Vorankündigung für die Gemeindeausfahrt 2019 der Kirchgemeinde Gesau – Dennheritz

Die Gemeindeausfahrt geht diesmal am Dienstag, den 18. Juni, ins Klein-Erzgebirge nach Oederan. Geplant ist wieder ein Mittagessen und Kaffeetrinken.

Genaue Informationen über den Verlauf der Fahrt werden demnächst bekannt gegeben.

Anmeldungen sind jetzt schon in den Pfarrämtern zu den Öffnungszeiten bei Frau Bergmann und Frau Müller sowie in den Gemeindekreisen möglich.

Monika Jähne

Gemeindeausfahrt Kirchgemeinde Remse – Jerisau 2019

Unsere diesjährige Gemeindeausfahrt findet am Freitag, den 14.06.2019 statt. Die Abfahrt ist gegen 8.30 Uhr geplant.

Das Ziel wird die Leuchtentburg bei Jena sein. Zwischenziele, bzw. Rastpunkte sind die Kloßstube in Magersdorf und der Lehmhof-Lindig. Dort freut man sich schon auf uns. Vielleicht findet sich auch noch Zeit für einen kleinen Spaziergang entlang der Saale.

Da die Plätze im Bus nur in begrenzter Zahl zur Verfügung stehen, können Sie sich schon jetzt für diese Fahrt anmelden: Dienstags in der Zeit von 9.00-13.00 Uhr im Pfarramt bei Frau Schramm oder bei Frau Ulrich in Jerisau anmelden. Gern können Sie uns auch eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen.

Wir laden hierzu alle interessierten Reiselustigen auch aus den Schwestergemeinden herzlich ein.

Brigitte Ulrich

Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Liebe Gemeinde!

Der Monatsspruch für April steht als letzter Vers im Matthäusevangelium. Es sind die letzten Worte Jesu an die nun nur noch 11 Jünger, nachdem Judas ausgeschieden war durch seinen Tod. Sie sind gewissermaßen ein Vermächtnis. Aber sie gelten nicht nur den Jüngern damals, sie gelten auch uns heute.

„Jesus Christus spricht: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Matthäus 28,20)

Jesus weiß, dass er von nun an nicht mehr körperlich auf der Erde anwesend sein wird. Aber er sorgt sich um seine Jünger. Verglichen mit seinem kurzen Erdenleben von ca. 33 Jahren ist die Zeit der Abwesenheit Jesu wesentlich länger. Auch die Jünger damals haben keinen Vorteil mehr nach diesen Worten. Sie haben Jesus zwar gekannt und viel Zeit mit ihm verbracht. Aber nicht alle haben Jesus geglaubt. Für manchen Zeitgenossen war die irdische Erscheinung und alle irdischen Bedürfnisse, die Jesus hatte, eher ein Hindernis, um an Jesus Christus als den Sohn Gottes glauben zu können.

Aber auch heute fragen sich manche, wie man an jemanden glauben kann, den man nicht sieht und den man mit natürlichen Sinnen nicht wahrnehmen kann.

Jesus hat für diese lange Zeit seiner Abwesenheit vorgesorgt. Er sagt zu seinen Jüngern:

„… bleibt in der Stadt Jerusalem, bis ihr angetan seid mit Kraft aus der Höhe.“ (Lukas 24, 49)

Was er damit meint, erläutert er im Johannesevangelium:

„Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Tröster geben, der für immer bei euch bleiben wird: den Geist der Wahrheit. … Ihr aber kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, ich komme zu euch.“ (Joh. ev. 14, 16f)

Jesus sorgt sich um seine Nachfolger auf dieser Erde. Er weiß, dass die Zeit seiner Abwesenheit nicht immer einfach ist. Aber er sendet den Heiligen Geist. Durch ihn können wir Gläubigen immer in Verbindung mit Jesus Christus stehen. Er hilft uns im Glauben. Er hilft uns, mit ihm in Kontakt zu stehen. Wir brauchen den Heiligen Geist für unseren Glauben an Jesus Christus.

Wenn heute zwei Menschen auf dieser Welt weit voneinander entfernt sind, können sie trotzdem dank der modernen Technik miteinander kommunizieren. Sie können in Sekundenschnelle Nachrichten schreiben, Bilder schicken oder chatten. Die räumliche Distanz ist natürlich noch da, aber man kann miteinander kommunizieren über das Handy.
Diese Funktion des Handys übernimmt sozusagen der Heilige Geist. Er hilft uns bei der Kommunikation.

