Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt

Kirche ist ein Schiff, welches auf den Weg durch Raum und Zeit ist, um Gott zu entdecken. Es beherbergt viele verschiedene Menschen, die es mit auf diese Reise nimmt und denen es Schutz in stürmischen Zeiten bietet. Gleichzeitig braucht es diese Menschen, diese Mannschaft, damit es seine Reise fortsetzen kann, um auf der weiten Fahrt auf dem richtigen Kurs zu bleiben und damit niemand verloren geht oder allein ist.

Es gibt vielfältige Aufgaben, die durch die Mannschaft gemeinsam getragen werden müssen, da sonst die Reise nicht gelingt. Jeder einzelne hat dabei seine eigene große oder auch kleine Aufgabe, die er zum Gelingen des Ganzen beitragen kann, beitragen muss. Wir als Kirchenvorsteher haben einen kleinen Teil dieser Aufgaben übernommen. Aber uns ist ebenso bewusst, dass wir die vielfältigen und herausfordernden Aufgaben in unseren Gemeinden nicht alleine bewältigen können. Wir brauchen die Hilfe und Unterstützung eines jeden Gemeindegliedes, von Ihnen!

Als Gemeinden steuern wir auf herausfordernde Zeiten zu, in denen wir mit weniger Hauptamtlichen und mehreren Vakanzen in unserem Schwesternkirchverband, das Gemeindeleben vor Ort weiterhin bunt und vielfältig gestalten wollen. Dies kann nur gelingen, wenn jeder ein kleines Stück zum Gemeindeleben beiträgt.

„Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt, fährt durch das Meer der Zeit.
Das Ziel, das ihm die Richtung weist, heißt Gottes Ewigkeit.
Und wenn uns Einsamkeit bedroht, wenn Angst uns überfällt:
Viel Freunde sind mit unterwegs auf gleichen Kurs gestellt.
Das gibt uns wieder neuen Mut, wir sind nicht mehr allein.
So läuft das Schiff nach langer Fahrt in Gottes Hafen ein.“
(Martin Gotthard Schneider)

Aufruf zur Ausbildung als Lektor

Allen Kirchenvorstehern im Schwesternkirchverband ist es ein wichtiges Anliegen, dass auch in Zukunft in allen unseren Kirchen im Schwesternkirchverband regelmäßig Gottesdienste gefeiert werden können. Der Bedarf daran kann aber nicht mehr allein von Pfarrern abgedeckt werden. Ihre Arbeit kann aber durch Gemeindeglieder unterstützt werden, die ehrenamtlich Gottesdienste verantworten. Dies kann einerseits durch Prädikanten, die nach einer theologischen Ausbildung mit der öffentlichen Wortverkündigung beauftragt wurden, oder andererseits durch Lektoren geschehen, die Gottesdienste mit einer Lesepredigt gestalten.

Daher wende ich mich an Sie mit der Bitte: Überlegen und überdenke Sie doch auch einmal, ob Sie sich dazu berufen fühlen einen Gottesdienst als Prädikant oder Lektor zu verantworten und diese für uns so wichtige Aufgabe mit übernehmen würden.

Wenn der Lektorendienst etwas für Sie wäre, so könnten Sie zeitnah in die Ausbildung einsteigen. Der Kirchenbezirk Zwickau wird wieder in Zusammenarbeit mit der Ehrenamtsakademie Kurse unserer Landeskirche zur Lektorenausbildung anbieten. Rückmeldefrist hierfür ist der 01. Oktober 2021.

Haben Sie Fragen oder Interesse an dieser Aufgabe? Sprechen Sie uns Kirchenvorsteher einfach an!

Ihr Kirchenvorsteher der Gemeinde Glauchau
Sebastian Severin

Einführung der neuen Kirchenvorstände 2020

Dennheritz

Dritter Advent, den 13.Dezember 2020, schon von weitem waren die Bläser zu hören, die vor der Kirche mit weihnachtlichen Klängen auf den Gottesdienst einstimmten.

