Eindrucksvolle Orgelweihe

Rund zehn Monate blieb die Dennheritzer Orgel stumm, um sie einer umfangreichen Restaurierung zu unterziehen. Vom Erfolg dieser Arbeiten überzeugten sich rund 150 Besucher bei der festlichen Wiedereinweihung am 14. Oktober. Als Gast musizierte Prof. Matthias Eisenberg und zeigte eindrucksvoll, welche Klangvielfalt das klingende Denkmal zu bieten hat. Dafür gab es am Ende Standing Ovations.

Prof. Matthias Eisenberg an der Dennheritzer Orgel

Zu Gehör brachte Eisenberg neben Stücken wie Bachs Toccata und Fuge in d-Moll, den Choral „Allein Gott in der Höh sei Ehr“ und Schumanns „Träumerei“ auch sein großes improvisatorisches Können. Dabei konnten ihm Zuschauer Titel zurufen, über die er dann spontan auf der Orgel improvisierte. So kam das Publikum in den Genuss des „Steigerliedes“ ebenso wie einer Improvisation über die Nationalhymne.

Im Namen von Kirchenvorstand und Orgelausschuss dankte Andreas Hummel allen beteiligten Handwerkern sowie Gemeindegliedern, die mit ihren Spenden das Orgelprojekt erst ermöglicht haben. Für die Zukunft sei dies Verpflichtung, mit der historischen Orgel das musikalische Leben im Ort zu bereichern. In besonderer Weise wird sich dafür spätestens 2018 Gelegenheit bieten – dann steht der 150. Geburtstag der Orgel an.

Dennheritzer Orgel

Dennheritzer Orgel erklingt neu

Großes Festkonzert am 14. Oktobe

Unter der Überschrift „Die Königin ist krank – Dennheritzer Orgel muss saniert werden“ hat der Orgelausschuss vor mehr als zwei Jahren im Gemeindeboten Alarm geschlagen. Grund war der Zustand der historischen Bärmig-Orgel. Nun steht das Restaurierungsprojekt kurz vor dem Abschluss, und die Orgel wird am 14. Oktober wieder feierlich in Dienst genommen. Zu dem Festkonzert mit dem renommierten Orgelvirtuosen Matthias Eisenberg sind alle Unterstützer und Gemeindemitglieder herzlich eingeladen.

In dem Artikel hieß es damals: „Auch wenn sie nach außen hin auf den ersten Blick durchaus eine passable Figur macht – der altersbedingte Verschleiß ist an vielen Stellen sicht- und hörbar. Tasten klappern und sind schwergängig, einige Pfeifen, ja ganze Register sind so verstimmt, dass sie nicht mehr benutzt werden können.“ Seither wurden Anträge auf Fördermittel geschrieben, im Ort um Spenden geworben, Benefizkonzerte organisiert, Details der notwendigen Arbeiten besprochen, und schließlich ist das klingende Denkmal Ende 2015 ganz verstummt, damit die Arbeiten losgehen können. Danach wurde das Instrument weitgehend in seine Einzelteile zerlegt, um sie jeweils zu überarbeiten und zu erneuern. Im September ist die beauftragte Orgelbaufirma Bochmann aus Kohren-Sahlis nun auf die Zielgerade eingebogen und hat mit der Intonation begonnen – sozusagen das klangliche Feintuning der Orgel.

Orgel Kirche DennheritzDank einer überwältigenden Unterstützung vieler Spender aus dem Ort, aber auch der Landeskirche, dem Denkmalschutz, der Kommune, der Sparkasse Zwickau und der Stiftung Orgelklang wurden am Ende sogar mehr Arbeiten realisiert, als Orgelausschuss und Kirchenvorstand anfangs für möglich gehalten hatten. Waren zunächst nur Sanierungsarbeiten geplant, die die Funktionstüchtigkeit des Instruments erhalten sollten, konnte das Projekt so erweitert und Arbeiten, die möglicherweise in späteren Jahren angefallen wären, mit aufgenommen werden.

