Zufahrt St.-Andreas-Kirche und Friedhof & Spendenaufruf

Hervorgehoben

Wir möchten auch berichten, wie es weitergeht bei der Planung der Zufahrt zu unserer Kirche.

Die Entwürfe mit allen Höhenvermessungen liegen uns vor. Weiter geht es mit der Kostenplanung, so dass wir in nächster Zeit die kompletten Unterlagen vorliegen haben, um die Bauanträge und Förderanträge zu stellen. Wenn die Genehmigungen erteilt werden, hoffen wir, im kommenden Jahr mit der Erneuerung der Zufahrt baulich beginnen zu können.

Bei grundhafter Instandsetzung und bewilligten Fördermitteln werden wir dennoch einen Eigenanteil von ca. 40.000 € aufbringen müssen. Dabei sind wir unbedingt auf finanzielle Unterstützung angewiesen und bitten Sie um Ihre Spenden zweckgebunden für diesen Bau. Überweisen Sie bitte auf folgende Kontonummer:

Wir stellen Ihnen gern eine Spendenbescheinigung aus. Danke für Ihre Unterstützung.

Der Kirchenvorstand
der Kirchgemeinde St. Andreas Gesau

Absage aller Veranstaltungen und Gottesdienste

Regelungen bezüglich der Corona-Epedimie vom 16.03. und 18.03.2020

Ev.-Luth. Kirchgemeinden St.-Andreas Gesau, Dennheritz, Remse-Jerisau, Glauchau, Lobsdorf-Niederlungwitz-Reinholdshain

Auf Grund der aktuellen Entwicklungen der Corona-Epidemie und den Empfehlungen des Landeskirchenamtes folgend, fanden am 15. März 2020 auch in unserem Schwesternkirchverband keine Gottesdienste statt. Wir bitten um Verständnis, dass wir voraussichtlich bis einschließlich 20.April 2020 keine Gottesdienste, Konzerte und Veranstaltungen durchführen können. Diese Regelungen betreffen auch unsere Schwesterkirchgemeinde. Bitte achten Sie auf weitere Mitteilungen! Bitte nutzen Sie die zahlreichen online-Angebote, z.B. unter:

Es wird in den nächsten Wochen, erst einmal bis 20.April, offene Kirchen geben als Möglichkeit für Gebet, Fürbitte, Gespräch, Seelsorge und das Entzünden einer Kerze. In diesen Zeiten ist auch immer eine Person anwesend, die Sie ansprechen können.

  • St.-Andreas Kirche Gesau: Mittwoch 17:00-18:00 Uhr
  • Dennheritz: Freitag 17:00-18:00 Uhr.
  • Niederlungwitz: täglich 18:00-19:00 Uhr
  • St. Annakirche Wernsdorf: Mittwoch und Freitag 17:00 bis 18:00 Uhr

Darüber hinaus wird ab Montag, den 16. März 2020, jeweils zwischen 18:00 und 19:00 Uhr die St. Georgenkirche in Glauchau täglich für Gebet, Entzünden einer Kerze und Gespräch geöffnet sein.

Sonntag sollen alle Kirchen in unserem Schwesterkirchverhältnis Glauchau nach Möglichkeit (außer Remse und Niederschindmaas, in denen gebaut wird) geöffnet sein von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr. Es wird Ansprechpartner für Fürbitte und Segen geben vor Ort.

Drüber hinaus werden folgende geplante Veranstaltungen verschoben:

  • Konfirmationen werden auf den Herbst verschoben
  • Jubelkonfirmationen werden verschoben
  • Rüstzeit für Konfis und Jugendliche in Dranske
  • Kinderrüstzeit im Röhrsdorfer Park

Die Bibelwochenabende in dieser Woche im Bereich der Kirchgemeinden Dennheritz, Gesau, Remse-Jerisau und Lobsdorf-Niederlungwitz-Reinholdshain haben wir ausgesetzt. Wir hoffen, die Abende zu einem späteren Zeitpunkt nachholen zu können.

