Unsere Gemeindeausfahrten

Kirchgemeinden Jerisau / Remse / Weidensdorf

Am 14.06 ging es bei herrlichem blauen Himmel und Sonnenschein mit dem bis auf den letzten Platz gefüllten Bus in Richtung Thüringen. Wir besichtigten die landschaftlich sehr reizvoll gelegene Leuchtenburg. Wir erfuhren etwas über die wechselvolle Geschichte der Burg. Wer wollte, konnte sogar in den dunklen Kerker auf einer engen Treppe hinabsteigen, oder auch den Ausblick über die Umgebung auf dem Bergfried erleben.

Danach konnten wir uns im Landgasthof Magersdorf mit einem Mittagessen mit selbstgemachten Thüringer Klößen stärken. Nach dieser Mittagspause ging es weiter zum „Lehmhof Lindig“. Wir wurden mit Kaffee und Kuchen bewirtet und erfuhren etwas über die spannende Geschichte dieses Hofes. Haus und Scheunen waren sehr in die Jahre gekommen und sollten eigentlich abgerissen werden. Es war allein dem Engagement der Besitzerin, die uns durch Häuser, Garten und alle Anlagen führte zu verdanken, dass sie mit eisernem Willen die Gebäude wieder restaurierte. Dafür studierte sie im Alter von 63 Jahren noch einmal die „Lehmbautechnik“ in Dessau. Nun ist dort auch ein Gästebetrieb mit 18 Betten inclusive Behandlungsmöglichkeiten gegen verschiedene Erkrankungen durch Lehm entstanden. Es hat uns sehr beeindruckt zu hören, was die Besitzerin mit viel Fleiß und Einsatzbereitschaft alles erreichen konnte.

Zufrieden und froh gestimmt traten wir alle die Heimfahrt an, nicht ohne im Werksverkauf für Kekse noch unsere Beutel zu füllen.

Kirchgemeinden Gesau / Dennheritz

Am 18.06. ging es dann schon wieder auf „große Fahrt“. Dieses Mal nach Oederan ins „Kleine Erzgebirge“. Auf dem Gelände besichtigten wir die Miniaturen von verschiedensten Bauwerken, Kirchen und Sehenswürdigkeiten des Erzgebirges. Über viele Jahre schon gibt es hier einen Verein, in dem diese Miniaturen in geduldiger Kleinarbeit detailgetreu nachgebildet werden.

Danach erwartete und natürlich auch wieder eine Stärkung und dann ging es weiter zur Augustusburg, wo wir den Schlosshof und die schöne Aussicht, wieder bei herrlichem Sonnenschein, genießen konnten. Kaffee und Kuchen gehörten natürlich auch wieder mit dazu.

Auch an diesem Tag kamen alle wieder wohlbehalten und erfüllt von dem Erlebten in ihren Wohnorten an. Wir können dankbar sein für die schöne Gemeinschaft untereinander, für jedes Gespräch, was uns in den Gemeinden wieder mehr miteinander verbindet und auch die Erfahrung, dass die Ausfahrten jedes Jahr sehr gut angenommen werden. Dafür, dass Gott an unserer Seite war und uns an diesem Tag begleitet hat, können wir ihm im Gebet danken.

Ulrike Lange

Kammerkonzert am 28. Juni in Dennheritz

Erstmals haben die Glauchauer Kirchenmusiktage in Dennheritz Station gemacht und sind auf ein großes Interesse gestoßen. Etwa 100 Besucher lauschten am 28. Juni der Kammermusik aus dem 17. und 18. Jahrhundert, dargeboten von Musikern des Instrumentalkreises St. Georgen, Claudia Schmiedel (Gesang) und Kirchenmusikdirektor Guido Schmiedel an der historischen Bärmig-Orgel.

Zu hören waren etwa Wolfang Amadeus Mozarts „Laudate dominum“, Georg Philipp Telemanns Triosonate g-moll sowie ein „Halleluja“ von Nicolas Bernier. Am Ende hielt es die Besucher nicht mehr auf ihren Plätzen: Sie bedankten sich mit viel Applaus bei den Musikern für einen wunderbaren musikalischen Wochenausklang.

