Erweiterung des Kirchenverbundes um die Kirchgemeinde Schlunzig

Ab Januar gehören die Mitglieder der Kirchgemeinde Schlunzig mit zum Kirchenverbund Dennheritz/Niederschindmaas/ Glauchau-Gesau und Jerisau/ Remse/Weidensdorf. Wir heißen die neuen Gemeindeglieder von Schlunzig herzlich willkommen.

Anlässlich der Gemeindefusion findet am 13.Januar 2018 in der Kirche in Schlunzig ein Festgottesdienst statt, zu dem alle herzlich eingeladen sind.

Gott sucht zuallererst unsere Beziehung zu ihm, unsere Liebe und Hingabe, unser Gebet

Liebe Gemeinde!

Bei der Einweihung des jüdischen Tempels in Jerusalem betete König Salomo ein langes Gebet. Er bittet Gott, dass er mit seinen Augen über dieses Haus wacht und die Gebete, die dort gesprochen werden, erhört.

„Lass deine Augen über diesem Hause offen sein Tag und Nacht“ 2. Chronik 6, 20

Seitdem hat der Tempel eine sehr wechselvolle Geschichte. Er wurde zum ersten Mal von den Babyloniern im 6. Jh. vor Christus zerstört, wiederaufgebaut und unter den Römern im Jahr 70 n. Chr. abermals dem Erdboden gleich gemacht. Die Juden wurden damals in alle Länder der Erde vertrieben.

Seit dem Sechstagekrieg im Jahre 1967 können die Juden wieder an der alten Tempelmauer auf der Westseite des Tempels beten. Aus aller Welt strömen Juden und Gläubige an diesen Ort, um zu beten. Viele stecken kleine Zettel in die Ritzen der Mauer, auf denen Gebetsanliegen stehen.

Diese uralten Mauern des Tempels gelten als der Platz der besonderen Gegenwart Gottes, man spürt in der unmittelbaren Nähe etwas von der Erhabenheit und Besonderheit dieses Ortes. Für die Juden ist das die heiligste Stätte, um ihren und auch unseren Gott Jahwe anzurufen.

Im Epheserbrief 2,21 wird beschrieben, dass die christliche Gemeinde ineinandergefügt ist wie zu einem heiligen Tempel, erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, wobei Jesus Christus der Eckstein ist. Gottes Gegenwart wohnt in unseren Gemeinden als einem Tempel.

Wir als Gemeinde sollen uns erinnern: Gott sucht zuallererst unsere Nähe, unser Herz, unsere Beziehung zu ihm, unsere Liebe und Hingabe, unser Gebet. Daraus, aus dem Hören auf ihn und im Leben aus seiner Liebe heraus müssen unsere Aktivitäten und Werke kommen. Wer Gottes Stimme gehört hat, kann daraus in Vollmacht handeln. Es geht nicht darum, möglichst viel zu tun und überall dabei zu sein. Sondern darum, Gottes Willen zu erkennen und dann in seinem Segen und in seinem Auftrag zu handeln. Das ist eine Herausforderung.

Das Gebet Salomos damals für den Tempel gilt auch als Bitte für uns, für unsere Gemeinden und unsere Kreise. Wir bitten Gott, dass er seine Augen über diesem Haus offen lässt bei Tag und Nacht. Inmitten all unserer Schwierigkeiten, allem Umbruch, den Dingen, die uns umtreiben, wissen wir, dass Gottes Augen über unserem Haus wachen. Gott sieht uns, er kennt, was uns bewegt. Er hört unsere Gebete. Er begleitet uns. Das Gebet um die offenen Augen Gottes über seinem Haus, seinem Tempel, seiner Gemeinde können wir mit vielen Menschen, die dieses Gebet seitdem gebetet haben, teilen.

Es grüßt herzlich
Pfarrerin Ulrike Lange

Weihnachtskonzert des Georgius-Agricola-Chor Glauchau

Am Mittwoch den 12. Dezember 19:00Uhr laden wir in die Kirche Gesau zu einem Weihnachtskonzert mit dem Georgius-Agricola-Chor Glauchau ganz herzlich ein. Wie auch schon in den vergangenen Jahren, kann man sich wieder auf einen schönen, besinnlichen und musikalischen Abend freuen.

