haus und Scheunen waren sehr in die Jahre gekommen und sollten eigentlich abgerissen werden. Es war allein dem Engagement der Besitzerin, die uns durch Häuser, Garten und alle Anlagen führte zu verdanken, dass sie mit eisernem Willen die Gebäude wieder restaurierte. Dafür studierte sie im Alter von 63 Jahren noch einmal die „Lehmbautechnik“ in Dessau. Nun ist dort auch ein Gästebetrieb mit 18 Betten inclusive Behandlungsmöglichkeiten gegen verschiedene Erkrankungen durch Lehm entstanden. Es hat uns sehr beeindruckt zu hören, was die Besitzerin mit viel Fleiß und Einsatzbereitschaft alles erreichen konnte.

Zufrieden und froh gestimmt traten wir alle die Heimfahrt an, nicht ohne im Werksverkauf für Kekse noch unsere Beutel zu füllen.

Kirchgemeinden Gesau / Dennheritz

Am 18.06. ging es dann schon wieder auf „große Fahrt“. Dieses Mal nach Oederan ins „Kleine Erzgebirge“. Auf dem Gelände besichtigten wir die Miniaturen von verschiedensten Bauwerken, Kirchen und Sehenswürdigkeiten des Erzgebirges. Über viele Jahre schon gibt es hier einen Verein, in dem diese Miniaturen in geduldiger Kleinarbeit detailgetreu nachgebildet werden.

Danach erwartete und natürlich auch wieder eine Stärkung und dann ging es weiter zur Augustusburg, wo wir den Schlosshof und die schöne Aussicht, wieder bei herrlichem Sonnenschein, genießen konnten. Kaffee und Kuchen gehörten natürlich auch wieder mit dazu.

Auch an diesem Tag kamen alle wieder wohlbehalten und erfüllt von dem Erlebten in ihren Wohnorten an. Wir können dankbar sein für die schöne Gemeinschaft untereinander, für jedes Gespräch, was uns in den Gemeinden wieder mehr miteinander verbindet und auch die Erfahrung, dass die Ausfahrten jedes Jahr sehr gut angenommen werden. Dafür, dass Gott an unserer Seite war und uns an diesem Tag begleitet hat, können wir ihm im Gebet danken.

Ulrike Lange

Information von den Kirchenvorständen zu Strukturveränderungen der sächsischen Landeskirche

Die Kirchenvorstände von Dennheritz, Gesau und Remse-Jerisau haben in ihren getrennten Sitzungen am 09.07., am 10.07. und am 16.07.2019 dem Vertrag über die Verbindung der ev.-luth. Kirchgemeinden Dennheritz, Glauchau, Lobsdorf-Niederlungwitz-Reinholdshain, der St. Andreas-Kirchgemeinde Glauchau-Gesau und der Kirchgemeinde Remse-Jerisau zum 01.01.2020 im Schwesterkirchverhältnis zugestimmt.

Diesem Beschluss waren in den letzten zwei Jahren regelmäßige, oft lange, intensive und kontroverse Sitzungen und Diskussionen über den Inhalt und die Folgen vorausgegangen.

Die Entwicklung der sächsischen Landeskirche macht Veränderungen in ihren Strukturen notwendig. Nun gehören fünf Schwesterkirchgemeinden um Glauchau herum zusammen, für die zur Zeit drei Pfarrer/in gemeinsam Dienst tun. Eine Pfarrstelle ist derzeit noch nicht besetzt. Die Vakanzvertretung erfolgt durch Pfarrer Große. Auch die Anstellung von Gemeindepädagogen und Kirchenmusikern werden nun im großen Gebiet gemeinsam bedacht.

Die Verwaltung soll in den jeweiligen Orten erreichbar bleiben. Eine Stelle für Verwaltungsleitung soll in Glauchau geschaffen werden. Jede Kirchgemeinde verwaltet und unterhält ihre Kirche/n, ihren Friedhof, ihr Pfarrhaus und Grundstücke und Gebäude selbstständig. Sie behält ihr Vermögen und verwaltet es selbstständig. Sie haftet nicht für etwaige Schulden der anderen Kirchgemeinden.

Der Vertrag kann in der Kanzlei zu den Öffnungszeiten von allen Interessierten eingesehen werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an ihre Kirchvorsteher oder Pfarrerin Lange.

Christiane Scheurer

Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören

Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn. Jakobus 1,19

Liebe Gemeinde, dieser Vers scheint wie für unsere Zeit geschrieben. In keiner Zeit bisher wurde so viel geredet und kommuniziert. Das muss nicht persönlich sein, es kann auch über die sozialen Netzwerke oder die vielfältigen Möglichkeiten unseres digitalen Zeitalters passieren.