Aber dazu brauchen wir auch ein Handy, das auf Empfang ist. Genauso sollen wir den Heiligen Geist bitten, dass er uns im Glauben an unseren Herrn Jesus Christus beisteht, dass er uns stärkt und tröstet.

Wenn die Zeit dieser Welt an ihr Ende gekommen ist, dann werden wir wieder unmittelbar in Kontakt mit Jesus Christus sein. Wir werden ihn von Angesicht zu Angesicht schauen und unmittelbar mit ihm Gemeinschaft haben. Wir werden Hochzeit feiern in der künftigen Welt, die Gemeinde als Braut mit ihrem Bräutigam.

Mit diesen himmlischen Aussichten grüße ich alle herzlich.
Pfarrerin Ulrike Lange

Großbaustelle Kirche und Friedhofsmauer Niederschindmaas

Großbaustelle Kirche Niederschindmaas - Sicht in den Altarraum

Großbaustelle Kirche Niederschindmaas – Sicht in den Altarraum

Seit Januar 2019 laufen die Bauarbeiten in der Kirche Niederschindmaas. Der alte Fußboden im Schiff und Altarraum wurde entfernt, die Bänke wurden zur Restaurierung ausgebaut und die Holzverkleidung im Altarraum entfernt.

Der weitere Bauverlauf wird mit der Denkmalschutzbehörde, der Baupflegerin Frau Pühn, der Architektin Frau Scholz und dem Kirchenvorstand abgesprochen.

Sobald das Wetter es zulässt werden die Fenster restauriert.

Im Außenbereich ist die Reparatur der Friedhofs-Mauer und die Schaffung eines Begegnungsplatzes geplant. Hierzu werden die Ausschreibungen vorbereitet. Die Freilegung der Mauer von Büschen und Bäumen wurde bereits vom Bauhof erledigt, um die nötige Baufreiheit zu schaffen.

Großbaustelle Kirche Niederschindmaas - Blick in das Kirchenschiff

Großbaustelle Kirche Niederschindmaas

Beide Vorhaben werden über Fördermittel und Kommune mitfinanziert.

Trotzdem sind wir auf Spenden angewiesen, um unsere Eigenmittel zu erbringen. Wir würden uns deshalb über ihre Spenden freuen, damit wir unsere Kirche Niederschindmaas wieder zu einer schönen Begegnungsstätte mit Gott und den Menschen werden lassen und für Außenstehende ein Kulturerbe erhalten.

Spenden können direkt bei Frau Müller im Gemeindebüro oder per Überweisung abgegeben werden. Auf Wunsch werden Spendenbescheinigungen ausgestellt.

Herzlichen Dank!
Friedbert Weise
KV-Vorsitzender Dennheritz

Spendenaufruf Kirchenzufahrt

Liebe Gemeindeglieder und Freunde der Gesauer Kirche!

Vor mehr als 30 Jahren wurde die Zufahrt zu unserer St.-Andreas-Kirche und zum Friedhof in Gesau befestigt. Jetzt wird sie brüchig und muss – diesmal denkmalgerecht-erneuert werden.

Nach ersten Schätzungen werden sich die Kosten auf etwa 150.000 € belaufen. Wir bemühen uns um Fördermittel. Die Chancen stehen gar nicht schlecht, aber es wird auch ein Eigenanteil von mindestens 40.000 € notwendig sein.

Wir möchten Sie bitten, uns beim Aufbringen dieser Mittel durch eine einmalige oder eine regelmäßige Spende zu unterstützen.

Selbstverständlich stellen wir Spendenquittungen für das Finanzamt aus.

Herzlichen Dank!
Der Kirchenvorstand der Kirchgemeinde St. Andreas Gesau

Festlicher Auftakt für Gemeinde-Zusammenschluss

Mit einem Festgottesdienst ist am 13. Januar der Zusammenschluss der Kirchengemeinden Dennheritz-Niederschindmaas und Schlunzig gefeiert worden. Pfarrerin Ulrike Lange hob in ihrer Predigt die Stärken und Besonderheiten der einzelnen Gemeinden im Schwesterverbund hervor und ermutigte die Mitglieder zu einem intensiveren Kennenlernen über die Ortsgrenzen hinweg. Eine Möglichkeit dazu gab es gleich im Anschluss bei Kaffee, Kuchen und Schnittchen.