Neben dem Austausch zweier Register, wodurch die Dennheritzer Orgel wieder näher an ihre ursprüngliche Klangfarbe gerückt wird, gehört dazu auch das Ersetzen der Prospektpfeifen. Die ursprünglichen Pfeifen waren im ersten Weltkrieg zur Rüstungsproduktion eingeschmolzen worden. An ihrer Stelle wurden 1921 minderwertigere Zinkpfeifen eingesetzt. Dieser Makel wurde nun behoben. Der Betrachter erkennt dies nicht nur äußerlich durch die glänzenden Pfeifen auf dem Prospekt; auch klanglich wurde die Orgel damit aufgewertet, wie Fachleute bescheinigen. Und es ist gelungen, die historische Balganlage zu reaktivieren. Sie ist quasi die Lunge der Königin und gibt ihr Kondition und Stimmgewalt. Zuletzt war nur noch einer von drei Kastenbälgen in Betrieb, der von einem Motor aufgeblasen wurde. Künftig sorgen nun wieder alle drei Originalbälge für Wind – allerdings ohne, dass dafür wie einst menschliche Balgtreter hinter der Orgel schwitzen müssen. Dies besorgen nun drei Motoren, die die einzelnen Bälge aufziehen. Auf diese Weise wurde nicht nur die ursprüngliche Funktionsweise des klingenden Denkmals wiederhergestellt und Originalsubstanz erhalten – nach Auskunft der Fachleute sorgt dies auch für eine gleichmäßigere Luftzufuhr und klangliche Aufwertung des Instruments. Und übrigens: Sollte einmal der Strom ausfallen, so können nach Auskunft der Orgelbauer die Bälge trotzdem manuell per Hand betätigt werden.

Die Kosten des Orgelprojekts summieren sich nunmehr auf etwa 73.000 Euro. Die Hälfte davon konnte durch Spenden, Benefizaktionen und Eigenmittel der Kirchengemeinde aufgebracht werden. Fast 30 Prozent steuert die Landeskirche Sachsen bei, weitere 13 Prozent der Denkmalschutz. Neben weiteren Zuschüssen von Kommune und Stiftung Orgelklang wurden einige Arbeiten auch in Eigenleistung erbracht.

Für diese breite Unterstützung möchten sich Orgelausschuss und Kirchengemeinde mit einem Festkonzert bedanken, zu dem alle, die zum Gelingen der Orgelrestaurierung mit Spenden, Expertise und tatkräftigem Anpacken beigetragen haben, ganz besonders eingeladen sind. Dazu wird die Orgel am 14. Oktober um 19.30 Uhr erstmals seit rund zehn Monaten wieder erklingen. Als Gastorganist wird der Virtuose Matthias Eisenberg in die Tasten greifen. Aufgrund seines Renommees ist damit zu rechnen, dass viele Musikliebhaber auch aus dem Umland nach Dennheritz kommen werden – wer sich einen guten Platz sichern will, sollte also nicht erst auf die letzte Minute kommen. Die Kirche ist ab 19.00 Uhr für Besucher geöffnet. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, es wird am Ausgang eine Kollekte für die musikalische Arbeit der Kirchengemeinde gesammelt.

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Andreas Hummel

Festprogramm zum Jubiläum – 275 Jahre St. Andreas Kirche Glauchau

In Gesau steht ein großes Ereignis ins Haus: die 275-Jahr-Feier unserer Kirche St. Andreas. Das Gotteshaus wurde im September 1739 begonnen zu bauen und im November 1741 fertiggestellt und geweiht. Bei dem Bau handelt es sich um einen Erneuerungsbau als Nachbildung der Mutterkirche St. Georgen zu Glauchau.

Festprogramm 275 Jahre St. Andreas Kirche Gesau

Festprogramm 275 Jahre St. Andreas Kirche Gesau

In alten Unterlagen geblättert

Der Kirchenbau kostete laut genau geführter Rechnung 2669 Taler, 11 Groschen und 11 Pfennige. In den alten Kirchennachrichten stand zu dieser Zeit folgendes:

