„Die Guttat zu ölen“ – Die Wiederentdeckung der Krankensalbung

„Die Guttat zu ölen“ so nannte Martin Luther die Krankensalbung.

Jesus hat nicht nur gepredigt, sondern auch geheilt. In der Verkündigung und in den Heilungen Jesu kam die heilsame Herrschaft Gottes zu den Menschen und forderte sie zum Glauben heraus. Hat die Kirche Jesu Christi auch heute noch einen Heilungsauftrag? Wie gehen wir heute mit kranken Menschen um, die sich nach Heilung sehnen?

In diesem Abendseminar geht es darum, die Salbung als eine vergessene Sprache der Liebe Gottes an kranke Menschen wiederzuentdecken und sie ganz praktisch einzuüben.

Termin und Ort:
Mittwoch, den 3. Juni 2020, 19.00 bis 21.00 Uhr im Gemeindezentrum der Kirchgemeinde Glauchau-Gesau.

Zielgruppe:

Hauptamtliche, Kirchvorsteher („Älteste“), Interessierte, die eine verantwortbare Praxis im Umgang mit Kranken und der Krankensalbung suchen

Referent:

Roland Kutsche, Pfarrer zur Koordination und Begleitung missionarischer Projekte und Initiativen in der Ev.-luth. Landeskirche Sachsen

Veranstalter:

Gemeinde-UNI

In unseren Gemeinden hat sich in der letzten Zeit so einiges verändert

Gottesdienste waren für 6 Wochen nicht mehr möglich. Ab 26.04., ziemlich plötzlich, gab es dann doch wieder die Möglichkeit dazu, begrenzt auf 15 Personen und unter Einhaltung strenger Hygieneregeln.

Auf diese Weise wurde in kleinem Kreis am 25.04. auch unser neuer Landesbischof Tobias Bilz im Dom zu Meißen eingeführt, man konnte die Übertragung beim mdr im Fernsehen anschauen.

Überall und verstärkt, seit dem 15.03., werden Andachten über das Internet angeboten, Online-Gottesdienste und Livestreams erobern unsere digitale Welt. Auch Ostern konnten wir feiern, zwar nicht wie gewohnt, aber die Kirchen waren offen und auf manchen Straßen war die frohe Osterbotschaft zu lesen:

„Der Herr ist auferstanden!“

Wir haben gemerkt, dass es eine Möglichkeit ist, wenn keine Gottesdienste stattfinden können, die Kirchen für Stille und Gebet zu öffnen. Dieses Angebot gab und gibt es in vielen Kirchen in unserer Region Glauchau und wurde insgesamt gut angenommen.

In Gesau wird sicher vielen das neue Holzkreuz vor der Kirche aufgefallen sein. Auch an ihm konnten wir die frohe Osterbotschaft lesen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an das Friedhofsteam für die geleistete Arbeit, dass das Kreuz felsenfest einbetoniert im Erdboden verankert ist. Das Kreuz steht fest, nicht nur bei uns in Gesau, sondern auf der ganzen Welt.

Neue Wege wurden beschritten und wir haben gemerkt, dass man auch per Zoom-Konferenz am Bildschirm miteinander beten kann. Sicher gewöhnungsbedürftig, aber eine Möglichkeit unserer modernen Zeit, wenn ein reales Zusammensein nicht möglich ist.

Einiges hat sich in der Zwischenzeit gelockert, trotzdem können immer noch nicht alle Veranstaltungen stattfinden.

Wichtig für unsere Planung in den Gemeinden

Corona Schutz

Die aktuelle Regelungen für unsere Gottesdienste vom 15.05.2020 finden sich hier.

Unsere Konfirmationen werden wir am 11.10.2020 um 10.00 Uhr in Glauchau St. Georgen und am 18.10.2020 um 10.00 Uhr in Niederlungwitz nachholen. Der 18.10. liegt bereits in den Herbstferien.

Die Jubelkonfirmationen für dieses Jahr sind alle auf das nächste Jahr verschoben und werden dann in doppelter Besetzung gefeiert.

Beerdigungen können wieder ohne Personenzahlbegrenzung in der Friedhofshalle und Kirche, unter Einhaltung der gebotenen Sicherheitsvorkehrungen und Sicherheitsabstände, je nach Größe der Friedhofshalle, stattfinden.

Frauenkreise sind wieder möglich, sofern die geltenden Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Wir müssen auch hier im Abstand von mind.1,5 m voneinander sitzen, der Raum muss dafür groß genug sein. Bitte den eigenen Mund-Nasen-Schutz mitbringen. Handdesinfektion erfolgt am Eingang, Teilnehmerlisten werden geführt und 3 Wochen verschlossen in der Kanzlei aufbewahrt, um Infektionsketten zurückverfolgen zu können. Wer mit coronatypischen Symptomen erkrankt ist, muss bitte zu Hause bleiben! Da viele in unseren Kreisen zur Risikogruppe gehören, sind wir auf die sorgfältige Umsetzung der Regeln bedacht, um niemanden in Gefahr zu bringen. Jeder soll aber für sich selbst entscheiden, ob er an den Kreisen teilnimmt.

Ich freue mich auf Sie und auf den Austausch untereinander in dieser so merkwürdigen Zeit! Ich persönlich wünsche uns, dass wir nach den Lockerungen der Krise nicht sofort wieder zur gewohnten Normalität übergehen und alles danach wieder genauso ist wie davor. Ich wünsche Ihnen und mir, dass uns diese Krise verändert und wir, jeder für sich, Konsequenzen aus dieser Zeit zieht. Lassen wir diese Chance nicht ungenutzt!

Herzliche Grüße
Pfarrerin Ulrike Lange

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