Ensemble Amadeus gibt Adventskonzert in Dennheritz

Zu einem klangprächtigen Konzert mit barocker Weihnachtsmusik lädt die Kirchgemeinde Dennheritz am 3. Advent, dem 15. Dezember um 17 Uhr in die Dennheritzer Kirche ein.

Die Musiker um Normann Kästner spielen Weihnachtskonzerte der italienischen Meister Arcangelo Corelli und Francesco Manfredini. Marlen Eigenwillig wird an der Flöte mit Sätzen aus der berühmten h-moll-Suite von Johann Sebastian Bach zu erleben sein, und Christian Weikert und Hannes Kunert sorgen mit ihren Oboen für festliche Eleganz. Sie spielen Konzerte von Tommaso Albinoni und Antonio Vivaldi.

Im Anschluss an das Konzert ist vor der Kirche für das leibliche Wohl gesorgt. Der Eintritt ins Konzert ist frei, eine Kollekte wird am Ausgang erbeten.

Normann Kästner

Ensemble Amadeus

Erhaltung der Kirchturmuhr in Dennheritz

Jeder wird im Vorbeifahren oder im Vorbeigehen schon einmal an die Kirchturmuhr geschaut haben. Sie ist ein Wahrzeichen unserer Gemeinde.

Um dieses technische Denkmal zu erhalten, wurden schon einige Reparaturmaßnahmen durch persönlichen Einsatz eines Gemeindegliedes ausgeführt. Manchmal musste, je nach Witterung wöchentlich oder sogar täglich, das Uhrwerk nachgestellt werden. Um diese wichtige Baumaßnahme zu finanzieren, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen.

Die Kosten liegen bei ca. 2.500 €. Wer also etwas dazu beitragen möchte, kann das persönlich bei Frau Müller im Kirchbüro oder per Überweisung tun.

Auf Wunsch werden auch Spendenbescheinigungen ausgestellt.

Friedbert Weise
KV-Vorsitzender Dennheritz

Kammerkonzert am 28. Juni in Dennheritz

Erstmals haben die Glauchauer Kirchenmusiktage in Dennheritz Station gemacht und sind auf ein großes Interesse gestoßen. Etwa 100 Besucher lauschten am 28. Juni der Kammermusik aus dem 17. und 18. Jahrhundert, dargeboten von Musikern des Instrumentalkreises St. Georgen, Claudia Schmiedel (Gesang) und Kirchenmusikdirektor Guido Schmiedel an der historischen Bärmig-Orgel.

Zu hören waren etwa Wolfang Amadeus Mozarts „Laudate dominum“, Georg Philipp Telemanns Triosonate g-moll sowie ein „Halleluja“ von Nicolas Bernier. Am Ende hielt es die Besucher nicht mehr auf ihren Plätzen: Sie bedankten sich mit viel Applaus bei den Musikern für einen wunderbaren musikalischen Wochenausklang.

Andreas Hummel

Musiker zum Kammerkonzert am 28. Juni in Dennheritz

Musiker zum Kammerkonzert am 28. Juni in Dennheritz

Stimmungsvolle Abendmusik in der Dennheritzer Kirche

Die Glauchauer Kirchenmusiktage machen dieses Jahr erstmals in Dennheritz Station. Dazu ist am 28. Juni (Freitag) ein abendliches Kammerkonzert mit Gesang, Orgel und Instrumenten in der Dorfkirche zu erleben. Kirchenmusikdirektor Guido Schmiedel wird dann die historische Bärmig-Orgel in vielfältiger Weise zum Klingen bringen. Begleitet wird er von seiner Frau Claudia (Gesang) sowie dem Instrumentalkreis St. Georgen. Auch ein eher selten zu hörendes Werk für Orgel zu vier Händen wird zu erleben sein. Das Konzert beginnt 19.30 Uhr; der Eintritt ist frei, um eine Kollekte wird gebeten. Die Besucher können sich davor oder im Anschluss beim alljährlichen Straßenfest in der Meeraner Straße, gut fünf Gehminuten entfernt, mit Speis und Trank stärken.