Andreas Hummel

Musiker zum Kammerkonzert am 28. Juni in Dennheritz

Musiker zum Kammerkonzert am 28. Juni in Dennheritz

Tag des offenen Denkmals 2019

Am Tag des offenen Denkmals 2019, den 8. September, öffnet die St. Andreas Kirche im Zeitraum von 14:00 bis 17:00 Uhr ihre Türen und lädt Jung und Alt zu einem Besuch und einen Moment der Besinnung ein.

Es wird eine Geschichtenecke für Kinder, Orgelmusik und Führungen auf Anfrage geben. Für das leibliche Wohl ist natürlich auch mit Kaffee, Getränke und Kuchen gesorgt.

Der Kirchenbau ist angelehnt an die barocke Stadtkriche St. Georgen. Die St. Andreas Kirche wurde in den Jahren 1740/41 an der Stelle eines Vorgängerbaus von Grund auf neu erbaut. Außer dem Gestühl ist die barocke Ausstattung erhalten geblieben. Sie ist u. a. ausgestattet mit: einem Kanzelaltar, bunten Bleiglasfenstern (1891, davon drei mit Motiven), einer 1878 eingebauten Bärmig-Orgel (2017 sächsische Orgel des Monats September) und einem Taufengel von 1756 sowie mit Bildern des Gesauer Künstlers J. Feige.

Neben der Kirche St. Andreas wird ebenfalls der Wasserturm von 1935 in Gesau (Seite des Bürgervereins) am Tag des offenen Denkmals geöffnet sein. Weiterhin haben In Glauchau  folgenden Denkmäler geöffnet:

Information von den Kirchenvorständen zu Strukturveränderungen der sächsischen Landeskirche

Die Kirchenvorstände von Dennheritz, Gesau und Remse-Jerisau haben in ihren getrennten Sitzungen am 09.07., am 10.07. und am 16.07.2019 dem Vertrag über die Verbindung der ev.-luth. Kirchgemeinden Dennheritz, Glauchau, Lobsdorf-Niederlungwitz-Reinholdshain, der St. Andreas-Kirchgemeinde Glauchau-Gesau und der Kirchgemeinde Remse-Jerisau zum 01.01.2020 im Schwesterkirchverhältnis zugestimmt.

Diesem Beschluss waren in den letzten zwei Jahren regelmäßige, oft lange, intensive und kontroverse Sitzungen und Diskussionen über den Inhalt und die Folgen vorausgegangen.

Die Entwicklung der sächsischen Landeskirche macht Veränderungen in ihren Strukturen notwendig. Nun gehören fünf Schwesterkirchgemeinden um Glauchau herum zusammen, für die zur Zeit drei Pfarrer/in gemeinsam Dienst tun. Eine Pfarrstelle ist derzeit noch nicht besetzt. Die Vakanzvertretung erfolgt durch Pfarrer Große. Auch die Anstellung von Gemeindepädagogen und Kirchenmusikern werden nun im großen Gebiet gemeinsam bedacht.

Die Verwaltung soll in den jeweiligen Orten erreichbar bleiben. Eine Stelle für Verwaltungsleitung soll in Glauchau geschaffen werden. Jede Kirchgemeinde verwaltet und unterhält ihre Kirche/n, ihren Friedhof, ihr Pfarrhaus und Grundstücke und Gebäude selbstständig. Sie behält ihr Vermögen und verwaltet es selbstständig. Sie haftet nicht für etwaige Schulden der anderen Kirchgemeinden.

Der Vertrag kann in der Kanzlei zu den Öffnungszeiten von allen Interessierten eingesehen werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an ihre Kirchvorsteher oder Pfarrerin Lange.

Christiane Scheurer

Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören

Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn. Jakobus 1,19

Liebe Gemeinde, dieser Vers scheint wie für unsere Zeit geschrieben. In keiner Zeit bisher wurde so viel geredet und kommuniziert. Das muss nicht persönlich sein, es kann auch über die sozialen Netzwerke oder die vielfältigen Möglichkeiten unseres digitalen Zeitalters passieren.

Wir haben es sicher alle schon einmal erlebt. Wir unterhalten uns und auf einmal trifft uns ein Satz, eine kurze Bemerkung mitten ins Herz. Wir fühlen uns unverstanden oder sind einfach darüber verärgert. Vielfach geschieht das von unserem Gegenüber unbemerkt. Aber dennoch, wir haben damit zu kämpfen, diese Worte arbeiten in uns, immer und immer wieder kreisen sie in unserem Kopf.

