Gottesdienst für Kinder in der Georgenkirche

Bildquelle: Sebastian Severin

Hallo liebe Kinder und Eltern,

bald ist es soweit: Der erster Gottesdienst für Kinder findet statt.

Am Dienstag, dem 25.05.2021, um 17.00Uhr treffen wir uns in der Georgenkirche zum gemeinsamen Gottesdienst. Dauer: ca. 30-45Minuten

Mitzubringen sind:

  • Bibel (wer hat)
  • Buntstifte
  • Maske
  • gute Laune

Bitte haltet euch an die bekannten Hygienevorschriften (Maske, Abstände).

Wir freuen uns auf euch!!!
Simone und Bianca

Christus ist Bild des unsichtbaren Gottes

Christus ist Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung. (Kolosser 1,15)

Liebe Gemeinde!

Dieser Satz mag zuerst abstrakt klingen. Was können wir damit anfangen? Christus ist das Bild des unsichtbaren Gottes. Das meint, er ist gleich im Wesen mit dem Vater.

„Wer mich sieht, sieht den Vater“, so sagt es Jesus selbst im (Johannesevangelium Kap. 14).

Wenn Jesus als Erstgeborener bezeichnet wird, dann meint es keine zeitliche Bezeichnung. Sondern es ist seine Hervorhebung und seine überlegene Stellung. Es ist ein Hoheitstitel, der Jesus als Gott erweist.

Wir kennen verschiedenste Titel für Jesus. Petrus bezeichnet ihn als „Christus, Sohn des lebendigen Gottes“. Jesus selbst bezeichnet sich manchmal als Menschensohn. Damit weist er darauf hin, dass er der erwartete und angekündigte Messias ist.

Als der Blinde in Jericho, Bartimäus, hörte, dass Jesus vorbeikam, schrie er aus Leibeskräften:

„Du Sohn Davids, erbarm dich über mich!“ (Markus 10, 48)

Auch das ist ein Hoheitstitel. Die Juden erwarteten und erwarten bis heute den Messias, den Heilsbringer hier auf Erden, der aus dem Geschlecht Davids kommt. Die Menschen damals erkannten in Jesus den erhofften Messias. Wir Christen sahen damals und heute in Christus die Hoffnung auf den messianischen Heilsbringer erfüllt.

Es gibt viele Titel für Jesus Christus. Der Herr, griechisch: Kyrios. Der Heiland. Der Retter. Viele Titel stellen seine Überlegenheit gegenüber der gesamten Schöpfung heraus. Sie bezeugen, dass Jesus stärker ist als alles, was uns von Gott trennt. Er ist Sieger über den Satan.

Es gibt andere Bezeichnungen. Jesus als unser Arzt. Unser Tröster. Unser Lehrer und Rabbi. Unser Bruder. Unser Freund.

Welcher dieser Namen für Jesus spricht uns an? Wie würden wir Jesus für uns in unserer persönlichen Situation bezeichnen?

Nehmen wir uns doch ein wenig Zeit, um über diese Frage nachzudenken. Wie wir ihn gerade bezeichnen sagt etwas aus über unsere eigene persönliche Beziehung zu ihm. Oder habe ich gar keine? Es sagt auch etwas aus über meine Situation, in der ich mich befinde. Bin ich krank, dann sehe ich ihn wohl eher als Arzt. Bin ich traurig, ist er mein Tröster. Bin ich einsam, ist er mein Freund.

Jesus möchte mit uns in einer persönlichen Beziehung sein. Wir dürfen ihm die Tür öffnen.

Herzliche Grüße
Pfarrerin Ulrike Lange

Ostern unterwegs – ein Dorfspaziergang zur Passionsgeschichte

Steinschlange: Bildquelle: Sebastian Severin

Nachdem unser Projekt „Weihnachten unterwegs – ein Dorfspaziergang zur Weihnachtsgeschichte“ im Dezember 2020 sich großer Beliebtheit erfreute, haben wir uns zusammengesetzt und auch für die etwas andere Osterzeit 2021 einen Rundweg entworfen.