Andreas Hummel

Dennheritzer Orgel rockt zum 150. Geburtstag

Volle Kirche zum Orgeljubiläum

Mit einem fulminanten Finale ist am 2. September das 150. Jubiläum der Dennheritzer Bärmig-Orgel zu Ende gegangen. Weit mehr als 300 Zuhörer von nah und fern strömten zum Konzert „Orgel rockt“ in die Kirche, so dass spontan weitere Sitzbänke im Altarraum aufgestellt werden mussten. Rund eineinhalb Stunden ließ Organist Patrick Gläser aus Baden-Württemberg Musik aus Rock, Pop, Film und Musical auf dem historischen Instrument erklingen – in dieser Form wohl eine Premiere in dessen 150-jähriger Geschichte. Auf dem Programm standen, um nur einige Titel aus dem umfangreichen Repertoire zu nennen, etwa „Conquest of Paradise“ (Vangelis), „Shout“ (Tears for Fears), „All you need is love“ (John Lennon & Paul McCartney), „Nothing else matters“ (Metallica), „Als ich fortging” (Karussell) und als Zugabe „Pirates of the Caribbean“ (Hans Zimmer).

Orgel Kirche Dennheritz

Anlässlich des Orgelgeburtstages hat die Kirchengemeinde dieses Jahr zu drei Konzerten geladen. Zum Auftakt im Frühjahr wurde gejazzt – mit einem Programm der Brüder Markus und David Ludwig auf Orgel und Saxophon. Im Juni konnten dann Familien und Kinder die Geschichte von der Arche Noah zu Musik von Johann Sebastian Bach erleben, dargeboten von Johanna Schulze aus Zeitz.

Die Kirchengemeinde dankt allen Musikern und Helfern, die zum Gelingen der Konzertreihe beigetragen haben. In den nächsten Monaten ist die Orgel vor allem in den Gottesdiensten zu erleben; im kommenden Jahr wird sie im Rahmen der Glauchauer Kirchenmusiktage Ende Juni konzertant erklingen. 

Andreas Hummel

„Best of“-Konzert mit Rock, Pop & Filmmusik

Mit einem ungewöhnlichen Rockkonzert geht der 150. Geburtstag der Dennheritzer Bärmig-Orgel am 2. September ins Finale. Dazu lässt der Organist Patrick Gläser aus Baden-Württemberg um 17.00 Uhr Rock-, Pop- und Filmmusik auf dem historischen Instrument erklingen. Seit rund acht Jahren geht Gläser unter dem Titel „Orgel rockt“ im In- und Ausland auf Tournee und hat dabei Zehntausende Zuhörer begeistert. Für die nunmehr fünfte Tour, die ihn erstmals auch nach Dennheritz führt, hat er ein „Best of“ zusammengestellt. Erklingen werden dabei populäre Stücke wie „Viva la vida“ (Coldplay), „Fantasy“ (Earth, Wind & Fire), „Nothing Else Matters“ (Metallica), „Bohemian Rhapsody“ (Queen) u.v.m.

„Orgel rockt“ ist ein mitreißendes Solo-Konzertprojekt für die Kirchenorgel. Seit November 2009 spielt der Öhringer Organist und Chorleiter Patrick Gläser aus Gehör, Herz und Gedächtnis heraus seine Coverversionen bekannter Titel aus den drei großen Genres Rock, Pop und Film. Seit Januar 2018 läuft das aktuelle Programm.

Inzwischen fanden in acht Jahren über 285 Konzerte mit mehr als 60.000 Zuhörern statt. Höhepunkte waren u.a. Auftritte in Schweden, Russland, Österreich und der Schweiz, beim Festival „Rock den Dom“ im Mariendom zu Hildesheim und zusammen mit den Wise Guys in deren Konzert in Weinsberg. Im Oktober 2017 war „Orgel rockt“ bei der Hope-Gala im Dresdener Kulturpalast live zu erleben und im Juni 2018 im Wormser Dom zu einem Konzert anlässlich des 1000-jährigen Domjubiläums. Zudem sind bisher drei CDs erschienen.
Wie vertragen sich diese Musik und der Kirchenraum? Zehntausende Menschen, die bereits zu den Konzerten in die Kirche gekommen sind, um sich von der Musik, die sie aus Höhen und Tiefen ihres Lebens kennen, mit der Orgel wieder neu berühren zu lassen, haben entschieden. Hunderte schriftlicher Rückmeldungen aus den vergangenen Konzerten sind online auf orgel-rockt.de nachzulesen.

