Sanierung der Kirche Niederschindmaas läuft – Zimmerleute reparieren Kirchendach

Für alle Einwohner und Besucher von Niederschindmaas ist es weithin sichtbar: Die Großreparatur des Kirchendaches ist in vollem Gange.

Zurzeit haben die Zimmerleute der Firma Schlegel & Franke alle Hände voll zu tun, etwa um die Stahllaschen an den Deckenbalken zu entfernen, die Mauerkrone zu sichern, Schwellen zu verlegen und die geschädigten Deckenbalken instand zu setzen. Am Bereich des Chores sind die Arbeiten schon so weit fortgeschritten, dass das Dach komplett zugeschalt und vorgedeckt wurde. Der geschädigte Teil der Kassettendecke im Inneren des Kirchenschiffs ist abgenommen, um zu untersuchen, wie weit der Schwamm vorgedrungen ist. Da beim Reparieren und Ausbau Schäden zum Vorschein kommen, die nicht immer vorhersehbar waren, sind wir für die Sanierung der Kirche weiter auf Spenden angewiesen. Diese können im Büro der Kirchengemeinde abgegeben oder unter dem Kennwort Kirche Niederschindmaas auf das Gemeindekonto überwiesen werden:

Gern stellt die Kirchengemeinde über Ihre Spende eine Bescheinigung fürs Finanzamt aus.

Festliche Orgelweihe am 28. August

Kirchengemeinde Dennheritz sagt allen Unterstützern Danke

Die neuen Zinnpfeifen der Dennheritzer Orgel glänzen nach außen hin bereits deutlich sichtbar, doch im Innern der Orgel laufen die Arbeiten noch auf Hochtouren. Dennoch sollten sich alle Gemeindemitglieder und Unterstützer der Orgelsanierung den 28. August um 15:00 Uhr schon fest im Kalender vormerken.

Dann soll das historische Instrument erstmals wieder in seiner ganzen Pracht erklingen. Dafür ist es gelungen, eine Koryphäe der Orgelmusik zu gewinnen: Professor Matthias Eisenberg. Er war in den 80er Jahren Organist am Leipziger Gewandhaus und ist bis heute ein bundesweit gefragter Orgelvirtuose. Der 60-Jährige hat etliche CDs aufgenommen, so etwa das gesamte Orgelwerk Johann Sebastian Bachs. Zudem gilt er als Meister der Improvisation. Mit dem Konzert möchte sich die Kirchengemeinde bei allen Mitwirkenden und Unterstützern der Orgelrestaurierung bedanken. Deswegen wird der Eintritt frei sein und lediglich am Ausgang um eine Kollekte für die kirchenmusikalische Arbeit gebeten.

In den vergangenen Monaten gab es Anfragen zu den nicht mehr benötigten, alten Prospektpfeifen. Der Kirchenvorstand hat beschlossen, sie gegen einen Obolus abzugeben. Mit etwas Kreativität lassen sich damit außergewöhnliche Blumenarrangements, Regale, Garderobenständer und Ähnliches zaubern und die Pfeifen bekommen ein zweites Leben. Recherchen zufolge dürfte ein Richtpreis von 25 Cent pro Zentimeter fair sein – das Geld kommt der Restaurierung zugute. Die Zinkpfeifen stammen laut historischen Akten aus dem Jahr 1921 und wurden damals als Ersatz für die im Ersten Weltkrieg eingeschmolzenen Originalpfeifen eingebaut. Wer Interesse an einer solchen Pfeife hat, melde sich bitte im Büro der Kirchengemeinde oder direkt beim Orgelausschuss unter . Es gibt 31 Stück in Größen von 1,20 bis ca. 2,60 Meter.

Orgel Kirche Dennheritz

Orgel Kirche Dennheritz

Tankstelle für die neue Woche

Im letzten Beitrag habe ich die Bedeutung der großen Festtage im März erwähnt. Im Mai haben wir wieder zwei wichtige Feste – Himmelfahrt und Pfingsten. Wer sich im Kirchenjahr auskennt, weiß, dass nicht nur die großen Feste uns etwas über Gott und über uns mitteilen, sondern dass jeder Sonntag unter einem ganz besonderen Thema steht. Jeder Sonntag zeigt uns etwas Wichtiges über Gott und etwas Wichtiges über uns.