Weihnachtskonzert des Georgius-Agricola-Chor Glauchau in der Gesauer Kirche 2018

Weihnachtskonzert des Georgius-Agricola-Chor Glauchau in der Gesauer Kirche 2018

Besuch im Alten Land

Traditionsgemäß fuhren auch in diesem Jahr Gemeindeglieder der Kirchgemeinde Dennheritz-Niederschindmaas am ersten Novemberwochenende in die Partnergemeinde Jork im Alten Land.

Zum Matthiasmarkt, dem Jorker Erntedankfest, wurden die Gäste aus Dennheritz-Niederschindmaas mit ihrer hausschlachtenem Wurst, den Rostbratwürsten und dem „Mutzenbraten“ schon sehnlichst erwartet, ca. 50 kg Wurst, 600 Roster und 130 Portionen Mutzbraten wurden unter die Leute gebracht. Viele Stammkunden warteten schon auf uns.

Nach dem Gottesdienst, in der Jorker Matthiaskirche, wurde 11.00 Uhr der Matthiasmarkt durch Pfarrer Henke und der Altländer Blütenkönigin eröffnet.

Bis zirka 17.00 Uhr herrschte in der Festhalle und außerhalb an den Verkaufsständen großes Gedränge. Zum Abschluss fand im Gemeinderaum noch eine gemütliche Auswertung des Matthiasmarktes statt. Dabei kam es auch zu guten Gesprächen zwischen Pfarrer Paul Henke und den Dennheritzern, mit dem Wunsch auf ein Wiedersehen im nächstem Jahr.

Danke sagen wir unseren Gastgebern, Gerda und Jan Kühlke sowie Heidi und Wolfgang Gansert. Danke aber auch an die Dennheritzer „Wurstmacher“ Max und Rene‘ Hansel sowie Richard Krauße. Auf der Heimfahrt waren die Kisten, wie immer, mit Altländer Äpfel gefüllt.

Durch den Einsatz der Gemeindeglieder ist es auch in diesem Jahr gelungen ca. 700,00 € unserer Kirchgemeinde zur Verfügung zu stellen. Dieses Geld geht je zur Hälfte in den Innenausbau der Niederschindmaaser Kirche und in die Erneuerung der Dennheritzer Glockensteuerungsanlage.

Nochmals allen ein herzliches Dankeschön.
Friedbert Weise

Renovierung des Jugendkellers im Gemeinezentrum Gesau

In den Herbstferien starteten unsere Jugendlichen eine Verjüngungskur für den Jugendkeller. Voller Eifer haben sie die Pinsel geschwungen und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Der Bodenbelag muss noch verlegt werden, dann ist alles wieder schick.

Ihr habt das super gemacht! Danke!

Advents- und Weihnachtsliedersingen in Dennheritz

Der Kirchenchor Dennheritz lädt wie jedes Jahr am 3. Advent um 17 Uhr herzlich nach Dennheritz in die gut geheizte Kirche zum gemeinsamen Advents- und Weihnachtsliedersingen ein. Unter der Leitung von Normann Kästner musizieren Instrumentalisten und der Kirchenchor alte und neuere, bekannte und weniger bekannte Lieder rund um die Geburt Christi.

Der Eintritt ist wie immer frei, um eine Spende für die Kirchgemeinde wird herzlich gebeten. Im Anschluss wird es wieder einen kleinen Weihnachtsmarkt mit Rostern und Glühwein hinter der Kirche geben.

 

Normann Kästner

Veröffentlicht unter Musik

Am 27. Oktober war Frauenfrühstück im Gemeindezentrum

Frauen aus verschiedenen Gemeinden kamen zusammen, um einen entspannten Vormittag und ein preisverdächtiges Frühstück zu erleben.

