„Die Guttat zu ölen“ – Die Wiederentdeckung der Krankensalbung

„Die Guttat zu ölen“ so nannte Martin Luther die Krankensalbung.

Jesus hat nicht nur gepredigt, sondern auch geheilt. In der Verkündigung und in den Heilungen Jesu kam die heilsame Herrschaft Gottes zu den Menschen und forderte sie zum Glauben heraus. Hat die Kirche Jesu Christi auch heute noch einen Heilungsauftrag? Wie gehen wir heute mit kranken Menschen um, die sich nach Heilung sehnen?

In diesem Abendseminar geht es darum, die Salbung als eine vergessene Sprache der Liebe Gottes an kranke Menschen wiederzuentdecken und sie ganz praktisch einzuüben.

Termin und Ort:
Mittwoch, den 3. Juni 2020, 19.00 bis 21.00 Uhr im Gemeindezentrum der Kirchgemeinde Glauchau-Gesau.

Zielgruppe:

Hauptamtliche, Kirchvorsteher („Älteste“), Interessierte, die eine verantwortbare Praxis im Umgang mit Kranken und der Krankensalbung suchen

Referent:

Roland Kutsche, Pfarrer zur Koordination und Begleitung missionarischer Projekte und Initiativen in der Ev.-luth. Landeskirche Sachsen

Veranstalter:

Gemeinde-UNI

Neue Regelungen für unsere Gottesdienste

Für unsere dörflichen Verhältnisse und durch die Größe unserer Kirchen wird es wieder möglich sein, dass jeder, der es möchte, höchstwahrscheinlich in Zukunft wieder am Gottesdienst teilnehmen kann. Um das Infektionsrisiko zu senken werden die Gottesdienste als Kurzgottesdienste von maximal 35-40 Minuten gefeiert. Dadurch wird es möglich, mehrere Gottesdienste durchzuführen. Außerdem gelten besondere Hygienemaßnahmen (siehe unten).

Um uns gegenseitig zu schützen, sind folgende Schutzmaßnahmen unbedingt zu beachten und zu respektieren! (Pandemie-Maßnahmen der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens vom 20. April 2020)

  • Die Gottesdienste sind nicht mehr auf 15 Personen beschränkt. Die maximale Teilnehmerzahl richtet sich nach der Größe und dem Schutzkonzept der jeweiligen Kirche.
  • Gottesdienstbesucher betreten einzeln und mit Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 m (außer eigener Hausstand) ins Gottesdiensthaus ein und verlassen es ebenso in diesem Abstand.
  • Nur die ausgewiesenen Plätze benutzen.
  • Es muss der Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 m nach jeder Seite hin eingehalten werden (z.B. gekennzeichnet durch Liedblätter oder andere Markierungen / wer in einem gemeinsamen Haushalt lebt, darf natürlich direkt nebeneinander sitzen).
  • Jeder bringt seinen eigenen Mund-Nasen-Schutz mit, der während des gesamten Gottesdienstes zu benutzen ist.
  • Bringen Sie gern Ihre eigenen Gesangbücher mit, wie es früher Tradition war.
  • Türklinken sollen wenig bzw. gar nicht berührt werden.
  • Wir vermeiden Händeschütteln und Körperkontakt.
  • Desinfektion der Hände beim Betreten und Verlassen des Gottesdienstraumes.
  • Die Kollekte wird am Ausgang eingesammelt.
  • Personen mit coronatypischen Krankheitssymptomen können nicht am Gottesdienst teilnehmen und bleiben bitte zu Hause.
  • Um Infektionsketten nachvollziehen zu können, werden die Namen der Gottesdienstfeiernden in eine Teilnehmerliste eingetragen.

Bitte beachten Sie auch die Hinweise des eingewiesenen Begrüßungsdienstes!

Weitere Regelungen

Für Gottesdienste im Freien gilt die maximale Teilnehmerzahl von 50 Personen. Unser beliebter Waldgottesdienst in Dennheritz wird also voraussichtlich stattfinden können.

