GOTT DANKEN

Jedes Jahr in dieser Zeit im Kirchenjahr ist Zeit, um Gott zu danken für die Ernte, die er uns geschenkt hat. Dieses Jahr hat besonders den Landwirten zu schaffen gemacht. Es gab kaum Regen, die Wiesen und Felder waren trocken, die Ernte ist kärglicher ausgefallen als sonst. Man fragte sich, was die Tiere fressen sollten und wie man sie gut über den Winter bekommt.

Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird. 1. Timotheus 4, 4

Es wird deutlich, es ist nicht selbstverständlich, dass alles wächst und gedeiht. Und uns wird bewusst, dass wir vieles nicht in der Hand haben.

Es ist allerdings unsere Entscheidung, auf was wir blicken wollen. Auf das, was schwierig war oder was nicht gelungen ist, oder auf das, was geschenkt wurde. Manchmal, wenn uns die Sorgen des Alltages bedrücken und belasten wollen, hilft ein Wechsel unserer Blickrichtung. Wir können auf das sehen, wofür wir dankbar sind. Wir werden im Bibelvers erinnert, dankbar zu sein. Wenn wir uns innerlich klar werden, was alles gut ist in unserem Leben, wieviel wir geschenkt bekommen haben, wie viele schöne Momente es gab, geht es uns besser. Ein dankbares Herz, ein Dank, an Gott gerichtet für etwas, was uns erfüllt hat, hilft uns, dass wir auch in diesen Zeiten ruhig und leichter durchs Leben gehen können. Manchmal sind es schon ganz kleine Dinge, für die wir dankbar sein können. Oder auch manches, worüber wir uns auf den ersten Blick normalerweise nicht freuen. Mit dem Wechsel der Blickrichtung kann sich manches in unserem Leben verändern:

Ich bin dankbar:

  • Für die Hose, die ein bisschen zu eng sitzt, weil das bedeutet: ich habe genug zu essen. …
  • Für die Steuern, die ich zahlen muss, weil das bedeutet: ich habe ein Einkommen.
  • Für das Durcheinander nach einer Feier und das Aufräumen, weil das bedeutet: ich war von lieben Menschen umgeben.
  • Für den Rasen, der gemäht und die Fenster, die geputzt werden müssen, weil das bedeutet: ich habe ein Zuhause.
  • Für die Parklücke ganz hinten in der Ecke des Parkhauses, weil das bedeutet: ich kann mir ein Auto leisten.
  • Für die Frau in der Gemeinde, die hinter mir sitzt und falsch singt, weil das bedeutet: ich kann noch gut hören.
  • Für die Wäsche und den Bügelberg, weil das bedeutet:
    ich habe genug anzuziehen.
  • Für die Müdigkeit und die schmerzenden Muskeln am Ende des Tages, weil das bedeutet: ich bin noch fähig, hart zu arbeiten.
  • Für den Wecker, der morgens klingelt, weil das bedeutet: mir wird ein neuer Tag geschenkt.

(geänderter Auszug aus Joyce, vom AGLOW-Brief Jan. 2014)

Ein dankbares Herz wünscht
Pfarrerin Ulrike Lange

Dennheritzer Orgel rockt zum 150. Geburtstag

Volle Kirche zum Orgeljubiläum

Mit einem fulminanten Finale ist am 2. September das 150. Jubiläum der Dennheritzer Bärmig-Orgel zu Ende gegangen. Weit mehr als 300 Zuhörer von nah und fern strömten zum Konzert „Orgel rockt“ in die Kirche, so dass spontan weitere Sitzbänke im Altarraum aufgestellt werden mussten. Rund eineinhalb Stunden ließ Organist Patrick Gläser aus Baden-Württemberg Musik aus Rock, Pop, Film und Musical auf dem historischen Instrument erklingen – in dieser Form wohl eine Premiere in dessen 150-jähriger Geschichte. Auf dem Programm standen, um nur einige Titel aus dem umfangreichen Repertoire zu nennen, etwa „Conquest of Paradise“ (Vangelis), „Shout“ (Tears for Fears), „All you need is love“ (John Lennon & Paul McCartney), „Nothing else matters“ (Metallica), „Als ich fortging” (Karussell) und als Zugabe „Pirates of the Caribbean“ (Hans Zimmer).