„Orgel rockt“ ist das größte Projekt von Patrick Gläser. Er ist außerdem nebenberuflich Kirchenmusiker in Öhringen und Neuenstein und betreibt das Projektstudio SOUNDmanufaktur als Musikproduzent und Komponist mit dem Schwerpunkt Audiomarketing. In verschiedenen Bühnen-Produktionen wirkte er als Solist oder Sprecher mit. Für „Orgel rockt“ arrangiert er Rock- und Popsongs und symphonische Filmmusiken – für die Besetzung Orgel + Gänsehaut.

Der Eintritt zum Konzert in der Dennheritzer Kirche ist frei, um eine Kollekte zur Deckung der Kosten sowie für die Arbeit der Kirchengemeinde wird gebeten.

Andreas Hummel

Dennheritz feiert 150. Orgeljubiläum

Orgel Kirche Dennheritz

Dennheritz kann dieses Jahr erneut ein Jubiläum vorweisen. 700 Jahre sind es zwar nicht, aber immerhin 150! Denn 1868 erklang erstmals die Bärmig-Orgel in der Kirche. Gefeiert wird der runde Geburtstag des historischen Instruments natürlich mit viel Musik – von Barock bis Rock & Pop.

Ein kleines, goldumrandetes Schild über den Orgeltasten bezeugt das Jubiläum: „Gotthilf Bärmig, Orgelbauer in Werdau 1868“ ist darauf in verzierten Lettern vermerkt. Nachdem das Instrument vor zwei Jahren runderneuert wurde, kann der Geburtstag nun gebührend gefeiert werden. Dabei wird die „Königin der Instrumente“ auf eine Art und Weise erklingen, wie sie in den vergangenen Jahren kaum zu hören war.

ORGEL TRIFFT JAZZ: Zum Auftakt der drei Jubiläumskonzerte wird gejazzt. Dazu bekommt die „Königin“ Verstärkung von einem Saxophon. Das Programm der Brüder Markus und David Ludwig reicht von bekannten Jazzklassikern über Gospel und Artrock bis hin zu Eigenkompositionen. Die beiden haben sich mit ihren Jazzprogrammen schon seit vielen Jahren einen Namen gemacht. Das Konzert startet am 29. April um 17.00 Uhr in der Dennheritzer Kirche.

ORGEL FÜR KIDS: Das zweite Jubiläumskonzert am 9. Juni um 16.00 Uhr richtet sich besonders an Familien und Kinder. Zu Musik von Johann Sebastian Bach wird dann die Geschichte der Arche Noah erzählt. Dazu wird die Organistin Johanna Schulze aus Neustadt an der Orla auf der Dennheritzer Orgel musizieren.

ORGEL TRIFFT ROCK: Zum Abschluss der Jubiläumsreihe wird es rockig. Dann nimmt Patrick Gläser aus Baden-Württemberg Platz auf der Orgelbank. Er hat sich auf Rock- und Popmusik an der Orgel spezialisiert. Dabei begeistert er seit vielen Jahren mit Konzerten unter dem Titel „Orgel rockt“ bundesweit das Publikum mit populären Titeln etwa von Metallica und den Beatles, ebenso wie Musical-Hits und bekannten Filmmelodien. Das Konzert an der Dennheritzer Orgel ist am 2. September um 17.00 Uhr zu erleben.

Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, um eine Kollekte zur Deckung der Kosten wird am Ausgang gebeten. Zugleich bedankt sich die Kirchengemeinde auch für die freundliche Unterstützung seitens der Gemeinde Dennheritz für diese Konzertreihe.

Neben den drei besonderen Konzerten zum 150. Orgel-Geburtstag wird das Instrument natürlich wie gewohnt regelmäßig in den Gottesdiensten und bei Veranstaltungen wie dem Adventsliedersingen des Chores erklingen. Auch dazu sind Sie herzlich eingeladen.

Andreas Hummel

Eindrucksvolle Orgelweihe

Rund zehn Monate blieb die Dennheritzer Orgel stumm, um sie einer umfangreichen Restaurierung zu unterziehen. Vom Erfolg dieser Arbeiten überzeugten sich rund 150 Besucher bei der festlichen Wiedereinweihung am 14. Oktober. Als Gast musizierte Prof. Matthias Eisenberg und zeigte eindrucksvoll, welche Klangvielfalt das klingende Denkmal zu bieten hat. Dafür gab es am Ende Standing Ovations.