Der Konfirmandenunterricht und auch die einzelnen Kreise (Frauenkreise, Bibelgesprächskreis, Gemeindetreff Perle) finden vorerst bis zum 20.04.2020 nicht statt.

Beerdigungen: Bestattungen auf unseren Friedhöfen sind nur noch im engsten Familienkreis und unter freiem Himmel möglich. Wenn es die äußeren Bedingungen wieder zulassen, können Trauerfeiern gern nachgeholt werden. Urnenbeisetzungen sollten nach Möglichkeit verschoben und zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Sollten Sie ganz praktische Hilfe oder Unterstützung benötigen, können Sie sich gern an uns wenden. Wir versuchen zu helfen, wo wir können. Auch wenn Sie jemanden zum Gespräch wünschen, sind wir für Sie unter den bekannten Nummer erreichbar und versuchen, Sie so gut wir können zu unterstützen. Niemand wird allein gelassen! Wir sind genauso verunsichert und haben Fragen. Dennoch wissen wir uns gehalten und geführt und wollen so auch füreinander da sein.

Daneben ist zunächst bis zum kommenden Sonntag, den 22.03.2020, 23:59 Uhr eine Gebetskette organisiert. Nahezu 24h täglich gibt es mindestens jeweils eine Person, die für eine Stunde für die Menschen in unserer Stadt und in unserer Welt betet. Wer sich daran beteiligen will, wendet sich bitte an Pfarrer M. Große ().

Wir hoffen, dass wir als ev.-luth. Gemeinden einen Beitrag leisten, besonnen und mit Zuversicht zu handeln. Verbunden bleiben wir auch durch unser Gebet und unsere Fürbitte.

Unser HERR segne Sie und bleiben Sie behütet!

Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet. Übt Gastfreundschaft. Freut euch mit den Fröhlichen, weint mit den Weinenden.
(Römer 12, 12-13 & 15)

Ich bin bei euch alle Tage

Liebe Gemeindeglieder, liebe Schwestern und Brüder!

Die Corona-Epedemie bewegt uns alle und die letzte Woche hat wohl jeden überrollt. Die Ereignisse haben sich förmlich überschlagen. Wohl jeder von uns wird Befürchtungen und bange Gefühle haben, weil keiner absehen kann, wie sich die Lage entwickelt und was sie für Folgen für unser Land, unsere Wirtschaft, unsere Kirchen, unseren Glauben und auch für jeden persönlich haben wird. Und ich denke, es ist normal, dass wir Angst haben oder besorgt sind, und wir dürfen uns das auch als Christen eingestehen. Allerdings können wir uns in solchen Zeiten, die wohl die wenigsten so erlebt haben, auf die Worte der Bibel stützen. Unser Herr Jesus Christus hat uns zugesagt:

„Denn siehe, ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende“. (Matthäus 28,20)

An diese Zusage wollen wir uns halten und darauf stützen. Jesus wird bei uns sein und uns begleiten, wenn wir ihn im Gebet darum bitten.

Darum werden wir als Haupt- und Ehrenamtliche in unserem Schwesterkirchverhältnis Glauchau, soweit uns das möglich sein wird, Ansprechpartner bleiben und die Kirchen offen halten für Gebet, Andacht und Fürbitte.

Nun sind aber die aktuellen Beschlüsse unseres Landeskirchenamtes gefasst, in Übereinstimmung mit der Allgemeinverfügung des Sächsischen Staatsministeriums vom 18.03.2020. Darin heißt es: „Für den Publikumsverkehr geschlossen sind u.a. Zusammenkünfte in Kirchen…“. Wir werden bis zum 20.04.2020 auf Gottesdienste verzichten.

Wir haben eine Gebetskette gebildet und es beten zurzeit viele Menschen aus unserer Region zu verschiedenen Zeiten. Hier nun meine Bitte: nutzen wir die Zeit, die wir nun verstärkt zu Hause verbringen und wo viele Freizeitaktivitäten und Reisen nicht mehr stattfinden für Gebet, Bibellesen und die Hinwendung zu unserem christlichen Glauben.