Vom 1. bis 7. April 2021 sind Sie alle herzlich eingeladen, an insgesamt vier Stationen geistlichen Input und kreative Mitmachaktionen zu entdecken. Der Rundweg beginnt an der Bushaltestelle Glauchauerstraße/Mittelweg, führt über die Wendeschleife Meeraner Straße/Am Bahnweg zum Friedhof und endet an der Dennheritzer Kirche.

Es gelten die aktuellen Hygienevorschriften, bringen Sie sich bitte eine Mund-Nasenbedeckung mit.

Viel Freude beim Entdecken wünscht das Team
„Ostern unterwegs – ein Dorfspaziergang zur Passionsgeschichte“!

Worüber freuen wir uns?

„Freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind.“ (Jesaja 50,10)

Worüber freuen wir uns? Über gute Gesundheit, das ist wichtig. Das wissen wir alle, gerade in diesen Zeiten. Und über die Familie, wenn es gut läuft, und man zusammen hält. Wenn die Kinder und Enkel ihren Weg gehen. Wir freuen uns über ein schönes Beisammensein. Ein gutes Buch, ein erfüllendes Erlebnis.

Aber Jesus fordert uns noch zu ganz anderer Freude heraus. Jesus hatte siebzig Jünger ausgesandt. Sie sollten in verschiedene Orte gehen, durch die Jesus auch ziehen wollte. Sie sollten an den Türen fremder Häuser klopfen und die Kranken heilen und die frohe Botschaft predigen. Sicher eine große Herausforderung damals für die Jünger. Es war eine Art Vorübung für sie im Hinblick auf die Zeit, in der Jesus nicht mehr da sein würde.

Die Jünger kommen heim voller Freude, und begeistert erzählen sie Jesus von ihren Erlebnissen. Sie selbst haben Dämonen und böse Geister ausgetrieben. Offenbar sprudeln alle Erfahrungen nur so aus ihnen heraus.

Jesu Antwort scheint etwas ernüchternd: Freut euch nicht darüber, sondern freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind. Jesus wendet ihren, und auch unseren, Blick fort von den irdischen Dingen, die uns so oft vereinnahmen.

Wie oft sind wir überaus gefangen und beschäftigt mit den Dingen hier auf dieser Erde?! Die wichtigen Fragen des Glaubens scheinen aus dem Blick zu geraten.
Was ist wirklich wichtig und was zählt? Jesus sagt es: dass unsere Namen im Himmel aufgeschrieben sind. Dass wir zu Gott gehören. Dass wir Kinder Gottes sind. Dass uns der Glaube wichtig ist und uns trägt. Dass sich unser Leben nicht im Hier und Jetzt erschöpft. Nein! Es gibt noch viel mehr. Es gibt noch eine ganz andere Welt, die sich hinter dieser vergänglichen verbirgt. Und die uns erwartet, wenn unser Leben hier vollendet ist. Das Beste kommt noch, so sagen wir Christen.

Es ist eine Freude, aber auch eine Mahnung. Achtet nicht nur auf die irdischen Dinge. Sorgt auch um eure Seelen, sorgt euch um euer Seelenheil! Das ist doch so viel wichtiger als die Dinge, die irdisch und vergänglich sind.

Mit diesen Gedanken wünsche ich uns, dass wir getrost ins ungewisse Jahr 2021 gehen können. An Jesu Hand wird uns das gelingen.

Gottes Segen wünscht Pfarrerin Ulrike Lange

Rückblick – ein Grund zur Dankbarkeit

Wenn wir auf die Zeit von Dezember bis jetzt zurückblicken, so sehen wir, wie das Gemeindeleben durch die hohen Inzidenzwerte in unserem Landkreis weiter eingeschränkt werden musste. Mittlerweile möchte ich behaupten, hat inzwischen ausnahmslos jeder von uns direkt oder indirekt mit dem Virus Kontakt gehabt und das Thema beschäftigt uns, persönlich, aber auch für die Arbeit in den Gemeinden.