Prof. Matthias Eisenberg an der Dennheritzer Orgel

Zu Gehör brachte Eisenberg neben Stücken wie Bachs Toccata und Fuge in d-Moll, den Choral „Allein Gott in der Höh sei Ehr“ und Schumanns „Träumerei“ auch sein großes improvisatorisches Können. Dabei konnten ihm Zuschauer Titel zurufen, über die er dann spontan auf der Orgel improvisierte. So kam das Publikum in den Genuss des „Steigerliedes“ ebenso wie einer Improvisation über die Nationalhymne.

Im Namen von Kirchenvorstand und Orgelausschuss dankte Andreas Hummel allen beteiligten Handwerkern sowie Gemeindegliedern, die mit ihren Spenden das Orgelprojekt erst ermöglicht haben. Für die Zukunft sei dies Verpflichtung, mit der historischen Orgel das musikalische Leben im Ort zu bereichern. In besonderer Weise wird sich dafür spätestens 2018 Gelegenheit bieten – dann steht der 150. Geburtstag der Orgel an.

Dennheritzer Orgel

Dennheritzer Orgel erklingt neu

Großes Festkonzert am 14. Oktobe

Unter der Überschrift „Die Königin ist krank – Dennheritzer Orgel muss saniert werden“ hat der Orgelausschuss vor mehr als zwei Jahren im Gemeindeboten Alarm geschlagen. Grund war der Zustand der historischen Bärmig-Orgel. Nun steht das Restaurierungsprojekt kurz vor dem Abschluss, und die Orgel wird am 14. Oktober wieder feierlich in Dienst genommen. Zu dem Festkonzert mit dem renommierten Orgelvirtuosen Matthias Eisenberg sind alle Unterstützer und Gemeindemitglieder herzlich eingeladen.

In dem Artikel hieß es damals: „Auch wenn sie nach außen hin auf den ersten Blick durchaus eine passable Figur macht – der altersbedingte Verschleiß ist an vielen Stellen sicht- und hörbar. Tasten klappern und sind schwergängig, einige Pfeifen, ja ganze Register sind so verstimmt, dass sie nicht mehr benutzt werden können.“ Seither wurden Anträge auf Fördermittel geschrieben, im Ort um Spenden geworben, Benefizkonzerte organisiert, Details der notwendigen Arbeiten besprochen, und schließlich ist das klingende Denkmal Ende 2015 ganz verstummt, damit die Arbeiten losgehen können. Danach wurde das Instrument weitgehend in seine Einzelteile zerlegt, um sie jeweils zu überarbeiten und zu erneuern. Im September ist die beauftragte Orgelbaufirma Bochmann aus Kohren-Sahlis nun auf die Zielgerade eingebogen und hat mit der Intonation begonnen – sozusagen das klangliche Feintuning der Orgel.

Orgel Kirche DennheritzDank einer überwältigenden Unterstützung vieler Spender aus dem Ort, aber auch der Landeskirche, dem Denkmalschutz, der Kommune, der Sparkasse Zwickau und der Stiftung Orgelklang wurden am Ende sogar mehr Arbeiten realisiert, als Orgelausschuss und Kirchenvorstand anfangs für möglich gehalten hatten. Waren zunächst nur Sanierungsarbeiten geplant, die die Funktionstüchtigkeit des Instruments erhalten sollten, konnte das Projekt so erweitert und Arbeiten, die möglicherweise in späteren Jahren angefallen wären, mit aufgenommen werden.