Bitte suchen Sie das Gespräch mit mir oder einem ehrenamtlichen Mitarbeiter unserer Kirchgemeinde, wenn Sie die derzeitige Situation zu sehr bedrängt oder beschäftigt. Bitte wenden Sie sich auch an mich oder die Pfarrämter, wenn Sie Hilfe beim Einkauf oder zur Unterstützung bei einer Quarantäne brauchen. Wir als Kirchgemeinde werden uns um Hilfe (sofern es uns möglich ist) bemühen und wollen Sie nicht alleine lassen!

Ich wünsche uns Gottes Segen, Schutz und Begleitung! Pfarrerin Ulrike Lange

Verein der Kirchgemeinde St. Andreas gegründet

Liebe Freunde der St. Andreas-Gemeinde Gesau!

St. Andreas Kirche

St. Andreas Kirche

Wir sind mit unserer Kirchgemeinde Teil der Evangelischen Landeskirche Sachsens. Und wie es bei großen Institutionen so ist dauern viele Entscheidungen lange – gerade wenn die Zentrale ein gutes Stück entfernt steht – und nicht jeder Wunsch wird verstanden oder gar erfüllt. Das Engagement vor Ort wünscht sich jedoch schnelle Entscheidungen ohne Bürokratie und schnelle Abhilfe bei Problemen. So haben wir uns entschlossen, einen Verein zur Unterstützung unserer Gemeinde zu gründen, der im Rahmen seiner Möglichkeiten handeln und helfen kann.

Altar St. Andreas Kirche Gesau

Altar in der St. Andreas Kirche Gesau

Unser Ziel ist es, bei der Erhaltung und der Gestaltung der Kirche, der Gemeinde-Gebäude und beim Umfeld der Gebäude Unterstützung zu geben und für die eine oder andere Baumaßnahme bei den Eigenanteilen zu helfen. Aber auch für die Durchführung von Veranstaltungen oder Bereitstellung von Personal und Lohnkosten wollen wir Hilfe leisten.

Als erste Projekte stellen wir uns die Mitwirkung bei der Wiederherstellung unserer Auffahrt zur Kirche oder die Überholung der Leuchter in unserer Kirche vor. Diese Leuchter sind sämtlich von Familien aus Gesau und Umgebung gestiftet worden und bedürfen eines „Aufpolierens“. Wir sind uns aber auch sicher, dass sich schnell weitere Ideen und Vorhaben ergeben werden.

Wir sind zur Gründung des Vereins erst einmal eine kleine Gruppe von Begeisterten, freuen uns aber über weitere engagierte Mitstreiter, die unserem Verein beitreten möchten oder ihn finanziell bei seinen Aufgaben und Projekten unterstützen wollen – vielleicht um erst einmal unverbindlich ohne Bindung unsere Arbeit zu begleiten. Auch diesen Unterstützern werden wir – wenn gewünscht – regelmäßig über unsere Arbeit berichten.

Mehr über unseren Verein können sie hier nachlesen. Dort ist auch unsere Satzung und ein Antrag auf Mitgliedschaft abrufbar.

Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann selbstverständlich Spendenbescheinigungen ausstellen. Unsere Bankverbindung , die Sie gern für Ihre Spenden nutzen können:

Wenn Sie Fragen haben, nutzen Sie bitte unsere Mail-Adresse:

Der Vorstand unseres Vereines wird sich um eine schnelle Antwort bemühen.

Vorsitzender : Dr. Christoph Scheurer
Stellvertretender Vorsitzender: Timo Rödenbeck

Mitglieder:
Angela König
René Ratschinski
Katrin Rödenbeck
Dieter Schill
Sebastian Severin

Vorstellung der Konfirmanden 2020

Am 29. März 14:00Uhr in der St. Andreas-Gemeinde Gesau stellen sich die Konfirmanden unserer Region Glauchau vor.