Unser Gotteshaus ist im Jahre 1740 und 1741 auf der Stelle des veralteten von Grund aus ganz neu erbaut. Die hierzu erforderlich gewesenen Steine sind bei strenger Winterkälte 1739 und 1740 auf dem damals stark zugefrorenen Muldenflusse größtenteils aus den bei Zwickau liegenden Steinbrüchen herbeigeschafft worden, wobei die ganze Kirchfahrt Gesau, Höckendorf und Schönbörnchen die dazu nötigen Frohnfuhren und Handarbeiten willig leistet. Unverkennbar zeigte sich schon damals beim Bau der Kirche ein frommer und reger Sinn in der Gemeinde, was aus dem hier beifolgenden Verzeichnisse derjenigen Wohlthäter zu ersehen ist, welche zu jener Zeit teils mit Geld und anderen wertvollen Andenken die Kirche beschenkten: Georg Engel, Christoph Eger, Georg Reichenbach, Matthäus Dreisel, Georg Keller, Thomas Eger, Georg Weber, Christoph Hecht, Friedrich Flehmig, Michael Reichenbach, Georg Prüstel, Georg Schwarzenberg, Jacob Weber und Maria Rosine verw. Rabe – sämmtlich Gemeindeglieder – schenkten der Kirche 22 Thlr. 12 Gr., die Frau von Weisbach auf Thurm den mehrfach erwähnten Taufengel. Einige christliche Personen schenkten dem geheiligten Gebäude ein Evangelienbuch nebst Agende, Neumeisters Sabbaths-Arbeiten und dessen Predigtbuch über die Episteln, ein Crucifix, ein blaues Tuch mit gelben Borten über das Pult, ein paar Leuchter mit Wachskerzen auf den Altar, letztere zum ersten Mal ersetzt 1833 durch 2 neue Altarleuchter, gestiftet von dem hiesigen Pferdebauer und Gerichtsschöppen Johann Samuel Schwarzenberg, wozu der Pferdebauer und Gerichtsschöppe Johann Adam Gottlieb Schwarzenberg in Höckendorf und der Pferdebauer Johann Gottlieb Engelmann daselbst ein Paar Wachskerzen stifteten, zum zweiten Male aber ersetzt a. 1885 durch zwei neue stilvolle Altarleuchter zum Preise von 100 Mark, gestiftet aus Anlaß der Geburt eines gesunden Töchterchens von Herrn Gutsbesitzer und Kirchenvorsteher Hermann Engelmann in Höckendorf. Endlich schenkte der Herr Graf Otto Ernst von Schönburg das Schloß an der großen Kirchenthür. Zugleich ward in diesem Jahre ein neues Kreuz beschafft, „denen Leichen vorzutragen“ für 1 Thlr. 12 Gr.

Es wird weiter berichtet, dass im Jahre 1788 die Orgel angeschafft wurde. 1794 erhält die Kirche eine neue Kanzeluhr, zum Preise von 8 Thlr., wozu die Gemeinde die Hälfte beiträgt, gekauft von Johann Christoph Fels in Glauchau. „Die Uhr ging 1 Stunde und schlug die Viertelstunden zur Erinnerung für den Prediger, damit er es nicht zu lange mache.“

Der kleine Ort Gesau besaß schon vor der Reformation eine Kirche, das bezeugt die Beschriftung der Glocken mit den Jahreszahlen 1478 und 1508. Auf einem alten Taufstein war die Jahreszahl 1299 zu erkennen.

Einladung

Es gab und gibt in Gesau eine kleine aber feine Kirche. Und nun wird der Neubau 275 Jahre jung. Darüber freuen wir uns und wollen feiern. Im Zeitraum vom 1. bis 4. September findet in und um die Kirche St. Andreas ein Gemeindefest statt, zu dem wir Sie alle herzlich einladen. Das Festprogramm dazu finden Sie in diesem Gemeindebote. Bringen Sie gern Ihre Bekannten und Freunde mit. Zeigen wir auch heute unseren regen und frommen Sinn. Die Vorbereitungen auf dieses Fest laufen auf Hochtouren. Wie immer benötigen wir auch hier fleißige Hände, die beim Auf- und Abbau oder Kuchenbacken helfen. Bitte melden Sie sich in der Kanzlei .