Orgel Kirche Dennheritz

Anlässlich des Orgelgeburtstages hat die Kirchengemeinde dieses Jahr zu drei Konzerten geladen. Zum Auftakt im Frühjahr wurde gejazzt – mit einem Programm der Brüder Markus und David Ludwig auf Orgel und Saxophon. Im Juni konnten dann Familien und Kinder die Geschichte von der Arche Noah zu Musik von Johann Sebastian Bach erleben, dargeboten von Johanna Schulze aus Zeitz.

Die Kirchengemeinde dankt allen Musikern und Helfern, die zum Gelingen der Konzertreihe beigetragen haben. In den nächsten Monaten ist die Orgel vor allem in den Gottesdiensten zu erleben; im kommenden Jahr wird sie im Rahmen der Glauchauer Kirchenmusiktage Ende Juni konzertant erklingen. 

Andreas Hummel

Sächsischer Gemeindebibeltag & Jugendbibeltag 2018

Seit 1998 gibt es regelmäßig den Gemeindebibeltag in Westsachsen.

Dieses Jahr steht der Gemeindebibeltag unter dem Thema „Christsein – Impulse aus dem Römerbrief“. Er findet am 31. Oktober 2018 in der Sachsenlandhalle Glauchau statt.

Dieses Jahr erwartet uns wieder ein buntes Programm mit Musik, Bibelarbeit, Gottesdienst, Begegnung und vieles mehr. Alle Veranstaltungen finden mit Gebärdendolmetscher statt!

Parallel zum Gemeindebibeltag findet der Jugendbibeltag statt und die jüngsten Besucher wartet der Kinderbibeltag.

Kirchenkino im November

Es ist wieder soweit, am 16.11.2018 findet das nächste Krichenkino statt. Wir laden Euch ganz herzlich wieder zum Kino in der Kirche Gesau ein. Wir suchen für Euch einen spannenden Film aus und freuen uns auf Euch.

Wir sorgen für Kinoflair mit Popcorn und Getränken, Ihr bringt Euch eventuell eine Decke mit. Im Anschluss gemütliches Beisammensein und anregende Gespräche. Offenes Ende. Eintritt frei.

Kurs für Sinnsucher im Gemeindezentrum Gesau

Wer bin ich? Warum bin ich? Hat mein Leben eine Bedeutung? Macht Glaube glücklich? Gibt es Gott?

Zu diesen und weiteren Fragen findet im Gemeindezentrum Glauchau-Gesau ein neuer Glaubenskurs statt, der in gut verständlichen Vorträgen entscheidende Themen des Glaubens vermittelt. An ca. zwölf Abenden findet bei gemütlichem Essen ein Austausch auf Augenhöhe statt.

Wir laden hierzu herzlich alle ein, die Fragen an das Leben haben und Gott kennenlernen wollen.

WANN: ab 30. August 2018, um 19:00 Uhr, ca. 12 Abende, jeweils 2 Stunden, jeden Donnerstag

WO: Gemeindezentrum Glauchau-Gesau, Hofeweg 1, 08371 Glauchau

KONTAKT: K. Rödenbeck,

„Best of“-Konzert mit Rock, Pop & Filmmusik

Mit einem ungewöhnlichen Rockkonzert geht der 150. Geburtstag der Dennheritzer Bärmig-Orgel am 2. September ins Finale. Dazu lässt der Organist Patrick Gläser aus Baden-Württemberg um 17.00 Uhr Rock-, Pop- und Filmmusik auf dem historischen Instrument erklingen. Seit rund acht Jahren geht Gläser unter dem Titel „Orgel rockt“ im In- und Ausland auf Tournee und hat dabei Zehntausende Zuhörer begeistert. Für die nunmehr fünfte Tour, die ihn erstmals auch nach Dennheritz führt, hat er ein „Best of“ zusammengestellt. Erklingen werden dabei populäre Stücke wie „Viva la vida“ (Coldplay), „Fantasy“ (Earth, Wind & Fire), „Nothing Else Matters“ (Metallica), „Bohemian Rhapsody“ (Queen) u.v.m.

„Orgel rockt“ ist ein mitreißendes Solo-Konzertprojekt für die Kirchenorgel. Seit November 2009 spielt der Öhringer Organist und Chorleiter Patrick Gläser aus Gehör, Herz und Gedächtnis heraus seine Coverversionen bekannter Titel aus den drei großen Genres Rock, Pop und Film. Seit Januar 2018 läuft das aktuelle Programm.