Jeder Sonntag ist ein Feiertag u.a.deshalb, weil er uns etwas über die Größe Gottes mitteilt, aber auch darüber, wie Gott unser Leben reich machen will.
Jeder Sonntag ein Fenster zum Himmel, eine Tür zu uns selbst und zu unserem Nächsten. Einige dieser Türen, durch die uns Gott an den kommenden Sonntagen einlädt, sind zum Beispiel:

  1. Sonntag nach Ostern – Wir sind zu einer großen Hoffnung berufen.
  2. Sonntag nach Ostern – Jesus will unser guter Hirte sein.
  3. Sonntag nach Ostern – Jubilate: Jesus gibt unserm Leben eine neue Dimension – der Himmel berührt unsere kranke Erde.
  4. Sonntag nach Ostern – Kantate: Die singende Gemeinde.
  5. Sonntag nach Ostern – Rogate: Unser Gebet ist kein Selbstgespräch, sondern Kraftquelle für den Alltag. Himmelfahrt: Die Welt ist sich nicht selbst überlassen, sondern Jesus ist der Herr.
  6. Sonntag nach Ostern – Die Gemeinde wartet auf das Geschenk des Heiligen Geistes.

Und zu Pfingsten feiern die Christen, dass Gott ihnen seinen Geist gibt, um diese Welt zum Guten zu verändern. Es gibt wohl kaum Christen, die sich dieser Geschenke allein zu Hause vergewissern. Deshalb sind alle eingeladen, Sonntag für Sonntag sich der großen Geschenke Gottes zu erinnern und sie mit in den Alltag zu nehmen. Der Sonntag soll die Tankstelle für die folgende Woche sein. Der Sonntag zeigt uns Menschen, dass wir mehr sind als das Ergebnis unserer Arbeit und Mühen.

Ob wir unsere Sonntage angemessen verbringen, kann jeder anhand von drei Fragen selbst prüfen:

  1. War Zeit für Gott?
  2. War Zeit für mich?
  3. War Zeit für andere?

Wenn wir auf diese drei Fragen mit Ja antworten können, dann ist der Sonntag ein kleines Fest, für uns und für die, für die Zeit war. Nach jüdischem Verständnis bekommt der Mensch, wenn er den Sabbat hält, ihn zum Ruhe- und Feiertag macht, hohen Besuch. Am Beginn des Sabbatgottesdienstes drehen sich alle Anwesenden in Richtung Tür und begrüßen die Königin Sabbat. Damit geben sie diesem Feiertag eine Würde, die kein Volksfest und kein Fernsehprogramm geben kann. Dieser Tag gab sogar dem letzten Knecht etwas von seiner Menschenwürde zurück. So kann und soll der Sabbat, der Sonntag, uns daran erinnern, dass wir Gottes Gegenüber sind, dass Gott sich Zeit mit seinen Kindern wünscht und uns vom Druck der Arbeit, dem Rennen im Hamsterrad, dem Leistungsdruck befreit. Jeder Sonntag – ein Festtag. Jeder Sonntag – ein Ruhetag. Jeder Sonntag – ein der Tag mit Würde. Jeder Sonntag – ein kleines Fest der Befreiung. Wenn das keine Gründe zum Feiern sind! Und Sie sind jeden Sonntag dazu eingeladen in unsere Gemeinden!

Es grüßt und freut sich auf Sie Ihr Pfarrer Franke

Gott ist Liebe

Es gibt kaum etwas, wonach sich jeder Mensch welchen Alters auch immer, so sehr sehnt wie danach, geliebt zu werden. Nichts scheint so leicht zu sein, wie einen Menschen zu lieben, aber zugleich scheint nichts so schwer zu sein, wie einen Menschen zu lieben. Jeder Tag ist voller Chancen, andere zu lieben, aber wohl kaum jemand nimmt alle Chancen wahr.

Bei fast allen Problemen dieser Welt wäre die Liebe eine Antwort, nicht die einzige, aber eine, die Menschen in die richtige Richtung bringen könnte, die helfen würde, andere besser zu verstehen, eine Antwort, die das Konfliktpotential mindern würde. Man kann sich das im Kleinen wie im Großen vorstellen: diesem Konflikt ….. mit Liebe begegnen, diesen Konflikt …. ohne Liebe lösen. Die Liebe wird immer dazu beitragen, den anderen besser zu verstehen. Wo die Liebe aufhört, hört das Verstehen auf, im Kleinen wie im Großen. Nichts tut so gut wie, geliebt zu werden. Aber auch: Nichts erleichtert mehr als, geliebt zu haben.

Vieles, was Menschen tun, ist entweder Ersatz für verweigerte Liebe oder es ist der Schrei nach Liebe in unendlich vielen Varianten. Die möglichst ständige Präsenz in den digitalen Räumen ist einer und viele warten auf ihre täglichen „likes“. Wer geliebt werden möchte, der sollte sich einmal nach den Liebeserklärungen Gottes umsehen. Die Schöpfung ruft uns sein „like“ in unzähligen Varianten zu. Er hat seine Postboten seiner Liebesbriefe ( das sollten wir Christen sein). Und dies sagt er uns im dicksten Liebesbrief, der je geschrieben wurde, der Bibel. Alle großen kirchlichen Feiertage sind Zeichen und Botschaften dieser Liebe Gottes.