Wir haben es sicher alle schon einmal erlebt. Wir unterhalten uns und auf einmal trifft uns ein Satz, eine kurze Bemerkung mitten ins Herz. Wir fühlen uns unverstanden oder sind einfach darüber verärgert. Vielfach geschieht das von unserem Gegenüber unbemerkt. Aber dennoch, wir haben damit zu kämpfen, diese Worte arbeiten in uns, immer und immer wieder kreisen sie in unserem Kopf.

Auf der anderen Seite: die Wartezimmer der Psychotherapeuten, Psychologen und Beratungsstellen sitzen voll mit Menschen, die ein offenes Ohr brauchen von einem Menschen, der ihnen zuhört. Die Mitarbeiter der Telefonseelsorge stehen rund um die Uhr zur Verfügung, um sich, anonym, über das Telefon, die Anliegen und Fragen von Menschen anzuhören, die sich keinen rechten Rat mehr wissen.

Ein Ohr, das zuhören kann, ein Mensch, der sich Zeit für mich nimmt, ohne aufs Handy zu schauen oder auch heimlich auf die Uhr, wird der nicht in unserer Zeit dringend gebraucht? Wer beherrscht denn diese Gabe noch? Viel zu oft ertappen wir uns selbst, dass wir lieber selber reden und erzählen von uns. Aber geduldiges Zuhören, ohne den Anderen zu unterbrechen, ohne einen klugen Ratschlag zu geben, die Ratlosigkeit oder auch das Schweigen auszuhalten, ohne gleich von den eigenen mehr oder weniger guten Erfahrungen zu reden, wann ist uns das begegnet?

Menschen, die zuhören können in unserer lauten, wortreichen Zeit, sind eine große Bereicherung in unseren Gemeinden und in unserem Freundeskreis. Ich bin mir sicher, dass Jesus ein guter Zuhörer war. Er wusste, wann es gut ist zu reden und wann es gut ist zu schweigen.

Das Johannesevangelium berichtet uns, dass die Schriftgelehrten und Pharisäer eine Frau zu ihm brachten, die beim Ehebruch ertappt worden war:

„Sie fragten Jesus: ´Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche zu steinigen. Du nun, was sagst Du?` Das sagten sie aber, damit sie ihn verklagen könnten. Aber Jesus bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde.“ Johannes 8,5

Jesus schweigt. Er redet nicht wild darauf los, lässt sich nicht auf eine theologische Diskussion ein oder versucht, die Pharisäer durch schlagende Argumente zu überzeugen. Er hört zu und schweigt. Als er nach längerer Überlegung antwortet, treffen seine Worte genau den richtigen Punkt.

Wir sollten uns diesen Bibelvers aus dem Jakobusbrief auch in unserem Alltag zu Herzen nehmen. Beherzigen wir doch den alten Ratschlag aus der Bibel, reden wir mit Bedacht, aber seien wir schnell, um unserem Nächsten zuzuhören. Erlernen wir wieder die Kunst, unseren Mitmenschen wirklich zu hören und zu verstehen.

Herzliche Grüße von Pfarrerin Ulrike Lange

Urlaub Pfarrerin Lange und Pfarramt Gesau

Kurzmitteilung

Pfarrerin Lange hat vom 20.Juli bis 10.August 2019 Urlaub. Die Vertretung hält in dieser Zeit Pfarrer Dr. Dieter Lange.

Wegen Urlaub ist das Pfarramt in Gesau vom 3. Juni bis 21. Juni 2019 geschlossen.

Konfirmationen 2019

Ein besonderer Konfirmationsjahrgang wird im Mai zu Ende gehen. Durch die Vakanzen im Schwesterkirchverband Gesau mit Dennheritz und Remse-Jerisau und in Niederlungwitz wurde der Konfirmandenunterricht in zwei Gruppen durchgeführt, in denen Jugendliche aus allen Gemeinden sich getroffen haben.

Dies führt nun auch dazu, dass z.B. in Niederlungwitz ein Gesauer konfirmiert wird oder in Glauchau eine Niederlungwitzerin. Dabei haben sich die Jugendlichen selbst entschieden, wo sie konfirmiert werden wollen. Die Konfirmationen bzw. Taufen finden an den folgenden Terminen statt:

  • Am 05. Mai um 10:00 Uhr werden in der St. Georgenkirche in Glauchau
  • Am 12. Mai um 10:00 Uhr werden in der Kirche in Weidensdorf
  • Am 12. Mai um 14:00 Uhr werden in der Niederlungwitzer St. Petrikirche

Das Erstabendmahl findet am Freitag, den 10.05., 18:00 Uhr in der Lutherkirche Glauchau (Dorotheenstraße) statt. Auch dazu sind Sie herzlich eingeladen!

Begleiten Sie die Jugendlichen mit Ihrem Gebet! Zeigen Sie durch Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten, dass die Jugendlichen Ihnen wichtig sind! Versuchen auch Sie, etwas dazu beizutragen, dass die jungen Leute spüren, wie wichtig Glaube für unser Leben ist und dass sie Heimat finden in unseren Gemeinden
und in unserer Kirche!

Pfarrer M. Große