Inzwischen fanden in acht Jahren über 285 Konzerte mit mehr als 60.000 Zuhörern statt. Höhepunkte waren u.a. Auftritte in Schweden, Russland, Österreich und der Schweiz, beim Festival „Rock den Dom“ im Mariendom zu Hildesheim und zusammen mit den Wise Guys in deren Konzert in Weinsberg. Im Oktober 2017 war „Orgel rockt“ bei der Hope-Gala im Dresdener Kulturpalast live zu erleben und im Juni 2018 im Wormser Dom zu einem Konzert anlässlich des 1000-jährigen Domjubiläums. Zudem sind bisher drei CDs erschienen.
Wie vertragen sich diese Musik und der Kirchenraum? Zehntausende Menschen, die bereits zu den Konzerten in die Kirche gekommen sind, um sich von der Musik, die sie aus Höhen und Tiefen ihres Lebens kennen, mit der Orgel wieder neu berühren zu lassen, haben entschieden. Hunderte schriftlicher Rückmeldungen aus den vergangenen Konzerten sind online auf orgel-rockt.de nachzulesen.

„Orgel rockt“ ist das größte Projekt von Patrick Gläser. Er ist außerdem nebenberuflich Kirchenmusiker in Öhringen und Neuenstein und betreibt das Projektstudio SOUNDmanufaktur als Musikproduzent und Komponist mit dem Schwerpunkt Audiomarketing. In verschiedenen Bühnen-Produktionen wirkte er als Solist oder Sprecher mit. Für „Orgel rockt“ arrangiert er Rock- und Popsongs und symphonische Filmmusiken – für die Besetzung Orgel + Gänsehaut.

Der Eintritt zum Konzert in der Dennheritzer Kirche ist frei, um eine Kollekte zur Deckung der Kosten sowie für die Arbeit der Kirchengemeinde wird gebeten.

Andreas Hummel

Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit

Liebe Gemeinde,

gerade ist wieder Reisezeit. Manch einen zieht es ans Meer, um die Wellen und den Strand zu genießen. Andere wiederum wandern gern in den herrlichen Bergen der Alpen und bewundern die Aussicht vom Gipfelkreuz aus über schneebedeckte Berge und klare Bergseen. Und manch einer findet es im eigenen Garten und Terrasse ohne Stau und Kofferpacken am Allerschönsten.

Aber uns alle miteinander verbindet, dass sich jeder an der Natur, den herrlichen Landschaften, den blühenden Blumen oder der Tierwelt freut.

Wir Christen können darin etwas von der Kreativität und Schöpferkraft Gottes sehen. Wir können die Schönheit auf das Wirken einer Macht und Intelligenz, die hinter allem steht, zurückführen. Uns Menschen ist ein Stück Ewigkeit in unser Herz gelegt. Verschiedene Wünsche und Sehnsüchte, die wir als Menschen haben, können wir als die letztendliche Sehnsucht, die der Mensch nach seinem Schöpfer hat, verstehen.

Aber der Umgang damit ist unterschiedlich. Nicht jeder gelangt zwangsläufig zu diesem Schluss. Als Christen müssen wir akzeptieren, dass es unterschiedliche Deutungen und Wertmaßstäbe gibt und geben wird. Jeder greift auch auf andere Erfahrungen und prägende Ereignisse zurück. Eine kleine Geschichte macht das deutlich.

Es war einmal eine große Mäusefamilie. Die lebte in einem herrlichen Klavier. Ihre kleine Welt war oft erfüllt von wunderbarer Musik. Die Mäuse genossen die Musik und machten sich ihre Gedanken darüber, von wem die schönen Klänge wohl stammten. Sie dachten an einen Klavierspieler, den sie zwar nicht sehen konnten, der ihnen jedoch hörbar nahe war.

Eines Tages wagte sich eine Maus weiter nach oben in das Klavier. Und da entdeckte sie das Geheimnis der Musik. Metalldrähte von unterschiedlicher Länge zitterten, und durch ihre Schwingungen entstanden die Töne. So mussten die Mäuse ihren alten Glauben an den Klavierspieler aufgeben. Metalldrähte erzeugten die schöne Musik, die wunderbaren Klänge.

Später brachte eine andere Maus auch noch andere neuere Erkenntnisse mit. Kleine Filzhämmerchen sprangen und tanzten auf den Drähten und erzeugten die Schwingungen und damit die Musik. Nun war der alte Glaube überholt, und die Mäuse wohnten in einer aufgeklärten, wissenschaftlich durchschaubaren Welt.

Aber der Klavierspieler machte auch weiterhin seine wunderbare Musik.
(Aus: Axel Kühner, Überlebensgeschichten für jeden Tag)

Ich wünsche uns, dass wir hinter den schönen Klängen der Musik den Klavierspieler nicht vergessen!