Daher ist es sehr erfreulich, was dennoch alles stattfinden konnte. Da war im Dezember die Einführung der neuen und die Verabschiedung der „alten“ Kirchvorsteher. Die regulären Termine mussten aufgrund meiner eigenen Coronaerkrankung verschoben werden, konnten aber nach einem negativen Testergebnis nachgeholt werden.
So wurden am 3. Advent die Jerisauer/Remser und Dennheritzer / Niederschindmaaser / Schlunziger Kirchvorsteher eingeführt. Die Gesauer folgten dann am 4. Advent. Alle Kirchen waren adventlich geschmückt, in allen Gemeinden sind arbeitsfähige Kirchenvorstände eingesetzt worden, hier ein Grund zur Dankbarkeit in diesen Zeiten.
Ein weiterer Grund zur Dankbarkeit war auch, dass in keiner Gemeinde der Heilig Abend ausfallen musste.

Da 2020 die Gottesdienste in der Adventszeit situationsbedingt nicht wie üblich stattfinden konnten, hat man sich in Gesau etwas Besonderes einfallen lassen – einen lebendigen Adventskalender. In der Adventszeit wurde jeden Freitag vor den Adventssonntagen 17:00 Uhr ein Stück aus dem Krippenspiel im Außenbereich der Kirche aufgeführt, das jedes Mal liebevoll und mit viel Aufwand vorbereitet und gestaltet wurde.

In Gesau fand der Heilig Abend Gottesdienst in ganz neuer Form als Wandelgottesdienst auf dem Friedhof und in der Kirche mit 6 Stationen statt. Auch hier zeigte es sich, dass die Menschen bereit waren, sich auf Neues und bisher Ungewohntes einzulassen und das Angebot gern wahrnahmen.

In Remse und Jerisau ging es besinnlich zu, wegen der begrenzten Besucherzahl wurde der Gottesdienst eben noch einmal wiederholt.
Auch in der gemütlichen kleinen Weidensdorfer Kirche mussten die Menschen nicht auf den Gottesdienst verzichten.

In Dennheritz gab es sogar über die Weihnachtstage hinaus noch die Möglichkeit, auf einem Spaziergang durch den Ort die Weihnachtsgeschichte mit Darstellungen und kreativen Angeboten, die zum Mitsingen und zur aktiven Beteiligung einluden, mitzuerleben. Auch hier zeigte es sich, dass die Einwohner und Besucher das Angebot gern annahmen.

In Schlunzig wurde die Offene Kirche angeboten, die erfreulich gut genutzt wurde. Die Dennheritzer und Niederschindmaaser versammelten sich nach vorheriger Anmeldung zu verschiedenen Andachten und zur musikalischen Christvesper am Abend.

Es waren Gottesdienste anders als gewohnt, aber dennoch in der Ruhe, Ernsthaftigkeit und Besinnlichkeit irgendwie besonders. Sicher werden uns diese Gottesdienste des Coronajahres 2020 bleibend im Gedächtnis sein.

Wir durften die Erfahrung machen, dass zwar vieles, was wir gewohnt waren, nicht machbar war, aber sich überall neue Wege und Mittel fanden, die Botschaft der Menschwerdung von Jesus in dieser Welt zu verkünden.

Hier an dieser Stelle sei allen Ehrenamtlichen, allen Menschen, die bereit zur Verkündigung waren, allen Kirchvorstehern, die die Anmeldungen entgegennahmen und die Listen führten, allen, die unsere Kirchen so liebevoll schmückten, allen Kirchenmusikern, allen Technikern und allen, die sich auf so vielfältige Weise in diesem Jahr in Geduld und Ausdauer einbrachten, ausdrücklich gedankt. Herzlich gedankt sei allen, die mit Kreativität und Einfallsreichtum neue Wege für unsere Kirchen fanden. Ohne all dieses Engagement wären alle diese vielfältigen Veranstaltungen nicht möglich gewesen.

Gerade, als ich diese Zeilen schreibe, läuft die Allianzgebetswoche. Nicht live vor Ort, aber per Zoom sind wir untereinander verbunden. Wir beten gemeinsam, wenn auch jeder vom eigenen Sofa oder Arbeitsstuhl aus. Aber auch hier wird deutlich, das sich andere Wege finden für uns, wenn sich so manche Türen schließen.

