Ein Werkzeug Gottes

Am 7. April 2019 um 10:30 Uhrfindet in der Kirche Gesau ein Gottesdienst statt, der sich an Handwerker, Gewerbetreibende, Selbständige jeder Art richtet.

So wie Handwerker verschiedene Werkzeuge brauchen, so braucht Gott verschiedene Menschen, um sein Reich zu bauen. Wie das geht, was Gott braucht, was er uns zur Verfügung stellt, hören wir in diesem Gottesdienst von Prediger Guntram Wurst vom Evangelisationsteam. Da er über 20 Jahre selbst als Handwerker im Berufsleben stand, kann er in seinen Vorträgen von den guten Erfahrungen, die ihm der christliche Glaube in den Höhen und Tiefen des Alltags ermöglicht hat, erzählen.

Wir laden Sie ganz herzlich ein. Doch nicht nur Handwerker sind geladen, sondern jeder aus der Gemeinde ist herzlich willkommen, denn jeder ist ein Werkzeug Gottes. Es ist für uns alle eine wertvolle Botschaft.

Katrin Rödenbeck

Der Männerkreis kocht für die Frauen

Bis 2011 gab es viele Jahre einen Männerkreis in unserer Gemeinde, der sich jeden Monat einmal traf. Die Männer hatten sich überlegt, wie sie ihren Frauen „Danke“ sagen könnten. Unser damaliger Diakon, Thomas Schäfer, war ehemals Koch gewesen. Da bekanntermaßen Liebe durch den Magen geht, wurde beschlossen die Frauen an einem der Männerkreisabende zu bekochen. Es wurde zu einer schönen Tradition, dieses Essen immer am Freitag vor dem 3. Advent durchzuführen. Die Männer kochten ein leckeres Menü, wir Frauen kamen dazu und wir haben gemeinsam gegessen. Leider liegt der letzte dieser Kochabende etwa 7 Jahre zurück.

Seit 2018 ist der Männerkreis wieder aktiv und es wurde beschlossen, die Tradition, „Männer kochen für ihre Frauen“, wieder aufleben zu lassen, allerdings nicht im Advent, weil da sowieso immer schon zu viel los ist. So kamen die Frauen am 10.01.2019 wieder in den Genuss bei liebevoll gedecktem Tisch und vielen Kerzen mit ihren Männern zu schlemmen. Nach einer kurzen Andacht gab es folgendes Menü: Vorspeise Rucolasalat lecker angemacht mit italienischem Hartkäse, Tomaten und Balsamico, gefolgt von Hähnchenkeule an Rosenkohl mit gebackenen Kartoffeln und zum krönenden Abschluss köstliche gefüllte Bratäpfel. Dazu natürlich noch der passende Wein. LECKER!

Wir Frauen freuen uns schon auf das nächste Mal.

Erika Schröter

Adventsfreizeit vom 14. bis 16. Dezember 2018 in der Hüttstattmühle

Wie jedes Jahr haben Johannes und Regine Queck die Familienfreizeit zum 3. Adventswochenende 2018 vorbereitet. Dieses Mal fuhren wir in die „Hüttstattmühle“ nach Ansprung bei Marienberg. Bei unserer Ankunft dort empfing uns eine wunderschöne Winterlandschaft. Nachdem alle angekommen waren und ihre Zimmer bezogen hatten, gab es 18.30 Uhr Abendbrot. Unser gemeinsamer Abend fand in einer Grillhütte mit Lagerfeuer und Glühwein statt.

Die Familienfreizeit stand unter dem Thema „Der Stall“. In der gemütlichen Hütte spielten Teilnehmer unserer Gemeinde Christi Geburt aus der Sicht von Ochs und Esel, die mit in jeder Krippe stehen. Danach hatten die Kinder, wie auch an allen anderen Tagen, viel Spaß beim Rodeln.