Der Jahrgang der jetzigen 8.-Klässler setzt sich zusammen aus den Konfirmanden unserer gesamten Region Glauchau. Viele von uns aus „meinem“ Seelsorgegebiet von Schlunzig bis Remse kennen deshalb viele Konfirmanden nicht. Darum soll dieser Vorstellungsgottesdienst, der auch von den Konfirmanden mit ausgestaltet wird, eine Gelegenheit zum Kennenlernen dieser jungen Leute, von denen hoffentlich möglichst viele den Weg in unsere Jungen Gemeinden finden, sein.

Herzliche Einladung also an alle Eltern, Paten, aber auch Gemeindeglieder, die Junge Gemeinde, Kirchvorsteher und andere Interessierte, an diesem Tag mit dabei zu sein.

Ulrike Lange

Kirchenkino im März

Es ist wieder soweit, am 27.03.2020 um 19:30Uhr findet das nächste Krichenkino statt. Wir laden Euch ganz herzlich wieder zum Kino in der Kirche Gesau ein. Wir suchen für Euch einen spannenden Film aus und freuen uns auf Euch.

Wir suchen für Euch wieder einen spannenden Film aus und freuen uns auf das gemeinsame Filmevent. Welcher Film läuft, wird rechtzeitig im Schaukasten bekannt gegeben. Für Kinoflair mit Knabberreien und Getränken wird gesorgt.

Im Anschluss ist gemütliches Beisammensein mit anregenden Gesprächen. Der Eintritt ist frei, das Ende ist offen.

Hunger nach Gerechtigkeit

Ein Kleinbauer in Peru bekommt für seine Bananenernte keine fairen Preise. Eine Frau aus Tansania hat zu wenig Saatgut, ihr Land ist ausgetrocknet ‒ sie kann sich und ihre Kinder nicht ernähren. Menschen aus der Gruppe der Dalit in Indien stehen in der sozialen Ordnung ganz unten und leben ohne Schutz.

Menschen haben Hunger nach Nahrung, aber ebenso hungern sie nach Gerechtigkeit. Nach Gerechtigkeit in Form von fairen Preisen. Nach Gerechtigkeit bei der Verteilung von Gütern und Land. Sie hungern danach, in Würde gut leben zu können. Jesus Christus preist die selig, die nach Gerechtigkeit hungern. Er sagt ihnen zu: Sie sollen satt werden! In dieser Spur ist Brot für die Welt seit 60 Jahren unterwegs, den Hunger zu stillen. „Hunger nach Gerechtigkeit“ lautet deshalb das Motto der 61. Spendenaktion.

Der Kleinbauer in Peru braucht faire Preise. Brot für die Welt engagiert sich im Fairen Handel, damit er von seiner Ernte leben kann. Die Frau aus Tansania braucht Saatgut und Wasser. Brot für die Welt hilft Kleinbauernfamilien, ihre Landwirtschaft auf neues Saatgut und agrarökologische Methoden umzustellen und dadurch mehr zu ernten. Die Dalit in Indien brauchen Rechte und den Mut, diese auch einzufordern. Brot für die Welt fördert einige Menschenrechtsorganisationen, die die Dalit unterstützen, und deren Vernetzung.

Für diese engagierte Arbeit in mehr als 90 Ländern der Welt bitten wir auch in diesem Jahr um Ihre Spende! Dank Ihrer offenen Hände kann der Hunger nach Gerechtigkeit gestillt werden ‒ in Peru, in Tansania, in Indien und in vielen anderen Ländern. Wir danken Ihnen für Ihr Gebet, Ihre Gabe und für Ihr großes Vertrauen!

Helfen Sie helfen.

Spendenkonto Bank für Kirche und Diakonie
IBAN: DE10 1006 1006 0500 5005 00 BIC: GENODED1KDB

Bibelwoche 2020

Hier die Termine für die Bibelwoche 2020 vom 8. bis 22. März 2020.

