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Willkommen in unserer Kirche!

Adventsfreizeit vom 14. bis 16. Dezember 2018 in der Hüttstattmühle

Wie jedes Jahr haben Johannes und Regine Queck die Familienfreizeit zum 3. Adventswochenende 2018 vorbereitet. Dieses Mal fuhren wir in die „Hüttstattmühle“ nach Ansprung bei Marienberg. Bei unserer Ankunft dort empfing uns eine wunderschöne Winterlandschaft. Nachdem alle angekommen waren und ihre Zimmer bezogen hatten, gab es 18.30 Uhr Abendbrot. Unser gemeinsamer Abend fand in einer Grillhütte mit Lagerfeuer und Glühwein statt.

Die Familienfreizeit stand unter dem Thema „Der Stall“. In der gemütlichen Hütte spielten Teilnehmer unserer Gemeinde Christi Geburt aus der Sicht von Ochs und Esel, die mit in jeder Krippe stehen. Danach hatten die Kinder, wie auch an allen anderen Tagen, viel Spaß beim Rodeln.

Am Samstagvormittag war Bibelarbeit mit unserer Pfarrerin und Kinderstunde mit Elisabeth Severin. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung, wo es die Meisten auf den Weihnachtsmarkt zog. Der unterhaltsame Abend war ausgefüllt mit Gesang, Spielen und vielen leckeren Naschereien.

Am Sonntagvormittag wurde von unserer Gemeinschaft ein Gottesdienst ausgestaltet, wo auch wieder Ochs und Esel im Vordergrund standen. Frau Lange hatte zu diesem Zweck beide Holzfiguren aus ihrer Krippe von zu Hause mitgebracht. Die Tage waren geprägt von guten Gesprächen und gemeinschaftlichen Aktivitäten und leider viel zu schnell vorbei.

„In diesem Jahr fahren wir am 3. Advent nach Reudnitz am Werdauer Wald in ein schönes Freizeitheim mit Schwimmbad und Turnhalle.“

Gabriele Schill

Festlicher Auftakt für Gemeinde-Zusammenschluss

Gemeindefusion Dennheritz, Niederschindmaas und Schlunzig

Mit einem Festgottesdienst ist am 13. Januar der Zusammenschluss der Kirchengemeinden Dennheritz-Niederschindmaas und Schlunzig gefeiert worden. Pfarrerin Ulrike Lange hob in ihrer Predigt die Stärken und Besonderheiten der einzelnen Gemeinden im Schwesterverbund hervor und ermutigte die Mitglieder zu einem intensiveren Kennenlernen über die Ortsgrenzen hinweg. Eine Möglichkeit dazu gab es gleich im Anschluss bei Kaffee, Kuchen und Schnittchen.

Der Gottesdienst in der Schlunziger Kirche war zugleich der vorerst letzte Auftritt des Dennheritzer Kirchenchores. Der Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Friedbert Weise, dankte Chorleiter Normann Kästner für seine Arbeit in den vergangenen 14 Jahren. Der 44-Jährige hat sich entschieden, dieses Ehrenamt aus privaten und beruflichen Gründen niederzulegen. Stattdessen wird es künftig einmal im Monat eine Singestunde in Dennheritz geben, die auch jenen offensteht, die bisher nicht Chormitglied waren. Das erste offene Singen ist am 6. Februar (Mittwoch) um 19.00 Uhr im Jugendheim zum Thema „So treiben wir den Winter aus“ geplant.

Die Kirchengemeinden Dennheritz-Niederschindmaas und Schlunzig haben sich angesichts der Diskussionen über größere Gemeindestrukturen in der sächsischen Landeskirche für einen Zusammenschluss entschieden. Dieser wurde zum 1. Januar vollzogen. Die neu entstandene Gemeinde trägt den Namen „Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Dennheritz“ und hat ihren Verwaltungssitz in Dennheritz. Sie hat knapp 600 Mitglieder und drei Kirchen. Die Gemeinde gehört vorerst weiter zum Schwesterverbund mit Gesau sowie Remse-Jerisau-Weidensdorf.

Andreas Hummel

Suche frieden …

Liebe Gemeinde!

Die Jahreslosung für dieses Jahr steht im Psalm 34,15:

Jahreslosung 2019 – Suche Frieden und jage ihm nach! (Psalm 34,15)

Der Begriff „Frieden“ ist ein sehr vielseitiger und umfassender Begriff. Bei jedem weckt dieses Wort positive Assoziationen.

Dabei ist das Wort für Frieden in der hebräischen Sprache in seinem Bedeutungsspektrum noch umfassender als im Deutschen. Der „Schalom“ umfasst Wohlergehen im weitesten Sinne, leibliche und seelische Gesundheit, soziales und emotionales Wohlbefinden.

Wohl jeder auf dieser Welt wünscht sich dieses Wohlbefinden, diesen Schalom.

Um dieses zu erreichen, können wir unseren Beitrag dazu leisten. Schwerer ist es im Blick auf den globalen Weltfrieden. Hier sind unsere Möglichkeiten beschränkt. Aber im Hinblick auf unser soziales Umfeld ist das durchaus möglich. Das im Psalm benutzte Wort „jagen“ bedeutet, dass es eine aktive Haltung von uns ist. Wir sollen uns aktiv darum bemühen und uns nach ihm ausstrecken. Aber wie ist das möglich? Was ist dieser Friede eigentlich? Es bedeutet, dass mein eigenes Ich nicht immer im Mittelpunkt stehen muss. Dass ich durchaus auch den Anderen im Blick haben kann und sein Wohlergehen. Diesen Blick braucht unsere Welt. Dieser Blick kann uns verändern und uns diesen Schalom bringen.

Sehr schön wird das im Friedensgebet ausgedrückt, dass Franz von Assisi zugeschrieben wird. Man weiß nicht genau, ob es wirklich von ihm ist. Aber sein Leben und sein Denken entsprachen dieser Haltung.

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.
Herr, lass mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.
Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

Ihnen und uns allen wünsche ich ein Jahr 2019 unter Gottes Segen und mit diesem „Schalom“

Es grüßt herzlich
Pfarrerin Ulrike Lange

  1. Gemeindebote 2019 Februar/März
  2. Erweiterung des Kirchenverbundes um die Kirchgemeinde Schlunzig
  3. Gott sucht zuallererst unsere Beziehung zu ihm, unsere Liebe und Hingabe, unser Gebet
  4. Weihnachtskonzert des Georgius-Agricola-Chor Glauchau
  5. Besuch im Alten Land
  6. Renovierung des Jugendkellers im Gemeinezentrum Gesau
  7. Advents- und Weihnachtsliedersingen in Dennheritz