Gespräch über Gemeindefusion

Nach dem Willen der Kirchenleitung soll es künftig in Sachsen größere Gemeindestrukturen geben. Seit Längerem wird deswegen auch im hiesigen Kirchenbezirk diskutiert, wie diese Einheiten aussehen könnten. So sind etwa die Glauchauer Gemeinden St. Georgen, Luther und Wernsdorf bereits fusioniert. Nun haben auch die Kirchenvorstände von Dennheritz-Niederschindmaas und Schlunzig konkrete Gespräche über einen Zusammenschluss aufgenommen. Ziel ist der Erhalt einer eigenständigen Kirchengemeinde im ländlichen Raum. Die Dennheritzer hatten schon vor einem Jahr die Tür dazu geöffnet, im Januar haben nun auch die Schlunziger Gemeindevertreter für diesen Schritt gestimmt. Am 21. März sprachen die Kirchenvorstände nun noch einmal offen über die Zukunft der neuen Gemeinde und erörterten weitere Schritte. Offen ist etwa, welchen Namen die Gemeinde künftig tragen soll. Der Zusammenschluss könnte zum Jahreswechsel erfolgen. Ein nächstes Treffen ist für Juni vereinbart.

Andreas Hummel

Über Geld spricht man nicht?!

Liebe Gemeindeglieder von St. Andreas Genau,

an dieser Stelle möchte sich der Kirchenvorstand ganz herzlich für ihre Treue zu Ihrer Gemeinde bedanken. Es liegt jetzt der Jahresabschluss für den Haushalt 2017 vor. Es sind genügend Kollekten, Spenden und Kirchgeldzahlungen von Ihnen eingegangen um die umfangreichen Aufgaben und Ausgaben der Gemeinde erhalten und begleichen zu können. Dafür danken wir Ihnen und wünschen „Vergelt´s Gott“. Ohne Ihre Geldzuwendungen und auch anderes Mittun gäbe es Kirche im Ort so nicht mehr.

Auch in diesem Jahr brauchen wir Ihre Bereitschaft Kirche im Ort mitzutragen. So muss die Kirchgemeinde für die Regenwasserabgabe 1275 € aufbringen. Diese Kosten sind neu dazu gekommen. Auch müssen für die Erhaltung der Gemeindegebäude Erhaltungsrücklagen gebildet werden. Die Zuweisungen der Landeskirche werden weniger. Für St.Andreas Gesau sind das 2018 6570 €. Das sind erst 50% der Summe, die ab 2020 jährlich aufzubringen ist. Diese Summen kommen zu den bekannten für Gas, Wasser, Strom, Verwaltung u.a. dazu.

Doch die Erfahrung von Gottes Güte und Treue hat unsere Gemeinde in den letzten Jahren getragen. Segen war erfahrbar und sichtbar (Neubau Gemeindezentrum, Kinder- und Jugendarbeit, Gottesdienste und Alphakurs u.a.) Auch 2018 ist ein Jahr des Herrn, der Himmel und Erde geschaffen hat. Lassen Sie uns dieses Jahr gemeinsam, unter seinem Segen, er-leben.

Im Namen des Kirchenvorstandes der St.Andreas Kirchgemeinde grüßt Sie
Christiane Scheurer

Denk mal Danke

Wie schnell doch ein Kirchenjahr vergeht.
Wir feiern Erntedankgottesdienste in unseren Kirchen.
Wem verdanken wir unsere Ernte? Wofür können wir Danke sagen?
Sind es nur Kartoffeln, Körner, Äpfel oder auch gute Nachbarschaft, sauberes Wasser, Frieden, Schutz und Segen im Alltag?
Hinter Vielem stecken viele un-bekannte Hände, die uns dienten.
Und eine Hand über Allem, in der Alles ruht.

Für die vielen Stunden ehrenamtlicher Gemeindearbeit in den vergangenen Monaten sagen wir DANKE. Ohne Sie gäbe es die Gesauer St.Andreas-Gemeinde so nicht mehr. Gemeinsames verbindet.

Darum laden wir alle Gemeindeglieder zum Gottesdienst am Sonntag, 10.12.2017, dem 2. Advent, um 10:30 Uhr mit Pfarrerin Feige und anschließendem Mittagessen ein. Monika Jähne wird für uns kochen.

Für die Planung erbitten wir die Anmeldung bis zum 5.12.2017 unter der Rufnummer oder in den ausliegenden Listen.

Es grüßt Sie ganz herzlich

Ihr Kirchenvorstand und
Pfarrer Große (Vakanzvertreter)

Pfarrer Frankes Abschied Ende 2016

Franke

Pfarrer Matthias Franke

Liebe Gemeinden,

im Buch „Prediger“ steht im 3.Kapitel eine Erfahrung, die für alle Menschen gut ist, zu berücksichtigen. Da heißt es: „Alles hat seine Zeit und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde“. Dann wird aufgezählt: Aufbauen und abreißen, säen und pflanzen, geboren werden und sterben, klagen und tanzen, behalten und wegwerfen – alles hat seine Zeit.

So hat das Ankommen und Bleiben, aber auch das Abbrechen und Weiterziehen seine Zeit. Als meine Frau und ich vor 7 1/2 Jahren nach Dennheritz gezogen sind, da erschienen uns 8 Jahre bis zum Ruhestand relativ lang. Nun sind wir bereits 7 1/2 Jahre Pfarrersleute in Gesau, Dennheritz und Niederschindmaas. Es kamen noch Remse, Weidensdorf und Jerisau dazu, und in der Rückschau erscheint es uns wesentlich kürzer. Nun sind wir auf der Zielgeraden angekommen und unsere Zeit in den o.g. Gemeinden ist nun sehr überschaubar geworden. Wir haben eine Bleibe für die Zeit unseres aktiven Ruhestandes gefunden. Wir rechnen damit, dass wir bis Ende des Jahres noch in Dennheritz wohnen werden und zu Beginn des neuen Jahres in unser neues (vermutlich unser letztes) Zuhause ziehen werden. Das gehört zum Pfarrerberuf dazu, dass wir erst am Ende des Berufslebens ankommen und auch dies wird zeitlich begrenzt sein.

Aber noch haben wir – wenn der Gemeindebote Sie erreicht – 7 Monate miteinander. Und wir wollen diese Zeit nutzen. Wenn Sie mich in die Kreise einladen möchten, dann komme ich gerne, aber wenn die Einladung nur einen Tag vorher kommt, dann werde ich sie in den seltensten Fällen wahrnehmen können.

Es wird nach der Ferienpause vielleicht noch das eine oder andere Angebot für das Überstehen der Vakanzzeit geben. Zum Glück hängt „Gemeinde“ nicht von einem Pfarrer ab. Vakanzzeiten sind immer auch Zeiten, in denen Menschen ihr speziellen Berufungen entdecken. Aber noch sind wir da und wir wollen diese Zeit bewusst nutzen.

Mitarbeiter-Dankeschön

Der Gesauer Kirchenvorstand bedankt sich vielmals bei den ehrenamtlichen Helfern, die mit ihrem Engagement das Gemeindeleben bereichern. Sie alle sind herzlich eingeladen zu unserer Mitarbeiter-Dankes-Feier am 29.Januar um 19:00 Uhr im Gemeindezentrum.