Pfarrerin Ulrike Lange

Braucht Gemeinde Visionen und Ziele?

Ist es wichtig, Visionen und Ziele zu haben? Brauchen wir so etwas? Was wollen wir als Gemeinde erreichen? Was hat Gott mit uns vor? Haben wir einen Auftrag?

Diese und weitere Fragen bewegen uns im Kirchenvorstand schon eine ganze Weile. Und beginnend im letzten Jahr haben wir Mut gefasst und uns diesen Fragen gestellt. Einige Treffen und intensive Diskussionen später haben wir einen Leitsatz formuliert, in welchem unsere Gedanken, Wünsche und Anforderungen zusammenkommen. Wir wollen, dass:

  • Menschen durch Jesus Christus Gott kennen und lieben lernen;
  • Menschen in der Liebe Christi miteinander echte Gemeinschaft leben;
  • Menschen durch die Kraft des Heiligen Geistes im Glauben wachsen und Frucht bringen;
  • Menschen Mitarbeiter im Reich Gottes werden und sich entsprechend ihrer Gaben und ihrer Berufung einbringen.

Eine Kurzfassung zum Merken lautet:

  • Gott finden
  • in Gemeinschaft leben
  • im Glauben wachsen
  • Mitarbeiter werden

Nun klingt das Ganze noch gar nicht so aufregend. Und doch steckt da schon sehr viel dahinter. Nachdem wir formulieren konnten, was uns wichtig wurde, haben wir unsere Strukturen in Gesau beleuchtet und uns gefragt: was läuft schon, was sollte anders werden, was müsste neu entstehen und was sollte man weglassen, um Kräfte zu bündeln.

Denn es geht nicht darum, viele bzw. Massenveranstaltungen zu organisieren, sondern am Wort Gottes angebundene Gemeinde zu sein, die sich daran orientiert, was Jesus tun würde: WWJD? Was würde Jesus tun?

Wir wollen eine Gemeinde sein, in der man sich wohlfühlt. In der man sich angenommen weiß. In der man ehrlich und offen miteinander umgeht. Wo man sich an den Geboten orientiert. Wo man sich um Kranke und Sterbende kümmert. Wo diese Informationen weitergegeben werden, damit sich jemand kümmern kann. Wo junge Menschen im Glauben wachsen können und später hingebungsvolle Christen sind. Wo GEBET groß geschrieben wird, Musik und Anbetung stattfinden. Kurz, wir wollen Licht sein für die Menschen um uns, oder wie es die Bibel weiter beschreibt: Salz für Gesau, ein Wohlgeruch in Glauchau, ein Brief von Seiner Hand.

Nun, unsere Überlegungen stehen noch am Anfang. Doch wir möchten mit Euch ins Gespräch kommen. Was bewegt Euch in der Gemeinde? Was wünscht Ihr Euch? Wo habt Ihr Kummer? Wo herrscht dringender Gesprächsbedarf? Was sollte anders laufen? Wo könnt Ihr Euch einbringen?

Sprecht uns bitte an, oder schreibt uns. Wir wünschen uns eine gute Kommunikation mit Euch allen, Ideen und Gedanken sind gefragt. Denn nur gemeinsam ist es möglich, diese Ziele und Visionen zu erreichen. Das Reich Gottes ist schon mitten unter uns, wir müssen nur noch zugreifen und es zulassen, dass es tief in unseren Herzen Wurzeln schlägt. Und mit Gottes Hilfe schaffen wir das – alle zusammen!

Im Auftrag des Kirchenvorstandes
Katrin Rödenbeck

Frauenfrühstück

Zum Frauenfrühstück am 14. April war die Tafel reich gedeckt. Die Köstlichkeiten wurden wieder liebevoll von Gesauer Frauen zubereitet.

Auch diesmal ist die Veranstaltung, die Frau Mechthild Melzer moderierte, sehr gut angenommen worden. Viele Frauen jeden Alters sind gekommen, um die Geselligkeit beim Frühstück zu genießen und danach Frau Melzers Vortrag

Bei DIR bin ich in guten Händen

anzuhören. Währenddessen sind die mitgekommenen Kinder in einem anderen Raum bestens betreut worden, so dass die Muttis in Ruhe ihre Aufmerksamkeit dem Vortrag widmen konnten.

Am Schluss ist Frau Melzer und den fleißigen Helferinnen herzlich gedankt worden. Es war wieder eine gelungene Veranstaltung, auf die wir uns im Herbst erneut freuen können.

Brunhilde Rödenbeck