In der festlich geschmückten Kirche wurde der neue Kirchenvorstand mit 9 Mitgliedern für die Kirchgemeinde Dennheritz, Niederschindmaas und Schlunzig eingeführt und eingesegnet. Gleichzeitig sind die „alten“ ausscheidenden Kirchenvorsteher mit einem kleinen Dankeschön-Geschenk aus dem Dienst entlassen worden.

Gesau

Am vierten Advent, den 20. Dezember 2020, wurde in Gesau der neue Kirchenvorstand mit 8 Mitgliedern in einem festlichen Gottesdienst eingeführt und eingesegnet.

B. Rödenbeck

Rückblick Oktober und November 2020

Einweihung der Kirche Niederschindmaas

Kirche NiederschindmaasAm 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit war es nach vielen Monaten Bauzeit soweit: Wir konnten die Niederschindmaaser Dorfkirche einweihen und miteinander einen Festgottesdienst feiern. Es war gerade noch die Zeit vor der zweiten „Corona-Welle“, wo wir das noch relativ frei und von Regeln unbeschwert tun konnten.

Wir dankten vor allem Gott, aber auch den Bauleuten, Handwerkern und den vielen Verantwortlichen, die sich in großer Einsatzbereitschaft mit eingebracht haben. Auf diese Weise ist die kleine, alte Dorfkirche mit der großen Eiche vor dem Eingang ein echtes Schmuckstück geworden, über die sich die Leute im Dorf freuen.

Der Gottesdienst wurde ausgestaltet durch das Bläserensemble von Tobias Lau, auch ihnen sei herzlich gedankt. Bei lauen Temperaturen konnten wir hinterher noch im Freien bei einem Kaffeetrinken und einem Glas Sekt unbeschwert beisammen sein. Ich denke, es war ein Nachmittag, der geprägt war von Freude und Dankbarkeit und uns in Erinnerung bleiben wird.

Ulrike Lange

Unsere Kirche blüht auf – ein Krokus für jeden Dennheritzer

Viele fleißige Helfer haben am Vormittag des 10. Oktober zu Pflanzholz und -schaufel gegriffen und Hunderte Krokusse auf der Dennheritzer Kirchwiese in den Boden gebracht. Die jüngste Helferin war 3, die älteste 85 Jahre alt. Einige haben auch selbst Zwiebeln mitgebracht. Dank der vielen Hände waren die ursprünglich geplanten rund 600 Krokuszwiebeln rasch gesteckt, so dass spontan Nachschub geholt wurde.
Insgesamt kamen so etwa 1500 Krokusse rund um die Kirche in die Erde. Als Überraschung gab es vom Schindmaaser Obstbauverein für jeden Helfer einen kleinen bemalten Zierkürbis.

Wenn alles gut geht, könnte dort im Frühling also für jeden Einwohner von Dennheritz ein Krokus blühen. Finanziert wurden die Zwiebeln über die Spende eines Gemeindemitgliedes.

Ziel der Kirchgemeinde ist es, mit dem Projekt nicht nur einen Blickfang im Dorfkern zu schaffen, sondern auch ein Zeichen gegen das Insektensterben zu setzen. Denn Krokusse sind im zeitigen Frühjahr eine wichtige erste Futterquelle für Insekten.

Andreas Hummel

Oase Gottesdienst

Oase, © Sfivat 2005 (public domain), Quelle: Wikimedia

Oase, © Sfivat 2005 (public domain), Quelle: Wikimedia

Lobpreismusik, eine Andacht, Abendmahl, Taufgedächtnis, Gebetsstationen. Das alles steckt in einem lebendigen Oase-Gottesdienst. Das erlebten wir am 25. Oktober in Gesau.

An einer Oase tankt man auf, taucht man ein, findet man Leben. In der Wüste des Alltags bietet der Oase Gottesdienst einen Ort des Ankommens bei Gott. Nicht nur durch Zuhören sondern auch durch praktisches Erleben an den Stationen kann man in der Stille Gott begegnen. Ein ehrliches bei sich selber und bei Gott zur Ruhe kommen, durch viele verschiedene Impulse angeregt.