„Manches gottgefällige Opfer war geleistet worden nicht nur an Geld, sondern auch an Zeit und ungesehener Mühe und Arbeit (freiwillige Gänge, Fuhren, Lieferung von Material, Beaufsichtigung der Arbeiten ..)“, hieß es schon in der alten Ausgabe der Kirchennachrichten und weiter: „… möge unsre Gemeinde immerdar zunehmen an dem Werk des Herrn, und möge es ihr nie fehlen an Gliedern, die Glauben halten und Treue bewahren dem Herrn und seiner Kirche!“

Katrin Rödenbeck

Dennheritzer Orgel bleibt länger stumm

Eigentlich sollte die Dennheritzer Orgel am 28. August bei einem festlichen Konzert erstmals seit Monaten wieder erklingen. Ende Juni wurde allerdings klar, dass der ursprünglich vom Orgelausschuss eingeplante zeitliche Puffer für die Restaurierung nicht ausreichen wird. Grund sind unerwartet lange Lieferzeiten für die Motoren der neuen Balgaufzugslange. Erst nach deren Einbau können die rund 1000 Pfeifen final intoniert werden. Als neuen Termin für das Ende der Restaurierung hat die Orgelbaufirma Bochmann nun Ende September genannt. Angesichts dessen hat der Orgelausschuss einen neuen Einweihungstermin mit Prof. Matthias Eisenberg vereinbart: Freitag, den 14. Oktober, um 19.30 Uhr. Bitte merken Sie sich dies in Ihrem Kalender vor!

Wie schon angekündigt, ist der Eintritt zu dem Konzert frei. Die Kirchengemeinde möchte sich auf diese Weise bei allen Unterstützern der Orgelrestaurierung bedanken.

Orgel Kirche Dennheritz

Vom Fortschritt der Arbeit an dem historischen Instrument haben sich mehrere Fachleute sowie Vertreter des Orgelausschusses und Kirchenvorstandes am 24. Juni bei einer Klangprobe überzeugt. Dabei wurde noch einmal untermauert, dass die Orgel – wie bereits angedacht – eine Aufzugsanlage für die historischen Bälge erhalten soll. Dadurch sollen nicht nur alle drei bereits auf Vordermann gebrachten Original-Bälge wieder in Betrieb gehen, sondern es soll sich auch die Luftzufuhr des Instruments deutlich verbessern.

Andreas Hummel

Konzert der Chöre „One World Singers“ aus Denver und des „Georgius-Agricola-Chors Glauchau e.V.“ in der St. Andreas Kirche Gesau

Am 24. Juni, der Johannisnacht, erwartet die Besucher in der Kirche zu Gesau ein besonders Erlebnis der Chormusik. Zu Gast in Glauchau ist der Chor „One World Singers“ aus Denver, Colorado. Im Rahmen einer Europareise besuchen die Sänger aus den USA auch Glauchau und Waldenburg. Wie kommt ein Chor aus dem fernen Amerika dazu, gerade hier in unserer Heimat Station zu machen und dazu noch ein Konzert zu geben? Im Sommer 1996 weilte die Chorvereinigung Waldenburg e.V. unter Leitung von Hans Paproth auf Einladung zweier Chöre aus Denver und Minneapolis in den USA. Acht Sängerinnen und Sänger des Georgius-Agricola-Chors Glauchau e.V. hatten das Glück, mitreisen zu können. Diese Konzertreise war für alle Teilnehmer aus unseren beiden Städten unvergesslich und oft schwelgen wir in den Erinnerungen an die Erlebnisse in Denver, Colorado Springs, Chicago und Minneapolis. Neben mehreren Auftritten unseres Chores in verschiedenen Städten und gemeinsamen Feiern mit unseren amerikanischen Freunden war die Teilnahme an den Feierlichkeiten zum Independence Day ein unvergessliches Highlight.

1999 weilte zum Gegenbesuch der Chor aus Denver in Glauchau und Waldenburg. In der Bartholomäus Kirche zu Waldenburg gab es ein begeistertes Konzert. Auch in der im Bau befindlichen Frauenkirche in Dresden zeigten die amerikanischen Sänger spontan ihr Können.