Wie sehr uns Gott liebt, das zeigen die Feiertage in unseren Monaten: Gründonnerstag – Jesus macht sich für die Seinen zum Diener. Karfreitag – Jesus nimmt alles auf sich, was Menschen und ihre Beziehungen zerstört.

Ostern – Jesus triumphiert über den Tod, öffnet den Himmel und zeigt den Menschen, dass er sie für immer, für alle Ewigkeit, bei sich haben will.

Wenn dies keine Zeichen einer ganz großen Liebe sind, was sollte dann Liebe sein!

Es ist nicht immer leicht, andere zu lieben. Alle Welt lässt sich oft leichter lieben als die Menschen, mit denen man unter einem Dach lebt oder mit denen man die Arbeitsstelle oder die Nachbarschaft teilt. Es gibt eine große Hilfe, andere zu lieben: Selbst geliebt zu werden. Wer geliebt wird, dem fällt es oft leichter, auch andere zu lieben. Dass dies in einer Kirchgemeinde möglich sein sollte, das zeigt der Monatsspruch vom März:

„Jesus Christus spricht: Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe.“ (Joh. 15,9)

Der Apostel Johannes gibt an anderer Stelle die kürzeste Definition dafür, wer und wie Gott ist. Er schreibt: „Gott ist Liebe.“

Um in der Liebe Gottes zu bleiben, hat Gott uns in eine große Herausforderung gestellt: seine Gemeinde. Die Gemeinde Jesu soll nach Gottes Vorstellungen das Alternativprogramm zu einer egozentrischen Welt sein. Seine Gemeinde soll eine Gruppe von Liebenden sein. Wer zu einer Gemeinde gehört, weiß, wie hoch die Latte hängt und wie schwer es ist, dies konkret zu leben. Aber welche Alternativen haben wir?

Die gemeinsame Feier des Abendmahles ist jedes mal ein gemeinsamer Neuanfang. Gott gibt uns die Chance, mit ihm neu anzufangen und er gibt uns die Chance, miteinander neu anzufangen.

Gründonnerstag, Karfreitag, Ostern – die Zeichen der Liebe Gottes zu uns. Der gedeckte Tisch mit den Ostereiern ist schön, aber der gedeckte Tisch zum Abendmahl ist die größere Einladung, weil sie Gottes Einladung ist.
Martin Luther hat dieses Gottesbild in einem schönen Satz zusammengefasst.

„Gott ist ein glühender Backofen voller Liebe.“ (Martin Luther)

Wer darin sein Brot bäckt, wird satt und kann anderen davon abgeben.
Lassen Sie sich einladen an den reich gedeckten Tisch Gottes!

Es grüßt Sie herzlich Ihr Pfarrer Franke

Mitarbeiter-Dankeschön

Der Gesauer Kirchenvorstand bedankt sich vielmals bei den ehrenamtlichen Helfern, die mit ihrem Engagement das Gemeindeleben bereichern. Sie alle sind herzlich eingeladen zu unserer Mitarbeiter-Dankes-Feier am 29.Januar um 19:00 Uhr im Gemeindezentrum.

Gottes Gutscheine

Was ist ein angemessenes Geschenk? Großeltern verstehen vielleicht gar nicht, was das ist, was sich die Enkel wünschen. Und wenn sie den Enkeln das schenken, was sie selbst für sinnvoll und gut halten, dann kann es sein, dass die Enkel beim Auspacken des Geschenks lange Gesichter machen und sich fragen, aus welchem Jahrhundert denn die Großeltern stammen.

Die Generation meiner Eltern hatte zu Weihnachten ein paar handgestrickte Socken, wenn es etwas großes war, dann war es ein Paar Winterschuhe, dazu kamen Nüsse, etwas Trockenobst und sie freuten sich über ihre Geschenke. Als Kinder überlegten wir, was wir denn uns gegenseitig und den Eltern schenken könnten. Es waren oft selbstgebastelte Geschenke und die Eltern freuten sich, zumindest haben sie so getan. Heute wissen wir nicht, was unsere Kinder und Enkel alles schon haben und um nicht das Falsche auf den Gabentisch zu legen, ist es fast schon üblich geworden, Gutscheine zu verschenken. Jeder Laden, der ein gutes Weihnachtsgeschäft machen will, muss Gutscheine im Angebot haben. Immer seltener liegen wirklich persönliche Geschenke unterm Christbaum.

Vielleicht ist uns gar nicht bewusst, dass Gott uns jedes Jahr zum Jahreswechsel ein großes Bündel Gutscheine auf den Neujahrstisch legt. Und dabei sind dies alles sehr persönliche Geschenke, die uns Gott machen will.

