Ich habe vergeben, wie du es erbeten hast

„Der Herr sprach: Ich habe vergeben, wie du es erbeten hast.“
(4. Mose 14,20)

Es ist die Zusage an ein Volk, dem das Vertrauen in die wunderbare und sichere Führung seines Gottes abhandengekommen ist; ein Volk, das an der Grenze zum gelobten Land steht und nicht wagt, den Fuß darauf zu setzen. Gefahr und Unsicherheiten hemmen es.
Doch Gott legt seinen Zorn über mangelndes Zutrauen ab, sagt Vergebung zu und beginnt mit seinem Volk aufs Neue.

Er ist ein Gott, von dem wir Vergebung lernen können. Er selbst ist mit dem größtmöglichen Werk voran gegangen. Er sandte Christus, den Retter, um die Welt mit sich zu versöhnen im Kreuz (Kol 1,20). Kann dieses Weihnachtsfest auch für Sie ein Anlass sein zu vergeben, wo Unfrieden herrscht? Vergebung eint; und gemeinsam wandert es sich besser ins unbekannte Land.

Zögern wir nicht, wieder das Vertrauen zu dem Gott zu ergreifen, der Vergebung vorlebt und uns sicher in die Zukunft führen will.

Pfr. Philipp Körner

Christvesper mit Krippenspiel in Gesau

In Gesau wird es um 15:00 Uhr und 16:30 Uhr eine Christvesper mit Krippenspiel unter freiem Himmel an der Halle auf dem Friedhof anbieten. Der Zugang erfolgt vom Hofeweg aus. Bei schlechtem Wetter wird die Christvesper in der Kirche statt finden.

Der Gottesdienst findet unter der 3G-Reglung (genesen, geimpft oder getestet) der aktuell gültigen Sächsische Corona-Notfall-Verordnung §18 statt. Es sind entsprechend der Nachweis und der Personalausweis mitzubringen und vorzuzeigen.

Während des Gottesdienstes gelten Abstandsregeln (außer Hausstände) und die durchgängige Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung, die Mund und Nase bedeckt.

Und das Kindlein wuchs und wurde stark im Geist

Der Evangelist Lukas schreibt über Johannes den Täufer:

„Und das Kindlein wuchs und wurde stark im Geist.“
(Lk 1,80a)

Was meint „stark im Geist“? Vielleicht meint es, dass die Früchte des Heiligen Geistes im Leben sichtbar werden, wie Paulus sagt. Eigenschaften bzw. Zustände wie Liebe, Friede, Treue oder Selbstbeherrschung werden im Galaterbrief (5,22f) aufgezählt. Um diese Dinge zu erlangen, d.h. stark zu werden, braucht es Training. Johannes hielt sich in der Wüste auf, um sich auf sein öffentliches Wirken vorzubereiten. In dieser Zeit scheint er sehr stark geworden zu sein, denn Gott übertrug ihm die große Aufgabe, das Volk auf sein Wirken in Jesus Christus vorzubereiten.

Wir müssen im Gegensatz zu Johannes nicht in die Wüste ziehen, um stark im Geist zu werden. Es genügt, den Lebensalltag und das Glaubensleben nicht voneinander zu trennen, sondern es miteinander zu konfrontieren. Was entsteht, ist ein herausfordernder Trainingsparcours, in dem Gott uns im Scheitern und im Erfolg reifen lässt. So werden auch wir heranwachsen und stark werden im Geist, um unserem kommenden Herrn den Weg zu bereiten.

Pfr. Philipp Körner

  1. Die Nacht ist schon im Schwinden, macht euch zum Stalle auf
  2. Kanzelabkündigung für den 1. Advent 2021 von Landesbischof Tobias Bilz
  3. Advent und Heiligabend in Gesau
  4. Gemeindebote 2021 Dezember/2022 Januar
  5. Glauchauer Ballsportnacht – Abgesagt 😢
  6. Gemeindebote 2021 Oktober/November
  7. Gemeindebote 2021 August/September