Neben dem Austausch zweier Register, wodurch die Dennheritzer Orgel wieder näher an ihre ursprüngliche Klangfarbe gerückt wird, gehört dazu auch das Ersetzen der Prospektpfeifen. Die ursprünglichen Pfeifen waren im ersten Weltkrieg zur Rüstungsproduktion eingeschmolzen worden. An ihrer Stelle wurden 1921 minderwertigere Zinkpfeifen eingesetzt. Dieser Makel wurde nun behoben. Der Betrachter erkennt dies nicht nur äußerlich durch die glänzenden Pfeifen auf dem Prospekt; auch klanglich wurde die Orgel damit aufgewertet, wie Fachleute bescheinigen. Und es ist gelungen, die historische Balganlage zu reaktivieren. Sie ist quasi die Lunge der Königin und gibt ihr Kondition und Stimmgewalt. Zuletzt war nur noch einer von drei Kastenbälgen in Betrieb, der von einem Motor aufgeblasen wurde. Künftig sorgen nun wieder alle drei Originalbälge für Wind – allerdings ohne, dass dafür wie einst menschliche Balgtreter hinter der Orgel schwitzen müssen. Dies besorgen nun drei Motoren, die die einzelnen Bälge aufziehen. Auf diese Weise wurde nicht nur die ursprüngliche Funktionsweise des klingenden Denkmals wiederhergestellt und Originalsubstanz erhalten – nach Auskunft der Fachleute sorgt dies auch für eine gleichmäßigere Luftzufuhr und klangliche Aufwertung des Instruments. Und übrigens: Sollte einmal der Strom ausfallen, so können nach Auskunft der Orgelbauer die Bälge trotzdem manuell per Hand betätigt werden.

Die Kosten des Orgelprojekts summieren sich nunmehr auf etwa 73.000 Euro. Die Hälfte davon konnte durch Spenden, Benefizaktionen und Eigenmittel der Kirchengemeinde aufgebracht werden. Fast 30 Prozent steuert die Landeskirche Sachsen bei, weitere 13 Prozent der Denkmalschutz. Neben weiteren Zuschüssen von Kommune und Stiftung Orgelklang wurden einige Arbeiten auch in Eigenleistung erbracht.

Für diese breite Unterstützung möchten sich Orgelausschuss und Kirchengemeinde mit einem Festkonzert bedanken, zu dem alle, die zum Gelingen der Orgelrestaurierung mit Spenden, Expertise und tatkräftigem Anpacken beigetragen haben, ganz besonders eingeladen sind. Dazu wird die Orgel am 14. Oktober um 19.30 Uhr erstmals seit rund zehn Monaten wieder erklingen. Als Gastorganist wird der Virtuose Matthias Eisenberg in die Tasten greifen. Aufgrund seines Renommees ist damit zu rechnen, dass viele Musikliebhaber auch aus dem Umland nach Dennheritz kommen werden – wer sich einen guten Platz sichern will, sollte also nicht erst auf die letzte Minute kommen. Die Kirche ist ab 19.00 Uhr für Besucher geöffnet. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, es wird am Ausgang eine Kollekte für die musikalische Arbeit der Kirchengemeinde gesammelt.

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Andreas Hummel

Dennheritzer Orgel bleibt länger stumm

Eigentlich sollte die Dennheritzer Orgel am 28. August bei einem festlichen Konzert erstmals seit Monaten wieder erklingen. Ende Juni wurde allerdings klar, dass der ursprünglich vom Orgelausschuss eingeplante zeitliche Puffer für die Restaurierung nicht ausreichen wird. Grund sind unerwartet lange Lieferzeiten für die Motoren der neuen Balgaufzugslange. Erst nach deren Einbau können die rund 1000 Pfeifen final intoniert werden. Als neuen Termin für das Ende der Restaurierung hat die Orgelbaufirma Bochmann nun Ende September genannt. Angesichts dessen hat der Orgelausschuss einen neuen Einweihungstermin mit Prof. Matthias Eisenberg vereinbart: Freitag, den 14. Oktober, um 19.30 Uhr. Bitte merken Sie sich dies in Ihrem Kalender vor!

Wie schon angekündigt, ist der Eintritt zu dem Konzert frei. Die Kirchengemeinde möchte sich auf diese Weise bei allen Unterstützern der Orgelrestaurierung bedanken.

Orgel Kirche Dennheritz

Vom Fortschritt der Arbeit an dem historischen Instrument haben sich mehrere Fachleute sowie Vertreter des Orgelausschusses und Kirchenvorstandes am 24. Juni bei einer Klangprobe überzeugt. Dabei wurde noch einmal untermauert, dass die Orgel – wie bereits angedacht – eine Aufzugsanlage für die historischen Bälge erhalten soll. Dadurch sollen nicht nur alle drei bereits auf Vordermann gebrachten Original-Bälge wieder in Betrieb gehen, sondern es soll sich auch die Luftzufuhr des Instruments deutlich verbessern.

Andreas Hummel