Wenn wir Gottes Gutscheine durchgehen, dann können wir vielleicht folgende auf dem Gabentisch finden: „ein Sonnenaufgang am Meer mit einem dir kostbaren Menschen“, „jeden Tag genug zu essen“, „ein Lied, das dir über den Tag hilft oder über eine Woche“, „das Rennen des Enkels in deine Arme“, „ein Neuanfang nach einem Streit“, “ jeden Tag eine Stunde mit Gott“, „das Gesundwerden nach einer langen Krankheit“, „ein hilfreiches Buch“. Für jeden Tag hat Gott mehrere Gutscheine für jeden bereit. Aber Gutscheine müssen eingelöst werden. Wenn nicht, dann verfallen sie eines Tages. Oft übersehen wir am Morgen in der Hektik alle Gutscheine Gottes für diesen Tag und am Abend wundern wir uns, dass wir frustriert nach Hause kommen.

Auf einem Gutschein Gottes für das kommende Jahr steht dick „Ich will dich trösten, wie eine Mutter tröstet.“ Das ist die Jahreslosung für das neue Jahr und so steht sie als Gutschein Gottes über dem kommenden Jahr.

Was für ein Gottesbild! Wie viele andere Gutscheine Gottes ist auch dieser eine Einladung an seine Kinder. Trösten kann man nur, wenn man den anderen genau kennt, wenn man sein Herz sieht. Trösten kann man nur, wenn man jemandem ganz nahe ist. Eine Mutter tröstet nicht aus der Ferne, sondern sie nimmt ihr Kind in die Arme. Getröstet werden von der Mutter, das heißt: In die Arme genommen werden! Das will Gott mit jedem von uns tun, uns in die Arme nehmen und das Gefühl des Willkommenseins und der Wertschätzung geben. Gott kennt seine Kinder und deshalb gibt er ihnen die Gutscheine des Jahres, nur einlösen müssen wir sie. Das kann kein anderer für uns tun.

Vielleicht lernen wir davon, wie Gott schenkt. Vielleicht schenken wir uns Gutscheine, die unsere Ehepartner, unsere Kinder, unsere Eltern, unsere Freunde einlösen können.
Wir danken allen, die sich im vergangenen Jahr eingebracht haben in unsere Gemeinde, die Zeit, Kraft, Ideen, Geld ins unsere Gemeinden investiert haben. Möge Gott Sie reichlich dafür segnen! Wir freuen uns über Ihre Mitarbeit und Teilnahme am Gemeindeleben auch im kommenden Jahr. Und wir wünschen Ihnen den Blick und die Zeit und die Bereitschaft, die vielen Gutscheine Gottes für Sie und ihre Familien und Freunde zu entdecken und sie einzulösen!

Es grüßen Sie herzlich der Kirchenvorstand, die Mitarbeiter
und Ihr Pfarrer Franke

Hurra, ich bin volljährig

„Hurra, ich bin volljährig“ – so freut sich jeder junge Mensch, wenn er 18 Jahre alt wird. Diesmal betrifft es jedoch unser Gesauer Gemeindezentrum.

1996 wurde eine Konzeption zum „Interaktionstreff für Kinder, Jugend und Gemeinde“-Gemeindezentrum im Auftrag des Kirchenvorstandes erstellt. Mit den öffentlichen Mitteln und einem Kredit, den die Gemeinde aufnahm, wurde 1997 dieser moderne Mehrzweckbau errichtet.

Dankbar können wir nun auf 18 Jahre segensreiche Nutzung zurückblicken. Ein großes Danke ergeht an alle Gemeindeglieder und Freunde, die durch regelmäßige oder einmalige Spenden dazu beigetragen haben, dass der Kredit in Höhe von 178.952,16 € plus Zinsen vorfristig zurückgezahlt werden konnte. Veranschlagt war eine Laufzeit bis 2018.

Es freut sich auf ein Wiedersehen
Der Kirchenvorstand und Pfarrer Franke

Gemeindezentrum Glauchau-Gesau

Von der Klugheit

Zitat

„Seid klug wie die Schlange und ohne Falsch wie die Taube.“

Matthäus 10,16

Woran kann man einen klugen, weisen Menschen von einem weniger klugen, törichten Menschen unterscheiden? Da gibt es natürlich viele Möglichkeiten. In allen Kulturen haben sich die Weisen Gedanken über die Weisheit gemacht und die weniger Klugen sich für weise gehalten. Die Weisen machen sich auf die Suche nach Weisheit, die Törichten geben sich zufrieden mit dem, was sie sehen, ohne wirklich zu sehen und zu erkennen. Weiterlesen →