Selten habe ich einen so tiefen und erfrischenden Gottesdienst erlebt. Eine wahre Oase.

Johanna Rödenbeck

Martinsfest in Dennheritz

Es dämmerte bereits, als sich in der Dennheritzer Kirche am 8. November Kinder und ihre Eltern oder Großeltern zu unserem Martinsfest versammelten.

Es war schön zu sehen, dass sich trotz aller gegenwärtigen Unsicherheiten die Bänke mit kleinen und großen Leuten füllten. Wir sangen zusammen natürlich das Martinslied und überlegten, wie wir miteinander ganz praktisch im Alltag teilen können. Im Anspiel erfuhren wir, dass das mitunter gar nicht so einfach ist. Die Kinder selbst halfen mit dabei, die Geschichte vom Heiligen Martin zu erzählen.

Auch wenn wir leider nicht zu einem gemeinsamen Laternenumzug danach starten konnten und auch nicht zusammen beim Lagerfeuer im Pfarrgarten die Martinshörnchen teilen konnten, so war es dennoch eine schöne, gesegnete Zeit mit den Kindern aus unserem Ort und sogar auch den umliegenden Ortschaften.

Danke, liebe Kinder und (Groß-)Eltern, die ihr gekommen seid, danke an alle, die sich ganz vielfältig mit eingebracht haben, für diesen schönen Nachmittag!

Ulrike Lange

Dank an die „alten“ Kirchenvorstände in Gesau

Liebe Gemeinde der St. Andreas Kirche zu Gesau,

am 14.9.2014 wurden Katrin Rödenbeck, Christiane Scheurer, Johannes Queck, Frank Winkler, René Ratschinski, Erika Schröter, Anita Kirste und Christoph Ebersbach in den Kirchenvorstand (KV) der St. Andreas Gemeinde von den Gemeindegliedern gewählt. Tom Ludwig und Helga Winter wurden als 2 weitere Mitglieder berufen. Pfarrer oder Pfarrerin der Gemeinde gehören von Amtswegen dazu. Mit diesen 11 Personen wurde in den vergangenen 6 Jahren die „Kirche im Dorf“ geleitet.

Themen der monatlichen Sitzungen waren z. B. aushandeln und beschließen des Strukturvertrages mit den Schwesterkirchgemeinden Dennheritz, Remse – Jerisau, Niederlungwitz – Reinholdshain und Glauchau mit Wernsdorf. Dazu gab es auch mehrere gemeinsame Sitzungen. Zum Aufgabenbereich gehörten auch Aufstellung und Einreichung eines Gebäudeleitplanes für Kirche, Pfarrhaus und Gemeindezentrum mit dem Ziel Gemeindearbeit auch in Zukunft vor Ort gestalten zu können. Es musste über Baumfällungen beraten werden und es gehörte auch zur Arbeit des KV Beschäftigungsverhältnisse für die Arbeit in der Gemeinde und auf dem Friedhof zu begründen und zu beenden.

In ihrer letzten KV-Sitzung am 11.11.2020 beschlossen die Mitglieder noch den Vertrag über die Einrichtung und zum Betrieb einer gemeinsamen Verwaltung im Strukturgebiet, d. h. Frau Bergmann bekommt, wie alle anderen Verwaltungskräfte der Schwestergemeinden, eine Anstellung zum 1.1.2021 bei der Gemeinde Glauchau. Sie wird aber weiterhin in Gesau tätig sein.

An dieser Stelle danke ich, als Vorsitzende des Kirchenvorstandes, allen Mitgliedern des KV von ganzem Herzen für den Einsatz, das Mitwirken und Dabeibleiben in dieser Amtsperiode, auch in schwierigen Zeiten. Vergelt´s Gott

Am 20.9. wurden 6 neue Kirchenvorstände gewählt und am 30.9. zwei weitere berufen.

