Tag des offenen Denkmals 2019

Hervorgehoben

Am Tag des offenen Denkmals 2019, den 8. September, öffnet die St. Andreas Kirche im Zeitraum von 14:00 bis 17:00 Uhr ihre Türen und lädt Jung und Alt zu einem Besuch und einen Moment der Besinnung ein.

Es wird eine Geschichtenecke für Kinder, Orgelmusik und Führungen auf Anfrage geben. Für das leibliche Wohl ist natürlich auch mit Kaffee, Getränke und Kuchen gesorgt.

Der Kirchenbau ist angelehnt an die barocke Stadtkriche St. Georgen. Die St. Andreas Kirche wurde in den Jahren 1740/41 an der Stelle eines Vorgängerbaus von Grund auf neu erbaut. Außer dem Gestühl ist die barocke Ausstattung erhalten geblieben. Sie ist u. a. ausgestattet mit: einem Kanzelaltar, bunten Bleiglasfenstern (1891, davon drei mit Motiven), einer 1878 eingebauten Bärmig-Orgel (2017 sächsische Orgel des Monats September) und einem Taufengel von 1756 sowie mit Bildern des Gesauer Künstlers J. Feige.

Neben der Kirche St. Andreas wird ebenfalls der Wasserturm von 1935 in Gesau (Seite des Bürgervereins) am Tag des offenen Denkmals geöffnet sein. Weiterhin haben In Glauchau  folgenden Denkmäler geöffnet:

Familienkirche

Am 16. Juni 10:00 Uhr findet ein Gottesdienst in Gesau unter dem Titel Familienkirche statt.

Familienkirche ist Kirche für Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Es wird ein bunter Gottesdienst mit hoffentlich vielen Beteiligten, mit Spiel, kurzweiliger Predigt, anschaulich dargestellt. Es wird für jeden etwas dabei sein, so dass die Botschaft Gottes nicht nur mit den Ohren aufgenommen werden kann, sondern auch die Augen beteiligt sind und so das Herz erreicht wird.

Wir laden Sie alle herzlich ein, Gottes Wort zu hören, es zu sehen und mitzufühlen. Damit es danach keinen Mittagessenstress gibt, bieten wir einen Imbiss an und die Möglichkeit, das Erlebte zu reflektieren.

Wir freuen uns auf Euch.

Ein Gottesdienst besonderer Art fand am 07. April in Gesau statt: Der Handwerkergottesdienst´

Hier drehte sich alles um Werkzeuge und deren Bedeutung. In der Tischlerwerkstatt stritten sich die Werkzeuge um ihre eigene Vorherrschaft und Wichtigkeit. Erst der Tischler selbst konnte ihnen vor Augen führen, dass jedes Werkzeug, ob Bohrer – der nur Löcher hinterlässt, oder Schleifpapier – das nur Staub produziert, oder Hobel – der nur Späne macht, in der Hand des Meisters wertvoll und nützlich ist und das nur gemeinsames Tun etwas Wundervolles entstehen lässt.

In der Predigt von Guntram Wurst wurde dieser Gedanke vertieft und auf unser aller Leben übertragen, denn jeder ist an der Stelle, wo er steht, ein Werkzeug Gottes wertvoll und nützlich.

Keiner ist von Gott ungewollt, keiner wird übersehen, jeder wird in der Gemeinde und in der Familie mit seinen Gaben und Fähigkeiten gebraucht.

Der Gottesdienst endete mit einem Segen und dem Zuspruch von Mut und Weisheit für alle kommenden Tage und für Alles, was Gott uns vor die Füße legt.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden, die für einen lebendigen, fröhlichen, aufbauenden und wegweisenden Gottesdienst gesorgt haben.

Katrin Rödenbeck

Offene Kirche

Ab Mai steht die Gesauer Kirche wieder jeden 1. Mittwoch im Monat von 16:00 bis 18:00 Uhr offen für eine Zeit der Ruhe, des Gebets und der Besinnung. Es wird abwechselnd Zeiten mit Orgelmusik und stiller Zeit geben.

Ich nehme Platz.
Ich habe Zeit.
Es ist still hier.
Ich spüre den Sitz unter mir,
den Boden unter meinen Füßen.
Ich bin getragen.
Du, Gott, trägst mich.
Danke!

Weihnachtskonzert des Georgius-Agricola-Chor Glauchau

Am Mittwoch den 12. Dezember 19:00Uhr laden wir in die Kirche Gesau zu einem Weihnachtskonzert mit dem Georgius-Agricola-Chor Glauchau ganz herzlich ein. Wie auch schon in den vergangenen Jahren, kann man sich wieder auf einen schönen, besinnlichen und musikalischen Abend freuen.

Weihnachtskonzert des Georgius-Agricola-Chor Glauchau in der Gesauer Kirche 2018

Weihnachtskonzert des Georgius-Agricola-Chor Glauchau in der Gesauer Kirche 2018

Die „wilde Heilige“ in der Steppe Tansanias

Seit 34 Jahren lebt Angelika Wohlenberg-Kinsey in Tansania. Als Krankenschwester, Evangelistin und Entwicklungshelferin hilft sie den Massai, neue Wege zum Überleben zu finden. Die Massai gehören zu den bedrohten Naturvölkern und werden ohne Schulbildung und Offenheit für Veränderungen in ihrem Lebensstil keine Chance zum Überleben haben.

1997 gründete Angelika Wohlenberg-Kinsey den deutschen Förderverein Hilfe für die Massai. Sie gründete eine Schule im Massailand und organisierte Patenschaften für inzwischen 800 Schüler. Weitere Projekte sind Klinikeinsätze mit Schutzimpfungen und Augenbehandlung, Frauenprojekte, Evangelisation in enger Zusammenarbeit mit Massai Evangelisten uvm.