Auf der anderen Seite: die Wartezimmer der Psychotherapeuten, Psychologen und Beratungsstellen sitzen voll mit Menschen, die ein offenes Ohr brauchen von einem Menschen, der ihnen zuhört. Die Mitarbeiter der Telefonseelsorge stehen rund um die Uhr zur Verfügung, um sich, anonym, über das Telefon, die Anliegen und Fragen von Menschen anzuhören, die sich keinen rechten Rat mehr wissen.

Ein Ohr, das zuhören kann, ein Mensch, der sich Zeit für mich nimmt, ohne aufs Handy zu schauen oder auch heimlich auf die Uhr, wird der nicht in unserer Zeit dringend gebraucht? Wer beherrscht denn diese Gabe noch? Viel zu oft ertappen wir uns selbst, dass wir lieber selber reden und erzählen von uns. Aber geduldiges Zuhören, ohne den Anderen zu unterbrechen, ohne einen klugen Ratschlag zu geben, die Ratlosigkeit oder auch das Schweigen auszuhalten, ohne gleich von den eigenen mehr oder weniger guten Erfahrungen zu reden, wann ist uns das begegnet?

Menschen, die zuhören können in unserer lauten, wortreichen Zeit, sind eine große Bereicherung in unseren Gemeinden und in unserem Freundeskreis. Ich bin mir sicher, dass Jesus ein guter Zuhörer war. Er wusste, wann es gut ist zu reden und wann es gut ist zu schweigen.

Das Johannesevangelium berichtet uns, dass die Schriftgelehrten und Pharisäer eine Frau zu ihm brachten, die beim Ehebruch ertappt worden war:

„Sie fragten Jesus: ´Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche zu steinigen. Du nun, was sagst Du?` Das sagten sie aber, damit sie ihn verklagen könnten. Aber Jesus bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde.“ Johannes 8,5

Jesus schweigt. Er redet nicht wild darauf los, lässt sich nicht auf eine theologische Diskussion ein oder versucht, die Pharisäer durch schlagende Argumente zu überzeugen. Er hört zu und schweigt. Als er nach längerer Überlegung antwortet, treffen seine Worte genau den richtigen Punkt.

Wir sollten uns diesen Bibelvers aus dem Jakobusbrief auch in unserem Alltag zu Herzen nehmen. Beherzigen wir doch den alten Ratschlag aus der Bibel, reden wir mit Bedacht, aber seien wir schnell, um unserem Nächsten zuzuhören. Erlernen wir wieder die Kunst, unseren Mitmenschen wirklich zu hören und zu verstehen.

Herzliche Grüße von Pfarrerin Ulrike Lange

Ausstellung „So leben wir – Familien in Sachsen im Porträt“

Wie leben Familien bei uns in Sachsen? Welche Bedürfnisse und Sorgen bewegen sie?

Diesen Fragen geht die Ausstellung „So leben wir – Familien in Sachsen im Porträt“ der Evangelischen Aktionsgemeinschaft für Familienfragen (EAF) nach. Sie wurde vom Sächsischen Sozialministerium gefördert und tourt seit einem Jahr durch das Land.

Dazu wurden 18 Familien in ganz verschiedenen Konstellationen interviewt und porträtiert: Ehepaare mit und ohne eigene (Adoptiv) Kinder, Patchworkfamilien, unverheiratete Paare, gleichgeschlechtliche Partnerschaften mit und ohne Kind, Familien mit einem interkulturellen Hintergrund und Alleinerziehende mit Kindern geben Auskunft über ihr tägliches Leben, ihr Zeitbudget, ihre Wünsche an Politik, Gesellschaft und an sich selbst.

14 der Familien engagieren sich in Kirchgemeinden oder Religionsgemeinschaften.

Verantwortung für andere Menschen im Rahmen von Familie zu übernehmen, ist Kern christlich bestimmter Lebenspraxis. Das wird auch in den Porträts der Wanderausstellung deutlich.

Unter den vorgestellten Familien findet sich auch eine Familie aus Glauchau und so ist es uns, den Mitarbeiterinnen der Familienberatungsstelle des Diakoniewerkes Westsachsen eine Freude, die Wanderausstellung nach Glauchau holen zu können. Sie wird zu Beginn des Stadtfestes in Glauchau am 28. Juni bis zum 10. Juli 2019 in der Georgenkirche zu sehen sein. Sie können die Porträts während des Stadtfestes und auch zu den üblichen Öffnungszeiten der Kirche am Mittwoch in der Zeit von 10-16 Uhr und am Samstag von 13-17 Uhr besichtigen.