Gemeindefusion Dennheritz, Niederschindmaas und Schlunzig

Der Gottesdienst in der Schlunziger Kirche war zugleich der vorerst letzte Auftritt des Dennheritzer Kirchenchores. Der Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Friedbert Weise, dankte Chorleiter Normann Kästner für seine Arbeit in den vergangenen 14 Jahren. Der 44-Jährige hat sich entschieden, dieses Ehrenamt aus privaten und beruflichen Gründen niederzulegen. Stattdessen wird es künftig einmal im Monat eine Singestunde in Dennheritz geben, die auch jenen offensteht, die bisher nicht Chormitglied waren. Das erste offene Singen ist am 6. Februar (Mittwoch) um 19.00 Uhr im Jugendheim zum Thema „So treiben wir den Winter aus“ geplant.

Die Kirchengemeinden Dennheritz-Niederschindmaas und Schlunzig haben sich angesichts der Diskussionen über größere Gemeindestrukturen in der sächsischen Landeskirche für einen Zusammenschluss entschieden. Dieser wurde zum 1. Januar vollzogen. Die neu entstandene Gemeinde trägt den Namen „Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Dennheritz“ und hat ihren Verwaltungssitz in Dennheritz. Sie hat knapp 600 Mitglieder und drei Kirchen. Die Gemeinde gehört vorerst weiter zum Schwesterverbund mit Gesau sowie Remse-Jerisau-Weidensdorf.

Andreas Hummel

Suche frieden …

Liebe Gemeinde!

Die Jahreslosung für dieses Jahr steht im Psalm 34,15:

Jahreslosung 2019 – Suche Frieden und jage ihm nach! (Psalm 34,15)

Der Begriff „Frieden“ ist ein sehr vielseitiger und umfassender Begriff. Bei jedem weckt dieses Wort positive Assoziationen.

Dabei ist das Wort für Frieden in der hebräischen Sprache in seinem Bedeutungsspektrum noch umfassender als im Deutschen. Der „Schalom“ umfasst Wohlergehen im weitesten Sinne, leibliche und seelische Gesundheit, soziales und emotionales Wohlbefinden.

Wohl jeder auf dieser Welt wünscht sich dieses Wohlbefinden, diesen Schalom.

Um dieses zu erreichen, können wir unseren Beitrag dazu leisten. Schwerer ist es im Blick auf den globalen Weltfrieden. Hier sind unsere Möglichkeiten beschränkt. Aber im Hinblick auf unser soziales Umfeld ist das durchaus möglich. Das im Psalm benutzte Wort „jagen“ bedeutet, dass es eine aktive Haltung von uns ist. Wir sollen uns aktiv darum bemühen und uns nach ihm ausstrecken. Aber wie ist das möglich? Was ist dieser Friede eigentlich? Es bedeutet, dass mein eigenes Ich nicht immer im Mittelpunkt stehen muss. Dass ich durchaus auch den Anderen im Blick haben kann und sein Wohlergehen. Diesen Blick braucht unsere Welt. Dieser Blick kann uns verändern und uns diesen Schalom bringen.

Sehr schön wird das im Friedensgebet ausgedrückt, dass Franz von Assisi zugeschrieben wird. Man weiß nicht genau, ob es wirklich von ihm ist. Aber sein Leben und sein Denken entsprachen dieser Haltung.

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.
Herr, lass mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.
Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

Ihnen und uns allen wünsche ich ein Jahr 2019 unter Gottes Segen und mit diesem „Schalom“

Es grüßt herzlich
Pfarrerin Ulrike Lange

Erweiterung des Kirchenverbundes um die Kirchgemeinde Schlunzig

Ab Januar gehören die Mitglieder der Kirchgemeinde Schlunzig mit zum Kirchenverbund Dennheritz/Niederschindmaas/ Glauchau-Gesau und Jerisau/ Remse/Weidensdorf. Wir heißen die neuen Gemeindeglieder von Schlunzig herzlich willkommen.

Anlässlich der Gemeindefusion findet am 13.Januar 2018 in der Kirche in Schlunzig ein Festgottesdienst statt, zu dem alle herzlich eingeladen sind.

Gott sucht zuallererst unsere Beziehung zu ihm, unsere Liebe und Hingabe, unser Gebet

Liebe Gemeinde!

Bei der Einweihung des jüdischen Tempels in Jerusalem betete König Salomo ein langes Gebet. Er bittet Gott, dass er mit seinen Augen über dieses Haus wacht und die Gebete, die dort gesprochen werden, erhört.