Dennoch hoffe ich auf die Zeit, in der wir uns wieder normal begegnen können, ohne Abstand und Maske beim Gespräch und beim Kaffeetrinken oder zum gemütlichen Beisammensein.

Wann das möglich sein wird, können wir derzeit kaum abschätzen. Wir werden die Meldungen in den täglichen Nachrichten verfolgen und dann Mittel und Wege finden.

Derzeit bleibt uns, dass wir miteinander in Kontakt bleiben, per Telefon, per Zoom oder anderen Möglichkeiten, die sich uns bieten. Und wir können in dieser Zeit die Hände falten und in der Fürbitte für unsere Nachbarn und Freunde und mit Lob und Dank vor Gott kommen.

Bei Gott gelten keine Kontaktbeschränkungen und kein Abstandsgebot!

Ulrike Lange

Resümee Weihnachten unterwegs – ein Dorfspaziergang zur Weihnachtsgeschichte durch Dennheritz

Insgesamt 543 Striche wurden bei der Volkszählung MMXX in Dennheritz gezählt. So viele Menschen haben sich im Zeitraum vom 24.12 bis zum 30.12.2020 auf den Dorfspaziergang zur Weihnachtsgeschichte gemacht und an sieben verschiedenen Stationen kleine Geschichten, geistlichen Input und unterschiedliche Mitmachaktionen erlebt.

Als wir uns im November letzten Jahres trafen und überlegten, wie dieses Weihnachtsfest wohl zu einem ganz besonderen werden könnte, hätten wir uns nie vorstellen können, dass unsere Idee so viel Anklang in Dennheritz und den umliegenden Gemeinden finden würde.

Uns hat in den letzten Tagen so viel herzliches Feedback erreicht. Wir sind unfassbar dankbar dafür, dass wir mit unserer Aktion dazu beitragen konnten, dass sich Menschen auf den Weg gemacht haben. Auf den Weg zu Jesus, dem Sohn Gottes, der für uns als Retter auf die Welt gekommen ist. So völlig unvorbereitet und vor allem ganz prunklos und schlicht in einem Stall. So waren auch die Hirten von den Engeln völlig überrumpelt wurden. Ja, selbst die drei Weisen aus dem Morgenland machten sich mit einem ungewissen Ziel auf die Reise. Diese Zeiten scheinen auch für uns ungewiss und schwer planbar zu sein. Umso schöner ist es, uns daran zu erinnern, dass auch Maria und Josef, Jesus, die Hirten und die Heiligen Drei Könige solche Zeiten durchlebt haben.

Auf diesem Weg möchten wir uns noch einmal herzlich bei Ute Michel, Andreas und Carolin Hummel, Kerstin Müller und Familie sowie Kathrin Barth für die vielen Ideen, die kreative Umsetzung und das Engagement für unsere Kirchgemeinde bedanken.

Wir starten nun gestärkt in ein neues Jahr, sind gespannt, was es uns alles bringen mag und bereiten schon jetzt etwas ganz Besonderes für das Osterfest 2021 vor. Seid gespannt!

Magdalena und Theresa Barth

Einführung der neuen Kirchenvorstände 2020

Dennheritz

Dritter Advent, den 13.Dezember 2020, schon von weitem waren die Bläser zu hören, die vor der Kirche mit weihnachtlichen Klängen auf den Gottesdienst einstimmten.

In der festlich geschmückten Kirche wurde der neue Kirchenvorstand mit 9 Mitgliedern für die Kirchgemeinde Dennheritz, Niederschindmaas und Schlunzig eingeführt und eingesegnet. Gleichzeitig sind die „alten“ ausscheidenden Kirchenvorsteher mit einem kleinen Dankeschön-Geschenk aus dem Dienst entlassen worden.

Gesau

Am vierten Advent, den 20. Dezember 2020, wurde in Gesau der neue Kirchenvorstand mit 8 Mitgliedern in einem festlichen Gottesdienst eingeführt und eingesegnet.

B. Rödenbeck