Am Samstagvormittag war Bibelarbeit mit unserer Pfarrerin und Kinderstunde mit Elisabeth Severin. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung, wo es die Meisten auf den Weihnachtsmarkt zog. Der unterhaltsame Abend war ausgefüllt mit Gesang, Spielen und vielen leckeren Naschereien.

Am Sonntagvormittag wurde von unserer Gemeinschaft ein Gottesdienst ausgestaltet, wo auch wieder Ochs und Esel im Vordergrund standen. Frau Lange hatte zu diesem Zweck beide Holzfiguren aus ihrer Krippe von zu Hause mitgebracht. Die Tage waren geprägt von guten Gesprächen und gemeinschaftlichen Aktivitäten und leider viel zu schnell vorbei.

„In diesem Jahr fahren wir am 3. Advent nach Reudnitz am Werdauer Wald in ein schönes Freizeitheim mit Schwimmbad und Turnhalle.“

Gabriele Schill

Festlicher Auftakt für Gemeinde-Zusammenschluss

Mit einem Festgottesdienst ist am 13. Januar der Zusammenschluss der Kirchengemeinden Dennheritz-Niederschindmaas und Schlunzig gefeiert worden. Pfarrerin Ulrike Lange hob in ihrer Predigt die Stärken und Besonderheiten der einzelnen Gemeinden im Schwesterverbund hervor und ermutigte die Mitglieder zu einem intensiveren Kennenlernen über die Ortsgrenzen hinweg. Eine Möglichkeit dazu gab es gleich im Anschluss bei Kaffee, Kuchen und Schnittchen.

Gemeindefusion Dennheritz, Niederschindmaas und Schlunzig

Der Gottesdienst in der Schlunziger Kirche war zugleich der vorerst letzte Auftritt des Dennheritzer Kirchenchores. Der Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Friedbert Weise, dankte Chorleiter Normann Kästner für seine Arbeit in den vergangenen 14 Jahren. Der 44-Jährige hat sich entschieden, dieses Ehrenamt aus privaten und beruflichen Gründen niederzulegen. Stattdessen wird es künftig einmal im Monat eine Singestunde in Dennheritz geben, die auch jenen offensteht, die bisher nicht Chormitglied waren. Das erste offene Singen ist am 6. Februar (Mittwoch) um 19.00 Uhr im Jugendheim zum Thema „So treiben wir den Winter aus“ geplant.

Die Kirchengemeinden Dennheritz-Niederschindmaas und Schlunzig haben sich angesichts der Diskussionen über größere Gemeindestrukturen in der sächsischen Landeskirche für einen Zusammenschluss entschieden. Dieser wurde zum 1. Januar vollzogen. Die neu entstandene Gemeinde trägt den Namen „Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Dennheritz“ und hat ihren Verwaltungssitz in Dennheritz. Sie hat knapp 600 Mitglieder und drei Kirchen. Die Gemeinde gehört vorerst weiter zum Schwesterverbund mit Gesau sowie Remse-Jerisau-Weidensdorf.

Andreas Hummel

Suche frieden …

Liebe Gemeinde!

Die Jahreslosung für dieses Jahr steht im Psalm 34,15:

Jahreslosung 2019 – Suche Frieden und jage ihm nach! (Psalm 34,15)

Der Begriff „Frieden“ ist ein sehr vielseitiger und umfassender Begriff. Bei jedem weckt dieses Wort positive Assoziationen.

Dabei ist das Wort für Frieden in der hebräischen Sprache in seinem Bedeutungsspektrum noch umfassender als im Deutschen. Der „Schalom“ umfasst Wohlergehen im weitesten Sinne, leibliche und seelische Gesundheit, soziales und emotionales Wohlbefinden.

Wohl jeder auf dieser Welt wünscht sich dieses Wohlbefinden, diesen Schalom.