Am 2. Advent 4. Advent soll in einem festlichen Gottesdienst ihre Einführung sein. Bitte begleiten Sie ihre Gemeindeleitung im Gebet, in der Fürbitte und im Mittun vor Ort, damit Kirche auch in immer unübersichtlicheren Zeiten im Dorf bleiben kann.

Christiane Scheurer

Informationen zur derzeitigen Situation

Hervorgehoben

Bei allen unseren Gemeindeveranstaltungen sind die aktuell gültigen
Hygieneregeln zu befolgen, vor allem Mindestabstände, Mundschutz und
Eintrag in die Teilnehmerlisten!

Sicher fragen sich viele, welche Veranstaltungen nun eigentlich stattfinden dürfen und welche nicht. Grundsätzlich haben Kirchen einige Freiheit, unsere Gottesdienste und Kreise, die zur Religionsausübung dienen, weiter stattfinden zu lassen. Maßnahmen, die wir dabei zwingend beachten müssen, sind die Abstandsregeln von 1,50 m in jeder Veranstaltung, das durchgängige Tragen des Mund-Nasen-Schutzes, die Kontaktdatenerfassung (mit Mailadresse oder Telefonnummer), regelmäßiges Lüften und ein Hygienekonzept für jede Räumlichkeit.

Nicht immer kann man pauschal entscheiden, welcher Kreis macht noch Sinn in diesen Zeiten unter den geforderten Umständen. Wie die Entwicklung für Dezember und Januar 2021 weiter geht, wissen wir nicht. Für manche Gruppen gibt es WhatsApp Gruppen oder andere Kanäle, über die wir uns dann individuell kontaktieren. Der Gemeindebote geht Mitte November in den Druck, im Januar kann die Lage schon ganz anders aussehen. Da kann sich noch so viel ändern!

Deshalb sind Absprachen unter den Verantwortlichen und mit den Kirchenvorständen in dieser Zeit ganz wichtig. Wir können manches noch nicht vorhersehen und daher nicht im Gemeindeboten veröffentlichen. Wir werden auch durch Aushänge informieren. (Besonders im Hinblick auf Heilig Abend).

Bitte erkundigen Sie sich in den Kanzleien der Kirchgemeinden, bei den jeweiligen Verantwortlichen oder bei Pfarrerin Lange. Nur so kann es gehen in diesen Zeiten, wo so wenig planbar ist. Und geben Sie es dann auch untereinander weiter.

Zum Umgang mit der Coronavirus-Pandemie kann sich auf der Website der
Landeskirche
informiert werden.

Herzlichen Dank!
Ulrike Lange

Herbsteinsatz auf dem Friedhof in Gesau

Am 14. November findet unser Herbsteinsatz auf dem Friedhof statt.

Er beginnt 9.30 Uhr und wird ca. 12.00 Uhr mit einem kleinen gemeinsamen Imbiss seinen Ausklang finden. Freiwillige Helfer für die vielfältigen Tätigkeiten sind herzlich willkommen. Für Rückfragen bitte bei Dieter Schill melden.

Schon im Voraus vielen Dank für Ihren Einsatz.
Der KV der Kirchgemeinde Gesau

Unsere Kirche blüht auf – Projekt Krokuswiese

Krokusse gehören alljährlich zu den ersten Farbtupfern in unseren Gärten. Zugleich sind sie für Insekten eine wichtige erste Futterquelle nach den kargen Wintermonaten.

Der Kirchenvorstand ruft deswegen das Projekt „Krokuswiese“ ins Leben. Damit soll nicht nur ein Blickfang im Dennheritzer Dorfkern geschaffen, sondern auch ein Zeichen gegen das Insektensterben gesetzt werden. Nach dem Motto „Unsere Kirche blüht auf“ wollen wir die Grünfläche rund um die Dennheritzer Kirche zu einer Krokuswiese entwickeln.
Dazu soll diesen Herbst mindestens eine Krokuszwiebel für jedes Gemeindeglied in den Boden gebracht werden – also knapp 600. Dafür wurden mit Hilfe einer Spende sogenannte Wildkrokusse bestellt, die bekannt dafür sind, dass sie sich über die Jahre vermehren und stetig ausbreiten.