Carolin Hummel
Familienberatungsstelle
Diakoniewerk Westsachsen

Familienkirche

Am 16. Juni 10:00 Uhr findet ein Gottesdienst in Gesau unter dem Titel Familienkirche statt.

Familienkirche ist Kirche für Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Es wird ein bunter Gottesdienst mit hoffentlich vielen Beteiligten, mit Spiel, kurzweiliger Predigt, anschaulich dargestellt. Es wird für jeden etwas dabei sein, so dass die Botschaft Gottes nicht nur mit den Ohren aufgenommen werden kann, sondern auch die Augen beteiligt sind und so das Herz erreicht wird.

Wir laden Sie alle herzlich ein, Gottes Wort zu hören, es zu sehen und mitzufühlen. Damit es danach keinen Mittagessenstress gibt, bieten wir einen Imbiss an und die Möglichkeit, das Erlebte zu reflektieren.

Wir freuen uns auf Euch.

Ein Gottesdienst besonderer Art fand am 07. April in Gesau statt: Der Handwerkergottesdienst´

Hier drehte sich alles um Werkzeuge und deren Bedeutung. In der Tischlerwerkstatt stritten sich die Werkzeuge um ihre eigene Vorherrschaft und Wichtigkeit. Erst der Tischler selbst konnte ihnen vor Augen führen, dass jedes Werkzeug, ob Bohrer – der nur Löcher hinterlässt, oder Schleifpapier – das nur Staub produziert, oder Hobel – der nur Späne macht, in der Hand des Meisters wertvoll und nützlich ist und das nur gemeinsames Tun etwas Wundervolles entstehen lässt.

In der Predigt von Guntram Wurst wurde dieser Gedanke vertieft und auf unser aller Leben übertragen, denn jeder ist an der Stelle, wo er steht, ein Werkzeug Gottes wertvoll und nützlich.

Keiner ist von Gott ungewollt, keiner wird übersehen, jeder wird in der Gemeinde und in der Familie mit seinen Gaben und Fähigkeiten gebraucht.

Der Gottesdienst endete mit einem Segen und dem Zuspruch von Mut und Weisheit für alle kommenden Tage und für Alles, was Gott uns vor die Füße legt.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden, die für einen lebendigen, fröhlichen, aufbauenden und wegweisenden Gottesdienst gesorgt haben.

Katrin Rödenbeck

Stimmungsvolle Abendmusik in der Dennheritzer Kirche

Die Glauchauer Kirchenmusiktage machen dieses Jahr erstmals in Dennheritz Station. Dazu ist am 28. Juni (Freitag) ein abendliches Kammerkonzert mit Gesang, Orgel und Instrumenten in der Dorfkirche zu erleben. Kirchenmusikdirektor Guido Schmiedel wird dann die historische Bärmig-Orgel in vielfältiger Weise zum Klingen bringen. Begleitet wird er von seiner Frau Claudia (Gesang) sowie dem Instrumentalkreis St. Georgen. Auch ein eher selten zu hörendes Werk für Orgel zu vier Händen wird zu erleben sein. Das Konzert beginnt 19.30 Uhr; der Eintritt ist frei, um eine Kollekte wird gebeten. Die Besucher können sich davor oder im Anschluss beim alljährlichen Straßenfest in der Meeraner Straße, gut fünf Gehminuten entfernt, mit Speis und Trank stärken.

Andreas Hummel

Informationsabend Konfirmandenunterricht

Im neuen Schuljahr startet der Konfirmandenunterricht für alle Schüler, die nun in die 7. Klasse kommen. Ich möchte die Schüler und auch die Eltern dafür herzlich zu einem Informationsabend am Mittwoch, den 19. Juni 2019 um 18.00 Uhr ins Gemeindezentrum Gesau einladen. Ich werde über den Unterricht informieren und gemeinsam werden wir nach einem für alle günstigen Termin dafür suchen. Er findet einmal wöchentlich für eine Stunde statt.

Es grüßt Pfarrerin Ulrike Lange