Die Verbindungen zu unseren Sangesfreunden aus Denver sind trotz der vielen Jahre nie abgebrochen. Private Kontakte bestehen bis heute, obwohl unsere Reise nun schon 20 Jahre zurückliegt. Umso mehr freuen wir uns, dass es im Juni dieses Jahres ein Wiedersehen gibt. Unserem Vorschlag, in der Dorfkirche in Glauchau-Gesau gemeinsam zu musizieren, haben sie sofort zugestimmt. So können wir den Freunden der Chormusik ein besonderes musikalisches Erlebnis bieten. Zu hören sind u.a. Gospel, Spirituals, Choräle und amerikanische Lieder, deutsches Liedgut und Musicalsongs. Ein besonderer Höhepunkt wird bestimmt die gemeinsame Interpretation zweier Spirituals und des Kanons „Dona nobis pacem“ sein.

Wir laden dazu alle musikinteressierten Bürger zum Konzert zur Johannisnacht am 24. Juni in die Gesauer Kirche ein. Der Beginn ist 17.00 Uhr, der Eintritt ist frei. Am darauffolgenden Tag gibt der Chor aus Denver ein weiteres Konzert in Waldenburg.

Rolf Littmann

Festliche Orgelweihe am 28. August

Kirchengemeinde Dennheritz sagt allen Unterstützern Danke

Die neuen Zinnpfeifen der Dennheritzer Orgel glänzen nach außen hin bereits deutlich sichtbar, doch im Innern der Orgel laufen die Arbeiten noch auf Hochtouren. Dennoch sollten sich alle Gemeindemitglieder und Unterstützer der Orgelsanierung den 28. August um 15:00 Uhr schon fest im Kalender vormerken.

Dann soll das historische Instrument erstmals wieder in seiner ganzen Pracht erklingen. Dafür ist es gelungen, eine Koryphäe der Orgelmusik zu gewinnen: Professor Matthias Eisenberg. Er war in den 80er Jahren Organist am Leipziger Gewandhaus und ist bis heute ein bundesweit gefragter Orgelvirtuose. Der 60-Jährige hat etliche CDs aufgenommen, so etwa das gesamte Orgelwerk Johann Sebastian Bachs. Zudem gilt er als Meister der Improvisation. Mit dem Konzert möchte sich die Kirchengemeinde bei allen Mitwirkenden und Unterstützern der Orgelrestaurierung bedanken. Deswegen wird der Eintritt frei sein und lediglich am Ausgang um eine Kollekte für die kirchenmusikalische Arbeit gebeten.

In den vergangenen Monaten gab es Anfragen zu den nicht mehr benötigten, alten Prospektpfeifen. Der Kirchenvorstand hat beschlossen, sie gegen einen Obolus abzugeben. Mit etwas Kreativität lassen sich damit außergewöhnliche Blumenarrangements, Regale, Garderobenständer und Ähnliches zaubern und die Pfeifen bekommen ein zweites Leben. Recherchen zufolge dürfte ein Richtpreis von 25 Cent pro Zentimeter fair sein – das Geld kommt der Restaurierung zugute. Die Zinkpfeifen stammen laut historischen Akten aus dem Jahr 1921 und wurden damals als Ersatz für die im Ersten Weltkrieg eingeschmolzenen Originalpfeifen eingebaut. Wer Interesse an einer solchen Pfeife hat, melde sich bitte im Büro der Kirchengemeinde oder direkt beim Orgelausschuss unter . Es gibt 31 Stück in Größen von 1,20 bis ca. 2,60 Meter.

Orgel Kirche Dennheritz

Orgel Kirche Dennheritz

Dennheritzer Orgel verstummt – Musikalischer Abschied zum Jahresausklang

Noch ist es nicht sicht- oder hörbar, aber die Sanierungsarbeiten an der Dennheritzer Orgel haben begonnen. Im neuen Jahr werden dann Pfeifen und Co ausgebaut und erneuert bzw. ersetzt. Bevor unsere „kranke Königin“ für etwa ein halbes Jahr komplett verstummt, lädt die Kirchengemeinde an Silvester um 18.00 Uhr zu einem kleinen Orgel-Abschied. Dazu wird der Meeraner Kantor Norbert Ranft die mehr als 1000 Pfeifen noch einmal zum Klingen bringen. Seien Sie dazu herzlich eingeladen!