Mit etwas Glück könnte so in den kommenden Jahren ein leuchtender Blütenteppich rund um unsere Kirche entstehen. Allerdings brauchen wir Ihre Hilfe, um all die Zwiebeln in die Erde zu bringen. Treffpunkt ist am Samstag, den 10.10. um 10.00 Uhr an der Kirche.

Bringen Sie Pflanzholz oder Pflanzschaufel mit; wer möchte kann gern auch noch ein paar eigene Krokuszwiebeln beisteuern, um unsere Kirche aufblühen zu lassen!

Andreas Hummel

Bestätigung der Kandidaten für die Kirchvorstandswahl 2020

In seiner Sitzung am 05.06.2020 hat der Gesauer Kirchenvorstand die Kandidaten für die Kirchvorstandswahl am 20.09.2020 bestätigt:

  • René Ratschinski
  • Lucas Kahle
  • Dieter Schill
  • Katrin Rödenbeck
  • Regine Queck
  • Christiane Scheurer.

Die Pfarrerin, Frau Lange, ist immer Mitglied des Kirchenvorstandes.

Die Vorstellung der Kandidaten für die Legislatur von 2020-2026 erfolgt im Gottesdienst in Gesau am 30.08.2020, ab 14:00 Uhr.

Die Wahl erfolgt nach dem Gesauer Erntedankgottesdienst am 20.09.2020 ab
ca. 11:15 Uhr. Wer am Wahltag nicht teilnehmen kann, kann beim Kirchenvorstand einen Wahlschein für die Briefwahl beantragen.

Es Grüßt
Christiane Scheurer

Informationen zur Kirchenvorstandswahl 2020 für Gesau und Dennheritz (mit Niederschindmaas und Schlunzig)

Die Information, wer bei der anstehenden Kirchenvorstandswahl wählbar ist, wer wahlberechtigt ist und wie Wahlvorschläge eingereicht werden können, ist hier beschrieben und nachzulesen.

Vorstellung der Kandidaten

Eine Herzliche Einladung an alle Gemeindeglieder zur Vorstellung der Kandidaten zu den Gottesdiensten am 30. August:

  • 10:30 Uhr Gottesdienst in der Kirche Dennheritz – Vorstellung der Kandidaten (sh. beiliegende Kandidatenliste) für das Schwesterkirchverhältnis Dennheritz mit Niederschindmaas und Schlunzig.
  • 14:00 Uhr Gottesdienst in der St. Andreas-Kirche Gesau – Vorstellung der Kandidaten für die Schwestergemeinde Gesau.

Briefwahl

Hier sei noch einmal darauf verwiesen, wenn Sie am Wahltag verhindert sein sollten, können Sie Ihr Wahlrecht durch Briefwahl ausüben.

Dafür müssen Sie bis zum 02.09.2020 (Dennheritzer Kirchenvorstand) bzw. zum 09.09.2020 (Gesauer Kirchenvorstand) mündlich oder schriftlich die Ausstellung eines Briefwahlscheines bei ihrem zuständigen Kirchenvorstand beantragen. Dieser Wahlschein, der Ihnen dann zugeht, beinhaltet die Bestätigung Ihrer Wahlberechtigung und eine von Ihnen zu unterschreibende Versicherung über die persönliche Ausfüllung des Stimmzettels. Ferner erhalten Sie einen Stimmzettel, einen Stimmzettelumschlag und einen Wahlbriefumschlag.

Nachdem Sie Ihre Wahl getroffen haben, stecken Sie den Stimmzettel in den Stimmzettelumschlag, kleben diesen zu und stecken diesen gemeinsam mit dem unterzeichneten Wahlschein in den Wahlbriefumschlag und kleben diesen wiederum zu. So wird gewährleistet, dass Sie Ihre Wahlberechtigung nachweisen und zugleich geheim abstimmen.