Trauungen und Beerdigungen sind ohne Personenbegrenzung gestattet, wenn die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln (siehe oben) eingehalten werden.

Zusammenkünfte und Treffen von Gemeindekreisen, Gruppen sowie Veranstaltungen sind ab dem 15.Mai 2020 wieder möglich, wenn durch die Kirchgemeinde ein eigenes Hygienekonzept erstellt wurde, das Regelungen für die entsprechenden Orte, Räume und Formate enthält. Es ist sicherzustellen, dass alle Veranstaltungen nach den geltenden Abstands- und Hygieneregeln geplant sind.

Hauskreise und gemeindliche Angebote in privaten Räumen unterliegen den Regelungen, die für Angebote der Kirchgemeinde gelten (Hygienekonzept). Es kann daher sinnvoll sein, die Treffen in Gemeinderäumen zu veranstalten, in denen auf bestehende Hygienekonzepte verwiesen werden kann.

Stand 15. Mai 2020

Dennheritz erinnert an das Kriegsende vor 75 Jahren

Am 8. Mai jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges zum 75. Mal. Der frühere Bundespräsident Richard von Weizsäcker hat dieses Datum in einer vielbeachteten Rede 1985 einen „Tag der Befreiung“ genannt:

„Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.“

Die Kirchengemeinde Dennheritz will daran mit einer Friedensandacht erinnern, zu der alle Einwohner des Dorfes und alle Interessierte aus den Schwestergemeinden eingeladen sind. Die Andacht wird am Abend des 8. Mai um 19.00 Uhr auf dem Friedhof in Dennheritz gehalten.

Zugleich will die Kirchengemeinde damit an eine Dorftradition anknüpfen. Wer mit offenen Augen im Ort unterwegs ist, kann entdecken, dass unsere Vorfahren mehrfach Bäume gepflanzt haben, um an das Ende von Kriegen zu erinnern – und damit ein Zeichen gesetzt haben, dass der Frieden im Land tiefe Wurzeln schlagen und immer wieder neu austreiben möge. So findet sich eine Friedenslinde in Gedenken an den Deutsch-Französischen Krieg, ebenso wie eine Befreiungseiche, gepflanzt 100 Jahre nach dem Ende der Napoleonischen Kriege.

Zur Andacht am 8. Mai soll daher an diesen Brauch anknüpfend ein Baum auf dem Friedhof gepflanzt werden, der an das Ende des Zweiten Weltkrieges und der NS-Herrschaft erinnern soll, die so viel Leid, Tod und Zerstörung über Europa und die Welt gebracht hatte.

Andreas Hummel

Vorinformation Gemeindeausfahrten 2020 – Update vom 25.05.2020

Der Corna-Virus wirbelt so einiges durcheinander. Das macht sich auch in unserem Gemeindeleben bemerkbar und auch unsere geplanten Gemeindeausfahrten können nicht wie ursprünglich geplant stattfinden.

Kirchgemeinde Gesau – Dennheritz

Unsere Gemeindeausfahrt, die für den 16. Juni angesetzt war, kann zu diesem Zeitpunkt nicht stattfinden.

In der Hoffnung, dass sich die unsichere und unberechenbare Corona-Situation weiterblickend normalisiert, ist ein neuer Termin der Fahrt für Dienstag, den 15. September 2020 nach Naumburg geplant (auf Grund der aktuellen Situation noch unter Vorbehalt).

Die Gemeindeausfahrt geht diesmal zum Naumburger Dom mit Dombesichtigung und weiter nach Bad Kösen. Geplant ist wieder ein Mittagessen und Kaffeetrinken. Genaue Angaben zum Ablauf der Fahrt werden im nächsten Gemeindeboten bekannt gegeben.

Anmeldungen sind jetzt schon in den Pfarrämtern zu den Öffnungszeiten bei Frau Bergmann und Frau Müller sowie in den Gemeindekreisen möglich.