Sie wird am 23. September 2017 um 19 Uhr im Gemeindezentrum Gesau, Hofeweg 1, Glauchau-Gesau, einen Vortrag ihrer langjährigen Arbeit halten.

Orgelkonzert mit Landeskirchenmusikdirektor

Im Rahmen der Aktion „Orgel des Monats“ zieht Landeskirchenmusikdirektor Markus Leidenberger durch Sachsen und gibt auf besonders klangvollen Orgeln Konzerte. Diesmal ist auch die Gesauer Orgel dabei, die 1878 von Gotthilf Bärmig aus Werdau gebaut wurde. Das Konzert findet am Samstag, dem 2. September, um 19:00 Uhr statt.

Nacht über Bethlehem — Ein Weihnachtsspiel

Von wegen „Stille Nacht“!

Während an der Krippe noch gestaunt und geschwiegen wird, bricht, ungesehen von den Menschen, ein übernatürlicher Streit los.

Was braucht der Mensch zu Weihnachten?
Licht und Liebe?
Oder Ruhe und Schlaf?

Sie sind herzlich eingeladen, es herauszufinden – und für sich mitzuentscheiden.

Am 26.12.2016 um 19:30Uhr in der St. Andreas Kirche Glauchau Gesau. Der Eintritt ist frei.

275 Jahre Kirche St. Andreas Glauchau-Gesau

Kirche ist und bleibt im Dorf

Unser Gemeindefest anlässlich dem 275-ten Geburtstag unserer Kirche in Gesau liegt nun schon wieder einige Zeit zurück. Dankbar blicken wir auf die Tage Anfang September zurück. Vieles war vorzubereiten, zu organisieren, aufzubauen und einzukaufen. Dank vieler fleißiger Hände, rauchender Köpfe und natürlich mit Gottes Hilfe können wir jetzt sagen: Es ist gelungen, es waren schöne Festtage und Gott schenkte uns wundervolles Wetter dazu.

Zunächst nutzten viele Besucher den Donnerstagabend um den aufrüttelnden Film „Gott ist nicht tot“ zu sehen.

Israel Abend mit Michael Schneider zum Gemeindefest 2016Freitagabend war die Kirche wieder voll: Der Israel-Abend mit Michael Schneider zog Besucher aus einem großen Umfeld an, da waren Gäste aus dem Erzgebirge, aus Thüringen und natürlich aus unserer Gemeinde. Durch den Vortrag und die Schabbat-Feier bekamen wir einen Einblick vom Leben in Israel und Gottes Wirken in diesem Land.

Die Andacht um 14.00 Uhr eröffnete am Sonnabendnachmittag das Programm. Am Ende der Andacht ließ unser Diakon die Orgel erklingen. Vor der Kirche standen bereits die Zelte für das Kaffeetrinken bereit. Kuchen gab es dank der fleißigen Bäckerinnen reichlich, 25 Kuchen waren da.

Schminkstand zum Gemeindefest 2016Die Kinder konnten an einer spannenden Kirchenführung teilnehmen, es gab natürlich auch eine für die „Großen“. Die Bläser spielten, es gab verschieden Stände, an denen man u. a. Kunsthandwerk, selbstgemachte Liköre und Bücher kaufen konnte. Für die Kinder gab es noch ein Märchenzelt, ein Schminkstand (den nutzten auch einige „große Kinder“) und natürlich die Feuerwehr.

Bläser zum Gemeindefest 2016

Kunstvoll geschnitztes Obst und Gemüse beim Gemeindefest 2016Zu bestaunen gab es auch kunstvoll geschnitztes Obst und Gemüse – eine Augenweide.

Inzwischen rauchte der Grill, Roster und Steaks wurden fertig, den Durst konnte man am Getränkewagen mit Limo und Bier löschen.

An diesem herrlichen Tag war es ein ständiges Kommen und Gehen.

Konzert von Lutz Scheufler - Nicht ohne meine Gitarre - zum Gemeindefest 2016Abends fand das Konzert von Lutz Scheufler „Nicht ohne meine Gitarre“ statt. Wieder war die Kirche voll. Die Texte waren eindrücklich, erzählten von Gottes Wirken und seiner Liebe und Treue; und das Gitarrenspiel war toll.

Nach dem Konzert nutzten noch etliche die Möglichkeit ins Gespräch zu kommen oder einfach die laue Nacht zu genießen.

Die Kinder, welche in der Kirche mit unserem Diakon übernachten wollten, waren lange nicht zur Ruhe zu bringen, doch schließlich zog Frieden ein.

Den Abschluss unserer Festtage bildete der Festgottesdienst am Sonntag mit unserem Pfarrer. Im Anschluss wurde bei Kaffee und Kuchen noch miteinander geredet und gelacht.

Wir alle sind sehr dankbar für die schöne Zeit. Ein herzliches Dankeschön an die Vielen, die mit Taten und Spenden geholfen haben: Kuchenbäcker, Bäcker und Fleischer unseres Dorfes, der Bürgerverein, die Feuerwehr, die Helfer aus der Gemeinde, den Leuten, die die Stände betreut hatten und vielen, vielen mehr. Und wie schon in den alten Kirchenblättern stand: „Manches gottgefällige Opfer war geleistet worden nicht nur an Geld, sondern auch an Zeit und ungesehener Mühe und Arbeit (freiwillige Gänge, Fuhren, Lieferung von Material, Beaufsichtigung der Arbeiten ..) … möge unsre Gemeinde immerdar zunehmen an dem Werk des Herrn, und möge es ihr nie fehlen an Gliedern, die Glauben halten und Treue bewahren dem Herrn und seiner Kirche!“ DANKE und AMEN

Katrin Rödenbeck