DatumOrtZeitThemaVerantwortlich
So. 08. März
Gottesdienst
Jerisau i. Gem.-R.
Dennheritz im JH
9.00 Uhr
10.30 Uhr
2 „Ich bin dein Gott"Pfrn. U. Lange
10.03.20Remse Patronatsl.19.30 Uhr1 „Gott zieht voran"Präd. A. Mühler
12.03.20Dennheritz im JH19.30 Uhr7 „Wähle das Leben"Pfr. W. Strobel
So. 15. März
Gottesdienst
Gesau im GZ
Remse Patr.-Lo.
9.00 Uhr
10.30 Uhr
3 „Treue zu Gott"Christoph Scheurer
17.03.20Gesau im GZ19.30 Uhr4 „Segen und Fluch“Pfr. U. Becker
19.03.20Jerisau
im Pfarrgut
19.30 Uhr5 „Dankbarkeit“Katrin Rödenbeck / Christiane Scheurer
So. 22. März
Gottesdienst
Schlunzig
in der Kirche
10.00 Uhr6 „Mitmenschlichkeit“Pfrn. U. Lange

Familienfreizeit vom 13. bis 15. Dezember 2019 in Reudnitz

Die Familienfreizeit am 3. Adventswochenende verbrachten wir in der christlichen Freizeitstätte in Reudnitz am Werdauer Wald. Das ist eine behindertengerechte Einrichtung mit Sporthalle und einem tollen Schwimmbad der Superlative.

Wer will kann schon früh ab 7:00 Uhr im Bad schwimmen und seine Wassergymnastik betreiben. Ab 7:45 Uhr wurde die Andacht für den Tag über die Zimmerlautsprecher verkündet und ab 8:30Uhr stand das reichhaltige Frühstücksbuffet bereit. Wer wollte, konnte vorher noch, zur stillen Zeit mit Gebetsrunde, geistliche Nahrung zu sich nehmen.

Nach dem Frühstück waren wir im Gemeinschaftsraum zum Singen und Beten. Die kleinen Kinder verbrachten in der Kinderstunde die Zeit mit basteln, malen und hörten Geschichten aus der Bibel. Die Erwachsenen und Jugendlichen trafen sich mit unserer Pfarrerin Ulrike Lange zur Bibelarbeit zum Thema „Das Reden Gottes in der Weihnachtsgeschichte“. Erfreulich war, dass auch viele Jugendliche der Jungen Gemeinde mit dabei waren.

Der Nachmittag war zu freien Verfügung. Es standen einige Angebote zum Zeitvertreib zur Auswahl, aber die Meisten von uns zog es auf den Weihnachtsmarkt.

Am Abend traf man sich zu einer geselligen Runde mit Vorträgen, Gedichten, Musikstücken, Spielen und Beten. Im Anschluss daran gab es leckere Knabberreien, Süßes, Salziges, Obst und Glühwein und gute Gespräche in weihnachtlich geschmückten Räumen. Natürlich durften die Kinder an diesem Abend etwas länger aufbleiben.

Am Sonntagmorgen fand ein Familiengottesdienst zusammen mit der Gemeinde Reudnitz statt, den wir gestalteten und Pfarrerin Lange die Predigt hielt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurde die Heimreise angetreten.

Wir freuen uns schon auf die nächste Freizeit 2020 in Burkhardtsgrün in der Familienfreizeitstätte HERR – BERGE.

Gabriele Schill

Gemeinsames Mittagessen am 2. Advent in Gesau

Eine schöne Tradition ist am 2. Advent ein gemeinsames Mittagessen im Gemeindezentrum nach dem Gottesdienst. Es kommt Alt und Jung zusammen und genießt die Gemeinschaft.

Schon der Gottesdienst war ein solches Gemisch, mit Musik von der Jugend und Musik mit der Orgel. Im Gemeindezentrum dann der filmische Jahresrückblick, leckeres Essen und kleine Präsente als Dankeschön an alle Ehrenamtlichen.

Auch 2019 war wieder ein Jahr mit vielen Ereignissen, die uns immer wieder lehren: Alles hat seine Zeit.