Johanna Franke, die Ehefrau unseres ehemaligen Pfarrers war bei uns und berichtete von den heiligen Pflanzen der Bibel und der Wirkung, die diese Pflanzen auf uns Menschen haben – Gesundheit, Wohlbefinden – all das war den Menschen schon vor vielen Jahren bekannt, gerät aber leider immer mehr in Vergessenheit. Oder wusstet Ihr noch, das Feigen gut für Augen und Schleimhaut sind und abführend wirken? Oder in Datteln so viele Inhalts- und Nährstoffe sind, das 3 Datteln am Tag genügen, um zu überleben? Oder Oliven Antioxidantien enthalten, die gut für unser Herz sind und gegen Krebs wirken? Es war spannend zu hören – altes Wissen und neue wissenschaftliche Erkenntnisse nebeneinander. Danke an Johanna und ein großes Dankeschön an alle Beteiligten, die uns so toll verwöhnt haben.

Katrin Rödenbeck

Der Glaubenskurs im Gemeindezentrum ist mit einem festlichen Abend zu Ende gegangen

15 gemeinsame Donnerstage haben uns im Kopf und im Herzen vorangebracht und uns untereinander vertraut gemacht. Nach gemeinsamen Essen und Singen gab es verschiedene Themen, die uns immer näher an Gott, Jesus und den heiligen Geist gebracht haben. Kernfragen des Glaubens wurden beantwortet, heiß diskutiert, Fragen geäußert, Zeugnis gegeben.

Doch es ging nicht nur darum, Wissen anzuhäufen, sondern dieses Wissen in tiefen Glauben zu verwandeln und diesen Glauben ins Herz rutschen zu lassen. Dafür haben wir gebetet, miteinander und füreinander. Haben gesegnet, uns von unseren Erlebnissen mit Gott berichtet und uns auch ganz praktisch darin geübt, wie man jemandem von seinem Glauben berichten kann – der Test dazu bestand in der Aufgabe, während eines brennenden Streichholzes seinen Glauben zu beschreiben Resumee der vergangenen Wochen: es war un-GLAUB-lich, LIEBE-voll, GEIST-reich, HERR-lich, be-GNADE-t, WUNDER-voll, ER-füllt.

Wir danken ganz herzlich allen Mitwirkenden, Ausgestaltern, Essensbereitern, Einräumern, Aufräumern, Zeugnisgebern, Fragenstellern, Technikaufbauern, Gebetssprechern, Zuhörern und Euch allen, die Ihr uns umbetet habt.

Katrin Rödenbeck

Gemeinden Dennheritz & Schlunzig fusionieren

Die Kirchengemeinden Dennheritz-Niederschindmaas und Schlunzig fusionieren zum 1. Januar 2019. Das haben beide Kirchenvorstände in ihrer Sitzung am 29. August einstimmig beschlossen. Laut Vereinigungsvertrag wird die neu entstehende Gemeinde den Namen „Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Dennheritz“ tragen und ihren Verwaltungssitz in Dennheritz haben.

Die bisherigen Kirchenvorsteher beider Gemeinden bleiben bis zur nächsten regulären Wahl im Amt und bilden künftig ein gemeinsames Gremium. Lediglich der Vorsitz muss neu bestimmt werden. Die neue Gemeinde mit knapp 600 Mitgliedern und drei Kirchen tritt in alle Rechte und Pflichten der beiden früheren Gemeinden ein.

Am bisherigen Schwesterkirchenverhältnis mit Gesau sowie Remse-Jerisau-Weidensdorf wird sich vorerst nichts ändern. Allerdings gibt es angesichts des Ringens um neue Gemeindestrukturen in der Landeskirche Sachsens das Bestreben, einen neuen Schwesterverbund in der Region Glauchau zu bilden. Ein entsprechender Beschluss zugunsten dieses neuen Verbundes wurde ebenfalls einstimmig gefasst. Ziel der Fusion von Dennheritz-Niederschindmaas und Schlunzig ist es, in der neuen Region Glauchau eine starke Stimme für kirchliches Leben im ländlichen Raum zu sein, wie in den Gesprächen immer wieder betont wurde.

Andreas Hummel