Um dieses zu erreichen, können wir unseren Beitrag dazu leisten. Schwerer ist es im Blick auf den globalen Weltfrieden. Hier sind unsere Möglichkeiten beschränkt. Aber im Hinblick auf unser soziales Umfeld ist das durchaus möglich. Das im Psalm benutzte Wort „jagen“ bedeutet, dass es eine aktive Haltung von uns ist. Wir sollen uns aktiv darum bemühen und uns nach ihm ausstrecken. Aber wie ist das möglich? Was ist dieser Friede eigentlich? Es bedeutet, dass mein eigenes Ich nicht immer im Mittelpunkt stehen muss. Dass ich durchaus auch den Anderen im Blick haben kann und sein Wohlergehen. Diesen Blick braucht unsere Welt. Dieser Blick kann uns verändern und uns diesen Schalom bringen.

Sehr schön wird das im Friedensgebet ausgedrückt, dass Franz von Assisi zugeschrieben wird. Man weiß nicht genau, ob es wirklich von ihm ist. Aber sein Leben und sein Denken entsprachen dieser Haltung.

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.
Herr, lass mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.
Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

Ihnen und uns allen wünsche ich ein Jahr 2019 unter Gottes Segen und mit diesem „Schalom“

Es grüßt herzlich
Pfarrerin Ulrike Lange

Erweiterung des Kirchenverbundes um die Kirchgemeinde Schlunzig

Ab Januar gehören die Mitglieder der Kirchgemeinde Schlunzig mit zum Kirchenverbund Dennheritz/Niederschindmaas/ Glauchau-Gesau und Jerisau/ Remse/Weidensdorf. Wir heißen die neuen Gemeindeglieder von Schlunzig herzlich willkommen.

Anlässlich der Gemeindefusion findet am 13.Januar 2018 in der Kirche in Schlunzig ein Festgottesdienst statt, zu dem alle herzlich eingeladen sind.

Gott sucht zuallererst unsere Beziehung zu ihm, unsere Liebe und Hingabe, unser Gebet

Liebe Gemeinde!

Bei der Einweihung des jüdischen Tempels in Jerusalem betete König Salomo ein langes Gebet. Er bittet Gott, dass er mit seinen Augen über dieses Haus wacht und die Gebete, die dort gesprochen werden, erhört.

„Lass deine Augen über diesem Hause offen sein Tag und Nacht“ 2. Chronik 6, 20

Seitdem hat der Tempel eine sehr wechselvolle Geschichte. Er wurde zum ersten Mal von den Babyloniern im 6. Jh. vor Christus zerstört, wiederaufgebaut und unter den Römern im Jahr 70 n. Chr. abermals dem Erdboden gleich gemacht. Die Juden wurden damals in alle Länder der Erde vertrieben.

Seit dem Sechstagekrieg im Jahre 1967 können die Juden wieder an der alten Tempelmauer auf der Westseite des Tempels beten. Aus aller Welt strömen Juden und Gläubige an diesen Ort, um zu beten. Viele stecken kleine Zettel in die Ritzen der Mauer, auf denen Gebetsanliegen stehen.

Diese uralten Mauern des Tempels gelten als der Platz der besonderen Gegenwart Gottes, man spürt in der unmittelbaren Nähe etwas von der Erhabenheit und Besonderheit dieses Ortes. Für die Juden ist das die heiligste Stätte, um ihren und auch unseren Gott Jahwe anzurufen.

Im Epheserbrief 2,21 wird beschrieben, dass die christliche Gemeinde ineinandergefügt ist wie zu einem heiligen Tempel, erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, wobei Jesus Christus der Eckstein ist. Gottes Gegenwart wohnt in unseren Gemeinden als einem Tempel.