Wir freuen uns, dass unsere Gemeinde lebt. Das so viele hier unterwegs sind und sich einbringen. Ja, es gibt immer viel zu tun, doch Leben hat seine Zeit, Arbeiten hat seine Zeit und Feiern hat auch seine Zeit. Und wir haben die Adventszeit gefeiert und uns miteinander und aneinander gefreut und uns gemeinsam auf das kommende Weihnachtsfest vorbereitet.

Herzlichen Dank an alle Mitorganisatoren.
Katrin Rödenbeck

Fortsetzung Geschichte in Geschichten

Am 2.3.1919 hielt Oberkonsistorialrat Sup. Dr. Dr. Franz Költzsch(1861-1927) bei der Ordination seines Sohnes Gustav Friedrich Költzsch(1890-1957) in der St.Andreas Kirche Gesau diese Predigt. Im Mai 2019 meldete sich die Tochter des langjährigen Zwickauer Superintendenten und Ehrenbürgers der Stadt Zwickau Günther Mieth bei mir. Sie hatte im Nachlass ihres Vaters die erwähnte Predigt gefunden. So gelangte der 100 Jahre alte Schreibmaschinendurchschlag dieser Rede wieder nach Gesau. Heute folgt Teil 3 der Ordinationspredigt.

Kirche St. Andreas in Gesau um 1920

Kirche St. Andreas in Gesau um 1920

… Ein zweites Wort? Das ist die Epistel des heutigen Sonntags Estomihi, 1. Korinther 13: Diese Königin unter den Episteln, das hohe Lied der Liebe. Wie es anhebt: Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen redete, so wäre ich ein tönend Erz und eine klingende Schelle. Wie es als seine Mitte hat: Die Liebe höret nimmer auf. Wie es schließt: Glaube, Hoffnung, Liebe, aber die Liebe unter ihnen die Größte.

Es ist Dein großes Schriftkapitel schon immer gewesen, mein lieber Fritz. Von zarter Kindheit an war es Deine Überzeugung, die Menschen müssten sich lieben und in Liebe vertragen und verstehen, und in solcher gegenseitiger Liebe würden sie glücklich sein. Dafür hast Du Dich eingesetzt mit Deiner Person, Deinem Leben und Wesen, Deiner ganzen inneren und äußeren Kraft. In Deinem Elternhause – ich darf es einmal aussprechen in diesem feierlichen Augenblick – warst Du der unwandelbar Freundliche, Herzensgute, Hilfsbereite und wir, die Eltern und Dein Bruder, haben uns daran gefreut, wie man sich freut an Sonne und Frühling. Und in der Schule warst Du der Gleiche. Auf der Universität. Draußen im Feld- mit den Freunden und Kameraden jeden Bissen und jede Not teilend. Und wir haben uns gefreut, dass Dir auch durch Spott und Verkennung hindurch immer nur die Herzen zuflogen. Ich weiß es, mit Deinem Wesen wird Dirs auch in aller Zukunft gelingen. Viele haben die Liebe verlernt. Sie sind verbittert. Du lässt dich nicht irre machen. Gerade ein verirrtes Volk braucht doppelte Liebe. Und manche Menschen, die in ihrem Wesen und Treiben uns so unverständlich erscheinen, werden uns dann erst verständlich, wenn wir erfahren, dass sie niemals in ihrem Leben vielleicht wirkliche Liebe erfahren haben. Das Feld war Dir gezeigt, auf dem Du stehen, bauen, arbeiten und kämpfen sollst. Die Estomihi -Epistel reicht Dir das Werkzeug zum Bau, und die Waffe zum Kampf, die Liebe. Lass es Dein Wort heute von neuem wieder werden, das Sieghafte, Große; Glaube, Hoffnung, Liebe, aber die Liebe die Größte.

(aus der Ordinationspredigt für seinen Sohn von Oberkonsistorialrat Sup. Dr. Költzsch)

Christiane Scheurer

1. Teil von „Geschichte in Geschichten“
2. Teil von „Geschichte in Geschichten“