Der verschlossene Wahlbriefumschlag kann bis zum Beginn des Wahlvorganges dem Vorsitzenden des Kirchenvorstandes ausgehändigt oder per Post an das jeweilige Kantorat geschickt werden.

Wahltermine

Die reguläre Wahl ist:

  • am 13. September in der renovierten Niederschindmaaser Kirche nach dem Erntedank-Gottesdienst,
  • am 13. September in der Schlunziger Kirche nach dem Erntedank-Gottesdienst
  • am 20. September in der Gesauer St. Andreaskirche nach dem Erntedank-Gottesdienst.

Die Auszählung der Stimmen ist öffentlich. In den Gottesdiensten am 27. September wird das Wahlergebnis bekannt gegeben mit Hinweis auf die Einspruchsfrist. Bis zum 11.10.2020 werden dann für jeden Kirchenvorstand weitere künftige Kirchvorsteher berufen.

Neubildung der Kirchenvorstände

Liebe Gemeindeglieder!

Unser Kirchenvorstand wird durch Wahl und Berufung neu gebildet. Wir bitten alle wahlberechtigten Gemeindeglieder, sich mit uns Gedanken zu machen, Wahlvorschläge einzureichen oder sich selbst für dieses Amt zur Verfügung zu stellen. Wahlvorschläge müssen von mindestens fünf Wahlberechtigten unserer Kirchgemeinde mit vollständiger Namens- und Wohnungsangabe unterschrieben sein und bis zum 4. August 2020 im Pfarramt eingereicht werden.

Wer kann als Kirchvorsteher oder Kirchvorsteherin vorgeschlagen werden?

Vorgeschlagen werden können wahlberechtigte Gemeindeglieder, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben und die finanziellen Lasten der Landeskirche und unserer Kirchgemeinde mittragen (Kirchgeld), soweit sie hierzu verpflichtet sind. Es sollen aktive Mitglieder sein, die die Heilige Schrift als für ihr Leben verbindlich bejahen, Jesus Christus als ihren Herrn bekennen, in ihrer Lebensführung bemüht sind anderen ein Vorbild zu sein und bereit sind ihre Kräfte und Fähigkeiten in den Dienst der Leitung und Förderung unserer Kirchgemeinde zu stellen.

Wer ist wahlberechtigt?

Das sind alle konfirmierten oder als Erwachsene getauften Gemeindeglieder, die am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet haben, die kirchlichen Berechtigungen besitzen und deren Wahlberechtigung in der Wählerliste verzeichnet ist. Diese liegen zur Einsichtnahme vom 24.05. bis zum 08.06.2020 in den Pfarrämtern aus, wo sich jeder informieren kann. Bei Unstimmigkeiten sind Einsprüche innerhalb von 4 Wochen bis zum 06.07.2020 schriftlich beim jeweiligen Kirchenvorstand einzureichen.

Allgemeiner Wahltag ist am Sonntag, 20. September 2020 nach dem 10:00 Uhr- Erntedankgottesdienst in der St. Andreaskirche Gesau und in den Schwestergemeinden am Sonntag, 13.09.2020 in Zusammenhang mit dem Mühlenfest.

Wer am Wahltag verhindert sein sollte, hat die Möglichkeit der Briefwahl. Dafür müssen Sie bis spätestens zum 09.09.2020 (Gesau) bzw. zum 02.09.2020 (Dennheritz), die Ausstellung eines Briefwahlscheines bei ihrem zuständigen KV beantragen. Dieser Wahlschein, der Ihnen dann zugeht, beinhaltet die Bestätigung Ihrer Wahlberechtigung und eine von Ihnen zu unterschreibende Versicherung über die persönliche Ausfüllung des Stimmzettels.

Christiane Scheurer in Absprache mit Pfarrerin Lange