Monika Jähne

Kirchgemeinde Remse – Jerisau

Die diesjährige Gemeindeausfahrt findet am Freitag, dem 12. Juni 2020 statt Für die diesjährige Gemeindeausfahrt wird aufgrund der aktuellen Situation noch nach einem neuer Termin gesucht. Sie geht über Annaberg-Buchholz, wo wir die Bergkirche besichtigen, in Richtung Oberwiesenthal. Eingeschlossen sind wieder Mittagessen und Kaffeetrinken. Der genaue Ablauf wird im nächsten Gemeindeboten bekannt gegeben.

Es kann sich schon jetzt für diese Fahrt, bei Frau Schramm dienstags zu den Öffnungszeiten im Pfarramt oder bei Frau Ulrich in Jerisau, angemeldet werden. Gäste sind immer willkommen.

Die Gemeindeausfahrt nach Oberwiesenthal, die im Juni stattfinden sollte, wird auf das nächstes Jahr verschoben.

Brigitte Ulrich

Bitte um Ihre Unterstützung!

St. Andreas Kirche

St. Andreas Kirche

Wie auch viele andere Einrichtungen, so sind wir als Kirchgemeinde von den Maßnahmen zur Eindämmung der Cororna-Pandemie auf unterschiedliche Weise betroffen – auch finanziell, vor allem durch den Ausfall von Kollekten. Deshalb bitten wir Sie um Ihre finanzielle Unterstützung.

Unsere Bankverbindung für unser Kirchgemeinde St.-Andreas Glauchau-Gesau lautet:

Unsere Bankverbindung für unsere Kirchgemeinde Dennheritz mit Niederschindmaas und Schlunzig lautet:

Auf Wunsch erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenbescheinigung zur Vorlage beim Finnazamt.

Der HERR segne Geber und Gaben!

Dank für Ihre Unterstützung!

Wahlen des Kirchenvorstandes 2020

Es scheint noch weit weg bis September, aber wie wir alle wissen, vergeht die Zeit schnell. Deshalb schon an dieser Stelle einige Informationen. In unseren Schwestergemeinden werden die KV-Wahlen am 13.09. in Zusammenhang mit dem Mühlenfest und am 20.09. im Zusammenhang mit den Gottesdiensten stattfinden. Der Kirchenvorstand wird durch Wahl und Berufung neu gebildet.

Am Wahltag verhinderte Kirchgemeindeglieder können ihr Wahlrecht auf dem Wege der Briefwahl ausüben. In diesen Fällen ist mündlich oder schriftlich im zuständigen Pfarramt ein Wahlschein zu beantragen.

Wer ist wahlberechtigt? Das sind alle konfirmierten oder als Erwachsene getaufte Gemeindeglieder, die am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet haben, die kirchlichen Berechtigungen besitzen und deren Wahlberechtigung in der Wählerliste verzeichnet ist.

Wer kann als Kirchvorsteher oder Kirchvorsteherin vorgeschlagen werden? Vorgeschlagen werden können wahlberechtigte Gemeindeglieder, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben. Es sollen aktive Mitglieder sein, die die Heilige Schrift als für ihr Leben verbindlich bejahen, Jesus Christus als ihren Herrn bekennen und in ihrer Lebensführung bemüht sind, anderen ein Vorbild zu sein. Von ihnen wird die Bereitschaft erwartet, ihre Kräfte und Fähigkeiten in den Dienst der Leitung und Förderung unserer Kirchgemeinde zu stellen. Die Wahlvorschläge müssen von mindestens fünf Wahlberechtigten unserer Kirchgemeinde unterschrieben sein.
Wir bitten alle wahlberechtigten Gemeindeglieder, sich mit uns Gedanken zu machen, Wahlvorschläge einzureichen oder sich selbst für dieses Amt zur Verfügung zu stellen.

Nähere Informationen erfolgen weiterhin durch Abkündigung und Veröffentlichungen im Gemeindeboten.

Ulrike Lange

Wir feiern wieder Gottesdienste!

Um das Infektionsrisiko zu senken und aufgrund der Beschränkung der Teilnehmendenzahl auf 15 Personen, werden die Gottesdienste nur ca. 30 Min dauern. Dadurch wird es möglich, mehrere Gottesdienste durchzuführen. Außerdem gelten besondere Hygienemaßnahmen (siehe unten).