„Lass deine Augen über diesem Hause offen sein Tag und Nacht“ 2. Chronik 6, 20

Seitdem hat der Tempel eine sehr wechselvolle Geschichte. Er wurde zum ersten Mal von den Babyloniern im 6. Jh. vor Christus zerstört, wiederaufgebaut und unter den Römern im Jahr 70 n. Chr. abermals dem Erdboden gleich gemacht. Die Juden wurden damals in alle Länder der Erde vertrieben.

Seit dem Sechstagekrieg im Jahre 1967 können die Juden wieder an der alten Tempelmauer auf der Westseite des Tempels beten. Aus aller Welt strömen Juden und Gläubige an diesen Ort, um zu beten. Viele stecken kleine Zettel in die Ritzen der Mauer, auf denen Gebetsanliegen stehen.

Diese uralten Mauern des Tempels gelten als der Platz der besonderen Gegenwart Gottes, man spürt in der unmittelbaren Nähe etwas von der Erhabenheit und Besonderheit dieses Ortes. Für die Juden ist das die heiligste Stätte, um ihren und auch unseren Gott Jahwe anzurufen.

Im Epheserbrief 2,21 wird beschrieben, dass die christliche Gemeinde ineinandergefügt ist wie zu einem heiligen Tempel, erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, wobei Jesus Christus der Eckstein ist. Gottes Gegenwart wohnt in unseren Gemeinden als einem Tempel.

Wir als Gemeinde sollen uns erinnern: Gott sucht zuallererst unsere Nähe, unser Herz, unsere Beziehung zu ihm, unsere Liebe und Hingabe, unser Gebet. Daraus, aus dem Hören auf ihn und im Leben aus seiner Liebe heraus müssen unsere Aktivitäten und Werke kommen. Wer Gottes Stimme gehört hat, kann daraus in Vollmacht handeln. Es geht nicht darum, möglichst viel zu tun und überall dabei zu sein. Sondern darum, Gottes Willen zu erkennen und dann in seinem Segen und in seinem Auftrag zu handeln. Das ist eine Herausforderung.

Das Gebet Salomos damals für den Tempel gilt auch als Bitte für uns, für unsere Gemeinden und unsere Kreise. Wir bitten Gott, dass er seine Augen über diesem Haus offen lässt bei Tag und Nacht. Inmitten all unserer Schwierigkeiten, allem Umbruch, den Dingen, die uns umtreiben, wissen wir, dass Gottes Augen über unserem Haus wachen. Gott sieht uns, er kennt, was uns bewegt. Er hört unsere Gebete. Er begleitet uns. Das Gebet um die offenen Augen Gottes über seinem Haus, seinem Tempel, seiner Gemeinde können wir mit vielen Menschen, die dieses Gebet seitdem gebetet haben, teilen.

Es grüßt herzlich
Pfarrerin Ulrike Lange

Der Glaubenskurs im Gemeindezentrum ist mit einem festlichen Abend zu Ende gegangen

15 gemeinsame Donnerstage haben uns im Kopf und im Herzen vorangebracht und uns untereinander vertraut gemacht. Nach gemeinsamen Essen und Singen gab es verschiedene Themen, die uns immer näher an Gott, Jesus und den heiligen Geist gebracht haben. Kernfragen des Glaubens wurden beantwortet, heiß diskutiert, Fragen geäußert, Zeugnis gegeben.

Doch es ging nicht nur darum, Wissen anzuhäufen, sondern dieses Wissen in tiefen Glauben zu verwandeln und diesen Glauben ins Herz rutschen zu lassen. Dafür haben wir gebetet, miteinander und füreinander. Haben gesegnet, uns von unseren Erlebnissen mit Gott berichtet und uns auch ganz praktisch darin geübt, wie man jemandem von seinem Glauben berichten kann – der Test dazu bestand in der Aufgabe, während eines brennenden Streichholzes seinen Glauben zu beschreiben Resumee der vergangenen Wochen: es war un-GLAUB-lich, LIEBE-voll, GEIST-reich, HERR-lich, be-GNADE-t, WUNDER-voll, ER-füllt.

Wir danken ganz herzlich allen Mitwirkenden, Ausgestaltern, Essensbereitern, Einräumern, Aufräumern, Zeugnisgebern, Fragenstellern, Technikaufbauern, Gebetssprechern, Zuhörern und Euch allen, die Ihr uns umbetet habt.

Katrin Rödenbeck