Wir als Gemeinde sollen uns erinnern: Gott sucht zuallererst unsere Nähe, unser Herz, unsere Beziehung zu ihm, unsere Liebe und Hingabe, unser Gebet. Daraus, aus dem Hören auf ihn und im Leben aus seiner Liebe heraus müssen unsere Aktivitäten und Werke kommen. Wer Gottes Stimme gehört hat, kann daraus in Vollmacht handeln. Es geht nicht darum, möglichst viel zu tun und überall dabei zu sein. Sondern darum, Gottes Willen zu erkennen und dann in seinem Segen und in seinem Auftrag zu handeln. Das ist eine Herausforderung.

Das Gebet Salomos damals für den Tempel gilt auch als Bitte für uns, für unsere Gemeinden und unsere Kreise. Wir bitten Gott, dass er seine Augen über diesem Haus offen lässt bei Tag und Nacht. Inmitten all unserer Schwierigkeiten, allem Umbruch, den Dingen, die uns umtreiben, wissen wir, dass Gottes Augen über unserem Haus wachen. Gott sieht uns, er kennt, was uns bewegt. Er hört unsere Gebete. Er begleitet uns. Das Gebet um die offenen Augen Gottes über seinem Haus, seinem Tempel, seiner Gemeinde können wir mit vielen Menschen, die dieses Gebet seitdem gebetet haben, teilen.

Es grüßt herzlich
Pfarrerin Ulrike Lange

Weihnachtskonzert des Georgius-Agricola-Chor Glauchau

Am Mittwoch den 12. Dezember 19:00Uhr laden wir in die Kirche Gesau zu einem Weihnachtskonzert mit dem Georgius-Agricola-Chor Glauchau ganz herzlich ein. Wie auch schon in den vergangenen Jahren, kann man sich wieder auf einen schönen, besinnlichen und musikalischen Abend freuen.

Weihnachtskonzert des Georgius-Agricola-Chor Glauchau in der Gesauer Kirche 2018

Weihnachtskonzert des Georgius-Agricola-Chor Glauchau in der Gesauer Kirche 2018

Besuch im Alten Land

Traditionsgemäß fuhren auch in diesem Jahr Gemeindeglieder der Kirchgemeinde Dennheritz-Niederschindmaas am ersten Novemberwochenende in die Partnergemeinde Jork im Alten Land.

Zum Matthiasmarkt, dem Jorker Erntedankfest, wurden die Gäste aus Dennheritz-Niederschindmaas mit ihrer hausschlachtenem Wurst, den Rostbratwürsten und dem „Mutzenbraten“ schon sehnlichst erwartet, ca. 50 kg Wurst, 600 Roster und 130 Portionen Mutzbraten wurden unter die Leute gebracht. Viele Stammkunden warteten schon auf uns.

Nach dem Gottesdienst, in der Jorker Matthiaskirche, wurde 11.00 Uhr der Matthiasmarkt durch Pfarrer Henke und der Altländer Blütenkönigin eröffnet.

Bis zirka 17.00 Uhr herrschte in der Festhalle und außerhalb an den Verkaufsständen großes Gedränge. Zum Abschluss fand im Gemeinderaum noch eine gemütliche Auswertung des Matthiasmarktes statt. Dabei kam es auch zu guten Gesprächen zwischen Pfarrer Paul Henke und den Dennheritzern, mit dem Wunsch auf ein Wiedersehen im nächstem Jahr.

Danke sagen wir unseren Gastgebern, Gerda und Jan Kühlke sowie Heidi und Wolfgang Gansert. Danke aber auch an die Dennheritzer „Wurstmacher“ Max und Rene‘ Hansel sowie Richard Krauße. Auf der Heimfahrt waren die Kisten, wie immer, mit Altländer Äpfel gefüllt.

Durch den Einsatz der Gemeindeglieder ist es auch in diesem Jahr gelungen ca. 700,00 € unserer Kirchgemeinde zur Verfügung zu stellen. Dieses Geld geht je zur Hälfte in den Innenausbau der Niederschindmaaser Kirche und in die Erneuerung der Dennheritzer Glockensteuerungsanlage.

Nochmals allen ein herzliches Dankeschön.
Friedbert Weise