Folgende Gottesdienste finden am Sonntag Miserikordias Domini, den 26. April 2020, in unserem Schwesterkirchverband statt:

Um uns gegenseitig zu schützen, sind folgende Schutzmaßnahmen unbedingt zu beachten und zu respektieren! (Pandemie-Maßnahmen der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens vom 20. April 2020)

  • Maximalzahl der Gottesdienstteilnehmenden: 15 Personen
  • Betreten und Verlassen der Kirche mit einem Abstand von mindestens 1,5 m
  • nur die ausgewiesenen Plätze benutzen / Mindestabstand 1,5 m (z.B. gekennzeichnet durch Liedblätter oder andere Markierungen / wer in einem gemeinsamen Haushalt lebt, darf natürlich direkt nebeneinander sitzen)
  • Benutzung des persönliches Mund- und Nasenschutzes
  • Desinfektion der Hände beim Betreten und Verlassen des Gottesdienstraumes
  • Personen mit coronatypischen Krankheitssymptomen können nicht am Gottesdienst teilnehmen

Bitte beachten Sie auch die Hinweise des eingewiesenen Begrüßungsdienstes!

Festgottesdienst zum neuen Schwesterkirchverbund

Am Sonntag, dem 26.01.2020 fand aus Anlass der Verbundbildung des Schwesterverhältnisses ein Festgottesdienst in der Lutherkirche in Glauchau statt.

In einem sehr anschaulich gestalteten Gottesdienst wurde die Situation dieser Strukturveränderung dargestellt. Die folgenden Schwestern gehören nun zusammen:

  • Gesau
  • Dennheritz, Niederschindmaas, Schlunzig
  • Jerisau, Remse, Weidensdorf
  • Niederlungwitz, Lobsdorf, Reinholdshain
  • St. Georgen, Luther, Wernsdorf

Auch das nicht unerhebliche FÜR und WIDER dieses nicht unumstrittenen Beschlusses der Landeskirche Sachsen, wurde in einem Anspiel deutlich. Das Credo war aber die Einsicht in die Notwendigkeit dieser kirchlichen Maßnahme. Leiter des Verbundes ist Pfarrer Große, der Hilfe aus der Verwaltungsebene durch Herrn Gottschalk erhält. Wir wünschen diesem Schwesterverbund, dass er die organisatorischen Formen findet, um zur Ehre Gottes zu wirken.

Der im Anschluss stattgefundene Brunch war gut vorbereitet und mit viel Liebe gewürzt.

Dieter Schill

St. Andreas setzt Zeichen

Neu errichtetes Holzkreuz an der Kirche St. Andreas

Neu errichtetes Holzkreuz an der Kirche St. Andreas

Der Ende des Jahres 2019 neu gegründete Kirchenverein der Kirchgemeinde St. Andreas Gesau hat sich zum Ziel gesetzt, den Eingangsbereich zum Friedhof neu zu gestalten. Zwar wurden die beantragten Fördermittel von der EU aus aktuellem Anlass gestrichen, dennoch sind sichtbare Ergebnisse zu erkennen.

Ein 3,5m hohes Holzkreuz wurde in der Karwoche aufgestellt. Es soll ein Hoffnungszeichen in einer Zeit sein, wo es mehr Fragen als Antworten gibt. Unser Blick auf einen lebendigen Gott, der nicht nur Gesellschaftssysteme verändern kann, gibt uns auch in Zeiten der Corona Pandemie Hoffnung und Zuversicht.

 

Ostermorgen 2020 in Gesau

Da wir als Christen keine Ostergottesdienste feiern dürfen, wollen wir damit zum Ausdruck bringen, dass nicht Osterhasen und Ostereier, sondern der Kreuzestod Jesu Christi uns zum Leben befreit hat.

Für die schnelle und gute Zusammenarbeit mit der Zimmerei J. Kain und Metallbaumeister A. Köhler möchten wir uns herzlich bedanken und Ihnen und uns allen ein gesegnetes Osterfest wünschen.

Dieter Schill